Ist Kratom eine harte Droge?

6 Antworten

Kommt auf die definition von "harten" oder "weichen" drogen an. Aber ich würde kratom eher als relativ weiche droge bezeichnen. Und annerkannte droge? Wenn es nach den medien geht ist ja alles schwarz/weiss - alle legalen sachen sind keine drogen, alles was illegal ist aber schon. So spricht man ja auch meist von alkohol und drogen, obwohl alkohol eine der härtesten drogen überhaupt ist! Aber rein von der wortbedeutung her ist kratom natürlich eine droge, so wie auch kaffe und schokolade...

Welche Drogen "hart" sind und welche "weich" kommt auf die Definition davon an und wie man welche Risiken gewichtet.

Als schwaches Opiat ist es auf jeden fall eine ernstzunehmende Droge. Akut gefährlich ist es eher weniger, aber ein gewisses Abhängigkeitspotenzial sollte nicht vernachlässigt werden.

Opiate lassen sich allgemein sehr gut in den Alltag integrieren und machen einfach alles besser. (gefühlt) Das ist die große Gefahr.

Wenn du etwas aufpasst und nur bewusst konsumierst sollte man das aber hin bekommen.

"die welt besteht aus watte"<-das beschreibts ganz gut.. aber kratom ist allgemein alleine wegen des vorgangs(ekelhafter geschmack, viele Nebenwirkungen,usw.) eher weniger alltagstauglich, aber wer einmal blut geleckt hat...

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Die Unterscheidung in "harte" und "Weiche" Drogen ist irreführend, wenn man die Drogendefinition der Weltgesundheitsbehörde zugrunde legt:
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert jede Substanz als Droge, die in einem lebenden Organismus Funktionen zu verändern vermag. Dieser umfassende Drogenbegriff erfasst nicht nur illegale Substanzen wie: Cannabisprodukte, Halluzinogene, Opiate und Kokain, sondern auch legale Substanzen wie: AlkoholTabakerzeugnisseSchmerzmittel, Schnüffelstoffe, Schlaf- und Beruhigungsmittel. Er bezieht sich auch auf die Alltagsdrogen wie z.B. Kaffee und Tee und grenzt Drogen einerseits sowie Genuss- und "Lebens"-mittel andererseits nicht mehr trennscharf voneinander ab

Ich glaube nicht, dass er den Rechtsstatus meint, Ich glaube er meint eher ob er davon todesbreit wird oder ob einem da nur ein bisschen schummrig wird, also eher die wirkstärke

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@derselbedalish

"Dosis facit venenum", d.h. die Dosis macht das Gift (bzw. die "Droge"). Auch Muskatnuss lässt sich wie Kratom nicht als "harte" oder "weiche" Droge definieren, weil ein Zuviel auch viele Nebenwirkungen macht (was als "hart" empfunden werden) könnte, während wenig nur wenig (Neben-)Wirkung auslöst.
Auch Heroin kann bei entsprechend reduzierter Dosis als "weich" gelten, keinerlei Abhängigkeit auslösen und deshalb eine Unterscheidung in "hart" und "weich"  irreführend sein.
Alkohol ist mit 74.000 Folgetoten jährlich sicherlich auch eine "harte" Droge, aber nimmt jemand, der ein Bier trinkt, nun eher eine harte oder eine weiche (alkoholische) Droge?

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