ist es eine sünde FÜR DEN VATER (moslem) wenn die tochter einen andersgläubigen heiratet?

15 Antworten

Als Tochter eines musl. Vaters bist Du nach musl. Glauben automatisch Muslima! Wenn Du nun einen "Kafir" heiratest, so glaubt Dein Vater, wird er dafür im Jenseits bestraft, denn er hat sozusagen bei Deiner (religiösen) Erziehung versagt! Gibt ja auch deutsche/christl. Eltern, die durchdrehen oder Selbstmord begehen, wenn ihre Kinder konvertieren oder einen ausl. Partner heiraten! Du musst Dir im klaren darüber sein, dass Du für Deinen Vater wohl gestorben bist, wenn Du einen "Ungläubigen heiratest! Aber das Problem haben viele musl. Mädchen! Ich wünsche Dir alles Gute!

Du hättest die Frage vll. anders stellen sollen. z.B. Welche Muslima hat einen Andersgläubigen geheiratet und wie haben die Eltern reagiert. Mulimische Männer dürfen ja lt. dieser Religion andersgläubie Frauen heiraten, nur die Muslimas eben keine andersgläubigen Männer, außer der konvertiert. Da scheint der Hase begraben zu sein für deinen Vater, wenn er ein strengläubiger Moslem ist.

naja wir dürfen auch nur zwichen Christen und Juden (neben den Muslimas wählen ; )

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@nutzer475

Das mag so sein. Davon wirds aber auch nicht besser. Solche irrelevanten religiösen Verbote verstoßen gegen die Grundrechte. Etwa so, wie wenn ein "Weißer" keinen "Farbigen" heiraten darf.

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Du hast dir die Frage schon eigentlich schon selbst beantwortet. - Wenn du keine Muslima bist, glaubst du logischerweise auch nicht an den Islam und seine Regeln. - Warum also sollte etwas auf deinen Vater Auswirkungen haben, was es so gar nicht gibt? - Oder bist du dir deiner eigenen Glaubensansicht doch nicht sicher und schwankst, weil dir andere Schuld einreden wollen? - Dann kann ich dich guten Gewissens beruhigen:

Jeder Mensch ist für seine Entscheidungen und Handlungen ausschließlich selbst verantwortlich vor Allah. Es gibt keine Sippenhaft. - Wenn das so wäre, dann hätte kaum ein Mensch die Hoffnung auf's Paradies. - Irgendein Anderen würde einem immer die Sache vermasseln. - Den Anderen Mitverantwortung und Mitschuld zuzuschieben, ist eine perfide Lüge der Religionsgründer, damit sich die Gläubigen gegenseitig kontrollieren, beinflussen und der Freiheit der eigenen Entscheidung berauben sollen!

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