Ist es "haram" (Sünde) meine Religion zu verleugnen (ich will demnächst zum Islam konvertieren, möchte aber nicht, dass mein Chef etc. davon erfährt)?

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11 Antworten

Wenn Du zu deinem Glauben nicht mal gegenüber deinem Chef stehen kannst, solltest du ihn vielleicht noch einmal überdenken.

Ich bin Christ, stehe zu meinem Gott und würde notfalls auch dafür sterben. Nicht aktiv, sondern passiv. Sprich, ich würde nicht töten, aber mich eher töten lassen, als Gott zu leugnen.

Ich weiß, das sind große Worte. Und ich hoffe natürlich, dass es soweit nie kommen wird.

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also ich finde es nicht schlimm, allerdings besteht zwischen einem nicht "auf die nase binden" und verheimlichen ein unterschied. religion ist deine privatangelegenheit - wenn er nicht danach fragt, musst du es ihm auch nicht aufdrängen. 

wenn er dich aber danach fragen sollte, sprich die wahrheit. du bist nicht in einer situation, in der dein leben in gefahr wäre, wenn du es sagen würdest. 

ich denke er wird deine leistungen bewerten, nicht deinen glauben.

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Kommentar von Jogi57L
11.10.2016, 20:14

 religion ist deine privatangelegenheit

Diese Aussage finde ich sehr gut, ich sehe es auch so.....Es sollte in der Tat keinen Grund geben, die Religion "öffentlich" zu machen und zu zeigen.....

Wenn man direkt darauf angesprochen wird sollte man es natürlich auch nicht verleugnen...

aber so Dinge, wie Gebetszeiten/räume einzufordern, oder das "Recht" haben wollen... immer und überall "die Religion" in den Vordergrund zu stellen......

... überschreitet einfach eine gewisse Grenze in einem freiheitlich/demokratischen Rechtsstaat.....

Es gab eine Zeit in Deutschland, wo sich angehörige einer ( bestimmten) Religion öffentlich kennzeichnen mussten....

sowas wollen wir NIE wieder haben......

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Erst einmal, Haram bedeutet nicht "Sünde", sondern "Verboten". Sünde kann man nur begehen, da es das Brechen des Verbotes ist. Ja, es ist laut islamischer Lehre strengstens verboten zu leugnen, dass man Muslim ist, da man stolz darauf sein muss, und Dawa machen, also andere zum Islam einladen, muss. Von mir aus sage ich nicht, dass du dies musst, da ich Atheist bin, und andere Menschen eher davon abrate irgendeine Religion anzunehmen. Vielmehr sagt das "Muss" die islamische Lehre, wie ich es bereits nannte.

Mich würden mal deine Beweggründe zur bevorstehenden Konvertierung interessieren. Schreib sie hier drunter wenn dir danach ist.

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Du musst deinem Chef nicht sagen welcher Religion du angehörst, aber wenn dich jemand fragt, dann ist deine Pflicht zu sagen das man dem Islam angehört(falls dies der Fall ist)

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Kommentar von kingali229
10.10.2016, 22:14

und außerdem haben wir die Religionsfreiheit (im Grundgesetz verankert) in Deutschland, also brauchst du keine Angst zu haben

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Dann sage es ihm einfach nicht.....


Es geht ihn letztlich nichts an.....


Und vermeide einfach, Dinge zu tun, die dich "identifizieren" würden... sowas kannst/darfst Du ja auch privat vollumfänglich tun....



.....du gehst ja zum arbeiten, um zu arbeiten, und nicht um Religion zu praktizieren


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ob es "haram" ist ?


nein, wenn du nicht danach gefragt wirst......


Es ist ja Muslimen erlaubt, ihre Religionszugehörigkeit unter bestimmten Bedingungen zu verleugnen.... , soweit mir gesagt wurde...... wenn es dienlich ist:


1.) zur Verbreitung des Islams


2.) zum Schutz des islams

3.) zur Vermeidung von Nachteilen für sich selbst, seine Familie, und die islamische Gemeinschaft....


4.) ..wenn das Leben/die Gesundheit... bedroht ist.....

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Meine Güte dieses ewige Gelaber von halal und haram, wenn eine Religion derartig in dein Leben eingreift, dass du bei jeder Kleinigkeit überlegen musst ob das nun erlaubt ist, dann kann doch irgendwas nicht stimmen......

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wenn es dein Chef nicht erfahren soll, warum setzt du dann voraus, dass wir hier alle es hören wollen? Das ist doch kein Konvertiten-Forum, wo alle unisono in Freudengeheul ausbrechen, wenn irgendwer seine Socken, seine Unterwäsche, seine Hüte oder Religion wechselt?

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ist keine sünde.

oute dich NUR vor vertrauenspersonen!

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Kommentar von wildcarts2
11.10.2016, 03:10

Genau. Halte es möglichst geheim, damit du dich nicht verdächtig machst...

Sorry, aber was ist das für ein schlechter Rat? Du kennst auch offensichtlich nicht den Sinn und Zweck einer Religion. Wer "heimlich" einem Glauben angehört, der ist kein richtiger Gläubiger. Denn das Ziel einer Religion ist es, möglichst viele MItglieder zu haben, um Macht aufzubauen. Man ist verpflichtet weitere Mitgleider zu werden, was man nicht kann, wenn man nur heimlich Mitgelid ist. Wenn alle heimlich Mitglieder wären, wäre der Sinn verfehlt...

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Lieber zukünftiger Moslem, bevor du hier mit Fremdwörtern um dich schmeißt, solltest du dich über deren Bedeutung schlau machen.

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Wieso? Fragt dein Chef dich jeden Tag, welcher Religion du angehörst?

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Deinen Chef geht deine Religion nichts an.

Solange du nicht drauf bestehst, mitten in der Schicht den Gebetsteppich auszurollen wird er es auch nicht mitbekommen.

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Kommentar von priesterlein
10.10.2016, 22:04

Das war nicht die Frage, die er stellte.

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