Ist eine Redewendung ein Rhetorisches Stilmittel. Wenn ja wie ist der lateinische name und die Wirkung?

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4 Antworten

Redewendungen an sich speziell bei Rhetorischen Mitteln werden nicht speziell lateinisch benannt. Entweder direkt oder im Zusammenhang mit Ironie und Pleonasmus, soweit ich weiß.

Pleonasmus: (griechisch "Überfluss") Meist überflüssiger erklärender Zusatz zu einem Wort oder einer Redewendung. Beispiel: "weisser Schimmel "

Ironie: (griechisch " erheuchelte Unwissenheit, Verstellung") Eine Redewendung, bei der das Gegenteil gemeint ist oder auch eine unwahre Behauptung, die durchblicken läßt, dass das Gegenteil gemeint ist. Beispiel: "Du bist mir ein schöner Freund"

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Redensarten selbst sind keine rhetorischen Mittel, vielmehr enthalten sie rhetorische Mittel.

Es ist oft schwierig, sie zu deuten, weil sie aus anderen Sprachen bestehen und oft auch Umdeutungen erfahren haben.

Oft bestehen sie aus Stabreim oder Endreim, etwa: "in Bausch und Bogen"  oder  "außer Rand und Band".

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Naja, es gibt das Stilmittel der "Sentenz". Das liegt vor, wenn am Ende eines Abschnitts der Inalt noch einmal in einem prägnanten (redewendungsartigen) Satz zusammengefasst wird.

=> Nicht jede Redewendung ist eine Sentenz, aber viele Sentenzen haben den Charakter einer Redewendung.

WIRKUNG: Kurz, prägnant, bleibt im Gedächtnis.

LG
MCX

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Eine Redewendung ist kein rhetorisches Mittel und lebt von diesen, also da musst du dir dann, was "ausdenken". Wichtig ist einfach, dass du das ordentlich begründest!

z.B. Katze aus dem Sack lassen > Analogie, Metapher ... > Wirkung: Umgangssprache schafft Nähe zum Leser, versinnbildlicht ...

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