Ist man ohne Abitur, Studium ein Versager?

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Nein, ich habe selber das Gymnasium abgebrochen und kein Abitur oder Studium und verdiene nun trotzdem mehr als die meisten Menschen. Ich habe nachdem ich die Schule abgebrochen habe eine Ausbildung zum Steuerfachangestellten angefangen und bin mit dieser auch bald fertig. Während der Ausbildung habe ich mich mit Aktien, Kryptowährungen etc. beschäftigt und investiert. Nun verdiene ich passiv jeden Monat mehr Geld, als die meisten Menschen, die arbeiten gehen müssen. Man braucht heutzutage kein Abitur oder Studium mehr um erfolgreich zu werden, merk dir das.

Nein, ob jemand ein Versager ist oder nicht hängt nicht vom Beruf ab, sondern von den inneren Werten.

Jeder soll das machen, was er sich erträumt und was der Rest der Gesellschaft darüber denkt, ist egal.

Ich habe jemanden in der Familie, der die Schule mit 16 abgebrochen hat und somit keinen Abschluss hat. Dann hat er später seine mittlere Reife nachgeholt und eine Ausbildung nach dem anderen angefangen und wieder abgebrochen. Heute ist der Gute 38 wohnt bei seinen Eltern, hatte noch nie einen Beruf und wird komplett von Mama und Papa finanziert und konsumiert dann noch Drogen.

Das ist schon eher ein Versager

Aber ich finde solange man es geschafft auf eigenen Beinen zu stehen ist man kein Versager.

Dann weiß jeder Mensch andere Berufe zu schätzen. Ich zum Beispiel habe mehr Achtung und Respekt vor Krankenpflegern als vor Berufen, für die man ewig studiert und dann den ganzen Tag im Büro sitzt.

Völliger Unsinn! Wer erzählt Dir solchen Mist?

Die Liste der Sitzenbleiber oder Studienabbrecher, die es im Leben zu was gebracht haben, ist unendlich lang. Lies mal die Vita von Zuckerberg, Gates & Co.

Abitur ist nur eine Eintrittskarte. Was Du aus Deinem Leben machst, hat damit nichts zu tun und liegt einzig und allein an Dir. Auch ohne Abitur gibt es zig Möglichkeiten, seine Brötchen zu verdienen.

Gleiches gilt für Studium oder Handwerk. Hat beides was für sich. Finde heraus, wo Du Bock drauf hast und setz Dir ein realistisches Ziel.

Im Optimalfall mach Dir Dein Job Spaß und Du kannst Ihn Dein ganzes Leben lang machen. Wie gesagt, der Optimalfall. Wird schwierig, aber Du solltest es versuchen.

Stell Dir vor, Du schleppst Dich jeden Morgen irgendwo hin, wo Du Deine acht Stunden abreißt und dann wieder nach Hause gehst. Das hälst Du nicht lange durch.

Lass Dich gründlich beraten, rede mit Praktikern bzw. mach selber mal ein Praktikum. Wenn Du jung bist, hast Du eine Art "Bonus". Sei mutig und sprich die Leute an, für deren Tätigkeit Du Dich interessierst. Es wird so gut wie nie passieren, dass Dir jemand blöd kommt und Dich zurückweist. Meistens freuen sich die Leute, wenn jemand Interesse zeigt.

Keine falsche Zurückhaltung. Wenn Dich ein Thema interessiert: Firma/Behörde/Institution anrufen und ein Praktikum vereinbaren. Egal ob beim Schreiner in der Nachbarschaft ober im Bundeskanzleramt. Learnig by Ausprobieren ...

Ich wünsche Dir viel Glück dabei.

Werden Versager immer Versager bleiben?

In der Schule muss ich echt um jeden Punkt kämpfen und wenn ich so mitbekomme wie manche erzählen, dass sie ohne was zu machen 14 Punkte oder so kriegen wird mir echt übel. Diese Leute reden nur Mist vor sich hin und kriegen gleich gute Noten nur weil sie sich im Unterricht beteiligen. Nur weil sie sagen sie möchten Medizin studieren, geben die Lehrer aus Kulanz gute Noten. Ich bin eben ein stiller Mensch. Lebe eher in meinem Kopf, habe dafür schriftlich aber gute Noten und mache meine Aufgaben. Meine Endnoten sind trotzdem schlecht und mein Traum Psychologie zu studieren platzt. Da gibts auch keine Kulanz. Bei meinen Noten würde ich eher ausgelacht werden.

Ich habe das Gefühl manche Menschen kriegen ihr Abitur echt hinterhergeworfen.
Ich werde doch wohl nie Chancen haben einen guten Abschluss und Beruf zu haben?
Mal abgesehen von Steve Jobs und etc. werden Versager wie ich doch auch immer Versager bleiben oder nicht?

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