Ist Gott fehlerfrei?

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27 Antworten

Ja Gott ist fehlerfrei. Und er hat allen Menschen einen freien Willen gegeben. Das heisst also, dass alle Menschen tun und lassen können, was sie wollen. Wenn die Menschen Krieg führen wollen, dann können sie das auch tun, egal wieviel Elend und Not sie dadurch erzeugen - es ist und war ihr freier Wille.

Jedoch unterliegen auch alle Menschen dem Naturgesetz - was der Mensch gesät hat, muss er auch ernten. Über dieses Gesetz kapieren die Menschen mit der Zeit - wenn sie LIEBE  säen , dann ernten sie auch LIEBE - wenn sie Krieg säen, dann ernten sie Not und Elend.

Irgendwann kapieren die Menschen dann, dass ein Miteinander in LIEBE  viel angenehmer ist, als ein Miteinander in Streit und Krieg.

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Kommentar von Herzenslogiker
11.02.2016, 09:35

Hallo Ruppi1, damit bin ich einverstanden. Auch mit dem Gesetz von Saat und Ernte, das aber m. E. nicht nur ein Naturgesetz ist, sondern genau so im Geistigen wirkt. Zu Ende gedacht würde das bedeuten - einen Gott der Liebe und Gerechtigkeit vorausgesetzt: Der Mensch erntet in jedem Augenblick seines Lebens die Folgen zuvor ausgebrachter Saat. Also kein Zufall, denn dann wäre Gott ungerecht. Muß man dann aber nicht die Existenz einer Seele schon vor dem Eintritt in ihr körperliches Leben annehmen? Wann hätten, nur als Beispiel, ansonsten kranke und in schlimmen Verhältnissen lebende Kinder gesät? Und was ist/wäre mit denen, die z. B. beraubt, überfallen oder sonstwie geschädigt werden, die bis dato ein ehrliches Leben geführt, also in diesem Leben nichts Unrechtes oder Liebloses gesät haben? Führt das nicht zwangsläufig zu der Frage der Reinkarnation, die vielleicht gar keine Strafe darstellt, sondern eine Chance, eine Handreichung Gottes?

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Hallo Herzenslogiker,

es ist in der Tat so, dass Gott keine Fehler macht. Über ihn heißt es in der Bibel: " Der FELS, vollkommen ist sein Tun, Denn Gerechtigkeit sind alle seine Wege. Ein Gott der Treue, bei dem es kein Unrecht gibt; Gerecht und gerade ist er" (5. Mose 32:4).

Die Frage ist natürlich, ob das, was in diesem Bibeltext steht, tatsächlich berechtigt ist und mit der Wirklichkeit übereinstimmt. Manche denken, Gott habe bereits in der Schöpfung einen Fehler gemacht. Doch was war Gottes eigenes Urteil, nachdem er alles, einschließlich des Menschen, erschaffen hatte? Der Schöpfungsbericht sagt:"Nach diesem sah Gott alles, was er gemacht hatte, und siehe, [es war] sehr gut" (1. Mose 1:31). Somit war auch der Mensch makellos, ohne Fehler erschaffen worden. Was ist denn dann schiefgelaufen, magst Du fragen?

Nun, Gott gab jedem vernunftbegabtem Geschöpf, also Engel und Menschen, einen freien Willen als ein besonderes Geschenk mit auf den Weg. Gerade hier liegt der Knackpunkt. Fragen wir uns: Wären wir Menschen glücklich, wenn Gott uns so erschaffen hätte, dass wir wie Roboter gehorsam sein müssten? Auch Eltern wünschen sich Kinder, die ihnen nicht aus einem Zwang, sondern aus Liebe gehorchen. Gerade der freie Wille des Menschen schließt jedoch auch die Möglichkeit ein, Schlechtes hervorbringen. Und genau das geschah ganz am Anfang der Menschheitsgeschichte im Garten Eden. Was war geschehen?

Die Bibel zeigt, dass ein ursprünglich guter Engel dadurch zum Teufel wurde, dass er die erste Lüge äußerte. Angetrieben von dem Wunsch, etwas zu erlangen, was eigentlich nur Gott zusteht, nämlich angebetet zu werden, belog er Eva, die erste Frau und verleitete sie zum Ungehorsam gegen Gott. Ihr Mann, Adam, schloss sich der Rebellion an und auf diese Weise kam das Leid und der Tod in die Welt. (siehe 1. Mose 3:1-6).

Dadurch, dass der Teufel die Menschen dazu brachte, sich gegen Gott aufzulehnen, wurde etwas Wichtiges in Zweifel gezogen, und zwar, ob Gott das Recht hat, über die Menschen zu herrschen. Den Menschen wurde vom Satan praktisch sittliche Autonomie angeboten, indem sie das Recht beanspruchen sollten, selbst zu entscheiden, was gut und was böse wäre. Satan stellte Gott in gewisser Weise als Lügner hin, in dem er indirekt behauptete, den Menschen ginge es besser, wenn sie sich von Gott unabhängig machten. Er sagte gewissermaßen, die Menschen brauchten Gott nicht als Herrscher, sie könnten doch viel besser selbst darüber entscheiden, was richtig und falsch ist. Außerdem behauptete Satan, Menschen würden Gott nur dann dienen, wenn sie Nutzen daraus hätten und nicht aus Liebe und Dankbarkeit für das, was sie alles von Gott empfangen hatten. Hier traten wichtige Streitfragen auf, die ungeklärt im Raum standen. Wie Gott nun vorging, könnte man durch eine Veranschaulichung umschreiben.

Nehmen wir einmal an, ein Lehrer steht vor seiner Klasse und erklärt, wie eine schwierige Aufgabe zu lösen ist. Einer der Schüler behauptet frech, der Lösungsweg des Lehrers sei der falsche und er kenne einen besseren . Einige Schüler glauben der Behauptung des Mitschülers und stellen sich auf seine Seite. Was wäre wohl erreicht, wenn nun der Lehrer die Besserwisser aus der Klasse schickt? Könnten die übrigen Schüler nicht daraus schließen, das der Störenfried vielleicht doch Recht hat? Es könnte der Eindruck entstehen, der Lehrer fürchte sich davor, dass sich sein Lösungsweg als falsch herausstellt. Was wäre, wenn der Lehrer den Besserwisser zeigen ließe, wie er die Aufgabe lösen würde?

So in etwa könnte man umschreiben, wie Gott mit den aufgeworfenen Streitfragen umging. Er ließ die Menschen, die der Meinung waren, ohne ihn besser zurecht zu kommen, gewähren und gab ihnen die Freiheit, eigene Herrschaftsformen auszuprobieren. Auch ließ Gott zu, dass sie unwissentlich unter die Gewalt eines unsichtbaren Herrschers, Satans des Teufels kamen. So heißt es nämlich in der Bibel: "Die ganze Welt liegt in der Macht dessen, der böse ist (1. Johannes 5:19).

Kommen wir noch einmal auf den Lehrer in der Veranschaulichung zurück.
Er weiß zwar, dass der Besserwisser und seine Mitstreiter im Unrecht sind, allerdings weiß er auch, das es für die gesamte Klasse am besten ist, wenn er ihnen Zeit einräumt, damit sie Ihren Standpunkt beweisen können. Wenn ihr Lösungsweg scheitert, wird die übrige Klasse einsehen, dass der Lehrer am besten geeignet ist, die Klasse zu unterrichten. Außerdem wäre es dann verständlich, wenn der Lehrer zukünftig Störungen dieser Art nicht mehr dulden würde.

In ähnlicher Weise behauptete Satan, seine Herrschaft sei die bessere und würde den Menschen größeren Nutzen bringen. Gott räumte nun dem Satan und seinen irdischen Gefolgsleuten Zeit ein, damit deutlich würde, welche Herrschaftsform tatsächlich die bessere wäre.

Um noch einmal auf die Veranschaulichung zurückkommen.Was würde der Lehrer vernünftigerweise nicht tun? Er würde dem Besserwisser nicht den Mund verbieten und auch nicht bei seinem Lösungsversuch helfen. Er gibt ihm Zeit, seine eigene Lösung zu entwickeln und vorzutragen.

Auch Gott hat beschlossen, zwei Dinge nicht zu tun:

Erstens hielt er Satan und seine Anhänger nicht davon ab, zu beweisen, dass ein Lebensweg unabhängig von Gott der bessere ist. Dazu musste er ihnen allerdings die nötige Zeit einräumen.
Inzwischen sind tausende von Jahren vergangen, in denen der Mensch Gelegenheit hatte, die verschiedensten Herrschaftsformen auszuprobieren. Trotzdem nehmen Leid und Ungerechtigkeit, Verbrechen und Kriege immer mehr überhand. Es tritt inzwischen deutlich hervor, dass die unsichtbare Herrschaft des Satan über den Menschen gescheitert ist.

Zweitens werde er Satan und seine Unterstützer nicht dabei helfen, über diese Welt zu herrschen. Was wäre damit erreicht, wenn Gott die Folgen seiner Herrschaftsweise, z. B. Verbrechen und Kriege, verhinderte? Würde er letztendlich damit nicht die Rebellen unterstützen und zu dem Gedanken verleiten, es gehe auch ohne Gott?

Gott hat jedoch gleich zu Anfang kundgetan, dass er das Leid nur eine bestimmte Zeit dulden würde, und zwar nur so lange, bis die Streitfragen zweifelsfrei geklärt wären. Gemäß Apostelgeschichte, Kapitel 17, Vers 31 hat er bereits "einen Tag festgesetzt, an dem er die bewohnte Erde in Gerechtigkeit richten wird". Er ist in der Lage alles Leid und seine Ursachen vollständig und für immer zu beseitigen. Auch vergangenes Leid wird er gemäß der Bibel wiedergutmachen. Das wird er durch die Herrschaft seines Sohnes, Jesus Christus, erreichen. Darauf können wir uns heute schon freuen. Gemäß der Bibel ist die Zeit nicht mehr fern.

LG Philipp

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Kommentar von Mark1616
10.02.2016, 17:29

Inzwischen sind tausende von Jahren vergangen, in denen der Mensch Gelegenheit hatte, die verschiedensten Herrschaftsformen auszuprobieren. Trotzdem nehmen Leid und Ungerechtigkeit, Verbrechen und Kriege immer mehr überhand. Es tritt inzwischen deutlich hervor, dass die unsichtbare Herrschaft des Satan über den Menschen gescheitert ist.

Nein, tun sie nicht. Die Kriege werden immer weniger bzw. kleiner. Die schrecklichsten Waffen der Menschheit Sorgen von selbst dafür, dass sie niemals eingesetzt werden.

Krankheiten werden immer weiter zurückgedrängt. Die moderne Medizin entwickelt sich in dieser Hinsicht permanent weiter. Die Menschheit hat es sogar geschafft eine der schlimmsten Krankheiten überhaupt, die Pocken, komplett auszurotten.

Deine Sicht der Dinge ist extrem einseitig, wie immer eben. Du willst hier den Weltuntergang herbeireden, ignorierst dabei aber jegliche Fakten. Keine Sorge mein Freund. Dein Weltuntergang wird nicht kommen, genausowenig wie sämtliche Weltuntergänge die bisher prophezeit wurden.

Gemäß der Bibel ist die Zeit nicht mehr fern.

Ach, wirklich? Die Zeit von der du redest ist schon seit 2000 Jahren nicht mehr fern.

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Gott macht keine Fehler.

Wir Menschen schon Das ist aber noch nicht das Schlimme. Die wirklich schlechte Nachricht ist, dass wir manchmal wissen was richtig ist - und das Gegenteil davon tun. Das heißt dann "Sünde". 

Die gute Nachricht ist: Wir müssen nicht sündigen. Und wenn wir es getan haben, können wir bereuen - Gott vergibt.

Nebenbei: Jesus hatte nicht einen philosophischen Ansatz. Ich glaube, es stand vielmehr die Erfahrung am Beginn: "Gott ist - und Gott ist gut." Fehler ist doch ein Kriterium, dem leider in unserem Schulsystem ein hoher Stellenwert eingeräumt wird, im Leben - und im Glauben - geht es nicht primär um Fehler und um Fehlervermeidung. 

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Für mich sind zwei unterschiedliche Aspekte.

1. Kriege und Zerstörungen aller Art, diese beruhen auf unserem freien Willen. Wenn viele Menschen mit einem freien Willen richtig Bockmist anstellen, dann liegt das nicht an Gott sondern an den Menschen.

2. Schicksalsschläge, die nicht aus 1. resultieren sondern scheinbar einfach so passieren. Hier glaube ich, dass diese Schicksalsschläge nicht vermeinbar waren. Es werden viele kleine und große Entscheidungen von Gott getroffen, jede davon hat andere positive und negative Auswirkungen und einige Auswirkungen sind für den einzelnen Menschen ein Schicksalsschlag. Aber egal wie Gott entschieden und gehandelt oder nicht gehandelt hätte ETWAS wäre passiert.

Ich sage meinen Kindern immer: "Es gibt nichts mit nur einer Seite, wo Licht ist ist auch Schatten."

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Ich glaube nur nicht an den biblischen Gott, jedoch sehr wohl an eine göttliche Macht, ich sehe mehr das Universum als einen Gott.

Und ich denke es geschehen solche Dinge, weil es einfach der Lauf der Natur ist. Wenn ein Mensch wütend ist und einem ein Messer in die Brust sticht, kann Gott oder halt aus meiner Sicht das Universum oder die göttliche Macht ja nicht einfach alle Naturgesetze außer Kraft setzen, damit er Mensch dabei nicht stirbt. Es muss einfach praktisch geschehen, dass dieser Mensch verletzt wird, wenn man ihm einen spitzen Gegenstand in die Brust sticht.

Genau das Gleiche mit den Erdbeben. Die Erdplatten verschieben sich, ein Erdbeben kommt und Menschen sterben vielleicht dabei, weil ein Haus zusammenbricht. Wenn das Erdbeben dieses Haus erwischt, kann Gott das Haus auch nicht einfach am Leben erhalten, da diese Gesetze der Welt und der Schwerkraft fest stehen und immer fortschreitend sind.


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Alles was auf der Welt passiert ist schon vor Chr. vorausgesagt worden. Und Jesus sagte prophezeite auch das Kriege, Leid und Hungersnot kommen würden...

Der Anfang der Wehen
Und als er auf dem Ölberge saß, traten zu ihm seine Jünger besonders und sprachen: Sage uns, wann wird das alles geschehen? Und welches wird das Zeichen sein deiner Zukunft und des Endes der Welt (Apostelgeschichte1.6-8)
Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Sehet zu, daß euch nicht jemand verführe.  Denn es werden viele kommen unter meinem Namen, und sagen: "Ich bin Christus" und werden viele verführen. (Johannes 5.43) (1. Johannes 2.18) 
Ihr werdet hören Kriege und Geschrei von Kriegen; sehet zu und erschreckt euch nicht. Das muß zum ersten alles geschehen; aber es ist noch nicht das Ende da.  Denn es wird sich empören ein Volk wider das andere und ein Königreich gegen das andere, und werden sein Pestilenz und teure Zeit und Erdbeben hin und wieder. Da wird sich allererst die Not anheben. 
 Alsdann werden sie euch überantworten in Trübsal und werden euch töten. Und ihr müßt gehaßt werden um meines Namens willen von allen Völkern. (Matthäus 10.17-22) (Johannes 16.2)
 Dann werden sich viele ärgern und werden untereinander verraten und werden sich untereinander hassen. Und es werden sich viel falsche Propheten erheben und werden viele verführen. (2. Petrus 2.1) (1. Johannes 4.1) 
und dieweil die Ungerechtigkeit wird überhandnehmen, wird die Liebe in vielen erkalten. 

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Dafür gibt es ein ziemlich einfacher Antwort - vorausgesetzt es gibt einen Gott:

Der Gott ist der Sims-Spieler der Realität. Wärst Du selbst als Sims-Spieler der Meinung, dass ein Fehler ist, wenn Du zwei Sims-Personen absichtlich aufeinander losgehen lassen würdest? ;-)

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Die Antwort ist von Gott zu Gott unterschiedlich.

Ein Christ wird natürlich sagen Gott ist unfehlbar, aus dem ganz einfachen Grund das es so in der Bibel geschrieben steht. Denn im Christentum vertritt man gemeinhin die Meinung das der Mensch für Alles schlechte  selbst verantwortlich ist.

Ein Moslem wird dir in Etwa das selbe sagen

Ein Hindu allerdings, würde eingestehen das jede seiner Götter individuelle Fehler hat. Sei es Eifersucht oder Stoltz. Es ist allgemein so das Polytheistische Götter eigentlich nie fehlerlos sind.

Da du aber nur von einem bestimmten Gott schreibst, nehme ich mal an der Polytheismus interessiert dich nicht, denn du bist wahrscheinlich Christ oder Muslim.

Natürlich kann man Argumentieren das der Mensch selber an Kriegen, Morden und anderen derartigen Ereignissen schuld ist. Mir ist einfach nicht ganz klar, warum dann von diesen Ereignissen immer auch viele Menschen betroffen sind, die an Diesen absolut unschuldig sind, warum müssen zum Beispiel bei Kriegen immer so viele Kinder und Babys sterben, sind Sie etwa selber schuld an Ihrem Schicksal.

Mir ist nebenbei auch Schleierhaft wie genau die Opfer von Orkanen, Erbeben und Tsunamis, Schuld an Ihrem Schicksal sind.

Ich weiss jedenfalls wenn ich ein Allmächtiger, und barmherziger Gott wäre würde ich solch Grausamkeiten verhindern. Aus dem ganz einfachen Grund, weil ich es könnte.

Ich hoffe du bist mir nicht böse weil ich Trotz deinem Wunsch, als Ungläubiger auf diese Frage geantwortet habe. Ich denke aber das eine Antwort aus einem anderen Blickwinkel dir sicher nicht schaden wird.

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Ja, Gott kann einen Fehler machen.
Aber falls du mit kriegen oder ähnliches die ,,Auslöschung/tötung" der Menschen meinst, dann denke ich das es kein Fehler war. Gott kann keine Menschen kontrollieren und steuern, da die Menschen selbst denken und Entscheidungen treffen. Bevor also neue Menschen geboren werden können müssen auch Menschen sterben, um das Gleichgewicht zu halten. Dennoch finde ich Krieg schrecklich falls jetzt jemand denkt, das ich für den Krieg bin.

PS: glaube nicht an Gott. Denke dennoch so, da ich in einer christlichen Familie aufgewachsen bin.

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Gott ist durchaus fehlerfrei, gerecht, helig und rein, aber er hat seinen Geschöpfen die freie Wahl gegeben, sich für oder gegen ihn zu entscheiden.

Die Bibel beschreibt im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am
Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben.
Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder
ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden,
ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie
wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen
ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie
Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung
und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

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Ist er nicht - zumindest ein kapitaler Bock ist ja auch in der Bibel erwähnt...die Sache mit der Sintflut. Wo Gott den Großteil seiner Schöpfung wieder ausradiert hat, weil ihm die Richtung nicht gefallen hat, die das Ganze nahm.

Und das mit Adam und Eva, daß er die aus dem Paradies geschmissen hat. Ich mein, wegen einem Apfel SO eine Welle machen. Außerdem wer hat den beiden denn den Floh ins Ohr gesetzt? Wer ist denn hingegangen und hat gesagt "Ihr könnt über all hin, alles machen, aber laßt die Finger vom Apfelbaum". Hätte er den nicht extra erwähnt, wär der nicht mal halb so interessant gewesen....

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Es ist immer leicht einen transzendenten Schöpfer als Sündenbock für menschliches Versagen hinzustellen. Das würde ich auf Kriege und dergleichen beziehen.

Gott, welcher Religion auch immer, wird meist als allmächtig umschrieben. Das heißt aber nicht, dass er auch unbedingt Gutes tun muss, oder dass er keinen Fehler machen darf. Das Problem ist ja immer aus welcher Perspektive man richtig und falsch sieht. Es kommt nämlich immer auf den Blickwinkel drauf an.

Es steht nicht in unserer Veranlagung das Göttliche zu beeinflussen. Krankheiten und Schicksalsschläge sind natürlich schlimme Dinge, die jeden von uns treffen können. Aber so ist das nun mal so. Alles was ich kenne ist mit seinem Gegenteil vorhanden und erst durch diese Gegensätzlichkeiten des Lebens ist der Mensch überhaupt in der Lage gut und schlecht, oder angenehm von unangenehm zu unterscheiden und das macht doch das Leben erst lebenswert.

Ein anderes Beispiel wäre der Surfer, der sich bei Gott darüber beschwert, dass der Hai ihm das Bein abgebissen hat... Es wäre vermessen zu sagen, dass Gott den Hai extra dem Menschen auf den Hals gehetzt habe. Der Mensch geht gerne das Risiko ein, um das Leben zu kosten.

Was Kindestod betrifft, das ist natürlich haarsträubend. Warum sollte ein liebender Gott das Leben schaffen, um es dann zu verwerfen. Darauf gibt es glaube ich noch keine Musterlösung. Andersherum, was sagt das Reptil, das hunderte Eier legt und nur ein Bruchteil der Brut am Leben bleibt... Das Leben ist halt lebensgefährlich.

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All die negativen Dinge wie Krieg etc entstehen aus dem freien Willen, den Gott uns gegeben hat, er möchte keine Marionetten, und wusste wahrscheinlich die Konsequenzen. Der Teufel spielt auch eine Rolle, aber um auf deine Frage zurückzukommen, nein macht er, meiner Meinung nach, nicht.

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Menschen sind doch schuld an Kriegen. Wenn man z. B. ein Handy kauft kann es sein, dass ein Teil des Geldes in einen Bürgerkrieg fließt. Man kann im Internet ja mal nach Coltanabbau suchen.
Oder wenn Menschen Drogen konsumieren, obwohl es Verboten ist, dann unterstützen Sie meiner Meinung nach den Drogenkrieg in Mexiko.
Wenn in Bangladesch eine Textilfabrik einstürzt, dann sind daran die Firmen schuld, evt auch die Konsumenten. Ein Grund, um fair hergestellte Kleidung zu kaufen. Auch sind in fair hergestellter Kleidung evt weniger Giftstoffe drin, man tut sich selbst vielleicht was gutes. Wenn Menschen berichten, dass sie von ihrer Kleidung Ausschlag bekommen kann man sich ja mal Gedanken machen.
Auch Lebensmittel kann man fair produziert kaufen.
Wir sollten endlich was ändern und selbst die Verantwortung übernehmen. Gott hat uns Gebote gegeben, an die wir uns halten sollen.

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Kommentar von Trashtom
09.02.2016, 15:44

Hey gratuliere. Da steht garnicht dass sich ein Auto von alleine zusammensetzen kann und deshalb Gott existieren muss.

Zu deiner Antwort:

Wenn du dir ein Aquarium kaufst und selbst bestimmst, dass 5 normale Fische und 5 Piranhas da drin leben sollen, bist wohl du als Schöpfer dieser kleinen Welt Schuld, wenn die 5 normalen Fische gefressen wurden oder? Weil du, als in diesem Fall allmächtiger (= zur Erinnerung: weiß ALLES, kann ALLES) Schöpfer, ganz genau weißt wie das ganze ausgehen wird und zu was die Piranhas fähig sind? In unserem Rechtssystem nennt man das "grob fahrlässig". 

Wäre es weiters nicht ein leichtes für dich, die Piranhas einfach aus dem Becken zu nehmen, statt zuzusehen wie sie dich anbetend doch schlussendlich gefressen werden? 

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wieso ist es widersprüchlich, wenn ungläubige diese frage beantworten?............

gott ist unwissend (er muss sich immer erst selbst davon überzeugen, wenn ihm klagen zu ohren gekommen sind), nicht allmächtig (wäre er es, würde es keinen abtrünnigen engel geben) und zudem kein gott, sondern höchstens der teufel selbst, denn GENAU SO wird er im alten testament beschrieben........

ach ja, da die gläubigen immer meinen, dass die kriege durch uns menschen geführt werden und kein gott dafür verantwortlich ist, klar werden sie durch uns geführt..........

ABER, IMMER im namen ihres gottes und zudem kein wunder, wenn gott selbst ein schlächter war:

schönes zitat aus eurem märchenbuch:

"Und der HERR sprach zu Josua: Fürchte dich nicht und verzage nicht! Nimm mit dir das ganze Kriegsvolk und mache dich auf und zieh hinauf nach Ai! Sieh, ich habe den König von Ai samt seinem Volk in seiner Stadt und seinem Land in deine Hände gegeben. Und du sollst mit Ai und seinem König tun, wie du mit Jericho und seinem König getan hast, nur dass ihr die Beute und das Vieh unter euch teilen sollt"

es gibt viele solcher zitate und da fragen die gläubigen dann immer, warum kriege geführt werden?..........DAS ist widersprüchlich..........*g*

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Entschuldigung im Vorraus, ich bin zwar getauft aber überzeugter Atheist. Zu deiner Frage: Es handelt sich um das Theodizee- Problem, wieso und weshalb so viel Schlimmes passiert, wo Gott doch nur das Beste für die Welt will. Gibt es verschiedene Lösungsansätze für... zum Einen, dass Gott uns bestrafen will, und deswegen (wie die 7 Plagen in der biblischen Vorlage) diese schlimmen Dinge über uns schickt. Zum Anderen, dass es eine Gegenkraft zu Gott gibt (Teufel o.Ä.), Welche seinem Schaffen/Wirken entgegensteht. Daher auch das oftgebrachte Zitat "Gott kann nicht überall sein" Auch wenn ich nicht gläubig bin, hoffe ich meine Antwort hat dir geholfen!

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In der Bibel steht, dass es g tt leid getan hat, dass er den Menschen geschaffen hat. Insofern war das wahrscheinlich ein Fehler von ihm...

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Ja, unser Gott ist fehlerfrei (1.Joh.3,5).

Das Chaos sowie die Kriege kommen nicht von Ihm, sondern von uns Menschen (Jak.4,1), die durch "eine Sünde" den Weg zu Ihm abgeschnitten haben (1.Mose 2,16-17).

Da uns Gott als Seine !Söhne" (Joh.1,12) mit freier Entscheidungskraft in die Welt gesetzt hat und wir den Weg des Todes gewählt haben (5.Mose 30,15), müssen wir warten, bis unser Erlöser (Röm.6,23) zurück kommt (Offb.14).

Dann jedoch sollten wir unser "ich" zurückstellen und "Gottes Willen" tun (Röm.8,8-9), der nur unser Bestes will (Offb.21,4).

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Kommentar von Herzenslogiker
10.02.2016, 19:16

Danke  lowina, ich gehe ja weitgehendst einig mit Dir. Nur erklärt das immer noch nicht die vielen Unglücke, weltweiten Katastrophen, behindert geborene Kinder, persönliche Schicksale von Menschen, die doch an ihn "glauben". Meinst Du nicht, daß das Gesetz von Ursache und Wirkung (steht selbst in der Bibel) hier wirkt? Aber wer hat z. B. als Neugeborenes Ursachen gesetzt und wann? LG Herzenslogiker

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gott ist fehlerfrei.

seine menschen sollen das prinzip der freiheit sich erarbeiten. deshalb mußte er ihnen die irrtumsmöglichkeit einräumen, von der sehr reger gebrauch gemacht wird

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Kommentar von Herzenslogiker
11.02.2016, 09:40

Hallo nowka 20, einverstanden. Vielleicht müssen sie aber auch - außer dem Prinzip der Freiheit - lernen, die Liebe mehr und mehr zu leben. Dann wäre die Erde eine Schule, in die eine Seele geht, um das zu lernen, was ihr noch fehlt. Und das würde vielleicht am ehesten über das Gesetz von Saat und Ernte gehen, so daß nicht Gott für das Leid verantwortlich gemacht werden kann, sondern der Mensch selbst. Und so lernt er langsam, in seine Freiheit und Liebefähigkeit hineinzuwachsen. Wäre doch logisch.

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Der Mensch ,das Tier, ist zum üben hier auf dieser Erde! Wie man ja sieht! Die meisten denken noch wie Tiere! So verhalten sie sich dann auch! Es gibt aber auch die die schon genug Reifer erlangt haben.

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