Ist dickers Lautsprecherkabel besser als dünnes? Wo ist der Unterschied?

6 Antworten

Kabel bedeuten immer Leitungsverluste. Wenn Du nun relativ lange Kabel verlegst, zB bei Surroundanlagen zu den Rearspeakern, macht es Sinn auf dickere Kabel zu gehen. Genauso sollte man etwas mehr investieren, wenn die Anlage selber schon hochwertig ist, das letzte aus den ebenso guten Boxen rauskitzeln soll. Das aber ist meist nur bei edlen Stereoanlagen der Fall, oder bei Surroundanlagen bei edlen Frontspeakern.

Für eine einfache Anlage, so bis 2000 Euro, reichen je nach Kabellänge 1,5 bis 2,5 mm² aus, für edlere umso mehr. Ehe Du astronomische Summen in HighEnd-Strippen investierst, schaue nach einem ordentlichen Kupferkabel (wie von derEuml genannt) und investiere lieber etwas mehr in den nächstgrößeren Querschnitt.

Von allzu billigen Baumarktkabeln würde ich die Finger lassen: Strom wird nur außen auf dem Leiter transportiert (Herr Faraday lässt grüßen), weswegen viele dünne Leiter nehr leisten als wenige dicke. Außerdem ist das ein absolutes Billigmaterial, dessen Leitfähigkeit und Korrosionsbeständigkeit meist miserabel ist.

Sparen kannst Du bei Steckern. Das sind nur zusätzliche Übergangswiderstände, die man durch Weglassen vermeidet. Fasse blanke Kabel nie mit nackten Fingern an. Dort korrodieren sie und nach 1 oder 2 jahren kommt nur noch die Hälfte an.

Dickeres Kabel -> weniger Widerstand -> weniger Verlust -> besserer Klang.

Aus welchem Material ist es das beste ?

Kupfer?

Gold ist mir zu teuer XD

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@DiplIngo

Also nimmst Du besser 4 mm² Kupfer statt 2,5 mm² Silber, bist billiger dran und hast mehr davon.

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@JuergenWB

Klar, aber Kupfer hat doch jeder, ist doch langweilig... xD

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Ebenso Quatsch wie der Beitrag von Wishmaster. Die Leitung muss nur genügend Querschnitt haben, um den Widerstand klein zu halten. Ob der Leitungswiderstand aber 1% oder 0,1% der Lautprecherimepdanz hat ist, total uninteressant.

Und mit der Tonqualität hat es gleich überhaupt nichts zu tun.

Aber lass Dich nicht davon abhalten, das gute "sauerstofffreie Kabel" zu kaufen, klingt bestimmt auch gleich noch mal vieeeeeel besser. ^^

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Wichtig ist nur, dass der Leitungswiderstand schön klein bleibt, im Verhältnis zur Lautsprecherimepdanz (normalerweise 4 oder 8 Ohm).

Das kann ich bestätigen. Siehe auch hier: http://dj4br.home.t-link.de/lautspr.htm. Mehr als 2 € pro Meter sollte man für Zwillingslitze nicht ausgeben.

Einen gewissen Mindestquerschnitt von 1,5 mm² sollten sie haben, darüber ist's wie hier oft erwähnt grundsätzlich überflüssig.

Baumarkt-LS-Strippe reicht, sollen doch die High Ender ihre Kabel für tausende konfektionieren lassen...

gut man muss nun keine 1200€ für den Meter Zahlen aber Baumarktstrippen sollten es auch nicht sein etwas besseres sollte es dann schon sein

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