Ist eine beglaubigte Kopie gleichwertig?

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11 Antworten

Hallo Daleduc, 

eigentlich ist eine beglaubigte Kopie gleichwertig mit dem Original. 

Aber ich weiß von meiner Tochter, dass sie bei der Einschreibung fürs Studium keine beglaubigte Kopie akzeptieren wollten. 

Es war ein ziemliches "gerenne" um eine Zweitschrift vom Abizeugnis zu erhalten. Die  Schule lehnte es ab und gab ihr ein Schreiben mit, dass keine Zweitschriften gefertigt werden und die Uni das so akzeptieren müsse. 

Nach vielen Briefen, mehr oder weniger erbosten oder frustrierenden Anrufen und der Androhung einer Klage wurde dann von Seiten der Uni doch eine beglaubigte Kopie akzeptiert, allerdings musste es von der Stadt, nicht von "Irgendeinem" Urkundsbeamten einer anderen Behörde beglaubigt sein. 

Rechtlich können ist eine beglaubigte Kopie durch einen Urkundsbeamten gleichgestellt  mit dem Original. 

LG Mata

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Kommentar von Navvie
30.08.2016, 01:44

Ich denke, das hängt damit zusammen, dass bei einer Beglaubigung, die auch ein Notar oder Pfarrer vornehmen darf, lediglich bescheinigt wird, dass die Kopie mit dem Original "übereinstimmt". Die Beglaubigung sagt nichts darüber aus, ob das Original, von dem diese Kopie stammt, "echt" ist. Es könnte auch ein "gefälschtes" Original sein.

Aus diesem Grunde gibt es eine Apostille, eine Bescheinigung der Echtheit. Das dürfen nur wenige Personen ausstellen. Im Kultusbereich des Landes Hessen müssen diese Personen die Echtheit eines Zertifikats ihres Bereiches erkennen können.

Die Namen dieser Personen sind bei den RP´s hinterlegt und nur diese Personen sind befugt dazu.

Ich könnte mir vorstellen, dass diese Regelung auch auf andere Ressorts zutrifft und auch auf andere Bundesländer.

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Rechtlich sind das Original und die beglaubigte Kopie gleichwertig. Zu beachten ist, dass Du das Original nur vorlegen sollst, nicht abgeben. Möglicherweise hatte die Uni es schon mit Fälschungen bei den beglaubigten Kopien zu tun. Anders ist die Forderung nicht zu erklären. Ein Recht, das Original einzubehalten, hat die Uni nicht.

Gruß Matti

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Wenn deutlich nach dem Original gefragt wird, dann solltest du es persönlich vorlegen.

Abgeben würde ich es auf gar keinen Fall.

Hab halt eine beglaubigte Kopie zum Abgeben dabei und das Original zum Ansehen.

Wenn es sich nicht um einen persönlichen Termin handelt, dann gib die Kopie hin und schreib dazu "Das Original kann gerne jederzeit eingesehen werden".

Ich hoffe, das hilft dir?!

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Kommentar:

Ich denke, das hängt damit zusammen, dass bei einer Beglaubigung, die auch ein Notar oder Pfarrer vornehmen darf, lediglich bescheinigt wird, dass die Kopie mit dem Original "übereinstimmt". Die Beglaubigung sagt nichts darüber aus, ob das Original, von dem diese Kopie stammt, "echt" ist. Es könnte auch ein "gefälschtes" Original sein.

Aus diesem Grunde gibt es eine Apostille, eine Bescheinigung der Echtheit. Das dürfen nur wenige Personen ausstellen. Im Kultusbereich des Landes Hessen müssen diese Personen die Echtheit eines Zertifikats ihres Bereiches erkennen können.

Die Namen dieser Personen sind bei den RP´s hinterlegt und nur diese Personen sind befugt dazu.

Ich könnte mir vorstellen, dass diese Regelung auch auf andere Ressorts zutrifft und auch auf andere Bundesländer.

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ja viele Arbeitgeber möchten das Original gesehen haben weil früher oft Fälschungen abgegeben worden sind

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Kommentar von Daleduc
17.08.2016, 19:47

Das beantwortet die Frage nicht.

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Nein.

Aber beglaubigte Kopien sollte man immer dabei haben wenn man die Originale vorlegt.

Es wird auch von Uni zu Uni völlig verschieden gehandhabt. Wenn das Original verlangt wird muss man es nur vorlegen. Eine Zweitausfertigung ist keinesfalls nötig weil man das original immer wieder mit bekommt.

Das sind aber nur die kleinen Probleme. Einfach gelassen sehen.

Übrigens machen die Krankenkassen meist beglaubigte kopien (auch mal 10 Stück) kostenlos.

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Original heißt Original.

Hintergrund: Fälschungen sind so leichter zu erkennen

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Es gilt folgende Grundregel: Ein Orginalzeugnis gibt man niemals aus der Hand ! Man legt es höchstens vor.

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Kommentar von Kuhlmann26
18.08.2016, 16:14

Und genau darum geht es.

ich soll demnächst das "Original des Abiturzeugnisses" vorlegen.

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Eine beglaubigte Kopie entspricht juristisch inhaltlich dem Originaldokument.

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Eine notarielle beglaubigte Kopie müsste auch gehen 

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Beglaubigt: kein Problem. Entspricht dem Original.

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