Ist 100 %iger Fruchtsaft aus dem Supermarkt so gesund wie frischer selbst gepresster Saft?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

nein beides kann ungesund sein woher die Früchte stammen und wie sie angepflanzt wurden ist wichtig

Was viele Verbraucher nicht vermuten: Ein Großteil der Früchte für die konventionelle Saftproduktion stammt inzwischen aus China. Gerade in Hinblick auf die dort weniger strengen Regeln zur Verwendung von Pestiziden dürfte das einige Konsumenten beunruhigen. Eine Recherche der Redaktion der Fernsehsendung quer ergab, dass etwa die Firmen Albi, Aldi, Bauer Molkereiprodukte, Lidl oder Zentis für ihre Produkte Zutaten aus China verwenden. Verbraucherschützerin Krehl rät angesichts dieser Ungewissheit zum Kauf von Saft aus der Region. Man erkennt ihn oft an seiner Glasflasche. Denn: "Diese Art der Abfüllung lohnt sich meist nicht, wenn der Saft über lange Wege transportiert werden muss", sagt sie. "Saft aus Bio-Produktion hat nicht mehr Vitamine als herkömmlicher Saft, aber dafür wurden weniger Pflanzenschutzmittel verwendet", sagt Verbraucherschützerin Krehl. Ein weiterer Vorteil: Das Herkunftsland der Früchte muss bei Bio-Säften angegeben werden.

http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/tipps-fuer-den-einkauf-von-fruchtsaft-was-im-saftglas-steckt-1.1535518-2

so viel ich weiss wird der Saft erhitzt um ihn Haltbarer zu machen (hier nachzulesen apotheken-umschau.de/Fruchtsaft ) dadurch gehen aber Vitamine verloren die aber meist künstlich wieder zugefügt werden. hier wird dir der Rest erklärt was Vitamine & Co angeht

http://www.medizinpopulaer.at/archiv/seele-sein/details/article/obstsaefte-unter-der-lupe.html

Stichwort Supermarktregal: Kann man eine Portion Obst auch durch industriell hergestellten Fruchtsaft ersetzen? Auch diese Frage kann die Spezialistin nicht eindeutig beantworten. Denn: „Der Gesundheitswert von industriell hergestellten Säften ist sehr unterschiedlich. Er hängt wesentlich von der Art der Säfte ab, wird durch die Inhaltsstoffe bestimmt und reduziert sich sozusagen mit der Zahl der Verarbeitungsschritte.“

Am besten für die Gesundheit ist fertiger Fruchtsaft, der nach den Angaben des Herstellers „zu 100 Prozent direkt gepresst“ ist und „ohne künstlichen Zuckerzusatz“ abgefüllt wurde. Gut ist, wenn der Saft lichtgeschützt in Tetrapacks oder einer dunklen Flaschen abgefüllt ist und gekühlt gelagert wird, so bleiben nicht-stabile Inhaltsstoffe wie das Vitamin C länger erhalten.

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In selbst gepressten ist auch das Fruchtfleisch, ist schon gesuender. Allerdings enthalten ganze, rohe Fruechte noch mehr Vitamine.

So das ist die erste Aussage mit der ich was anfangen kann und die auch mit meinen mittlerweile eingeleiteten Recherchen übereinstimmt :)

"Ernährungswissenschaftler sagen ganz klar: Das Essen von frischem, gutem Obst und Gemüse ist immer einen Tick gesünder als das Trinken von gekauften Säften. Denn aus vielen Säften wurden die Pflanzenfasern, in denen die meisten Vitamine stecken, und die lebenswichtigen Ballaststoffe aus Schale und Fruchtfleisch zugunsten der besseren Trinkbarkeit weitgehend herausgefiltert. Dennoch können ausgesuchte Säfte eine gesunde Ernährung ergänzen und in stressigen Zeiten die tägliche Portion Obst und Gemüse ersetzen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass zu den richtigen Saft-Varianten gegriffen wird. Denn Saft ist nicht gleich Saft."

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kann ein industriell hergestelltes produkt je gleich gut wie ein naturprodukt sein? natürlich niemals. davon abgesehen: obst soll man essen und nicht trinken, es hat seinen sinn

Also nie Vegan ernähren da B12 fehlt und industriell hergestelltes B12 nach deiner aussage nicht gesund sein kann.

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@wickedsick05

das künstliche vitamin b12 ist auch nicht dasselbe wie von mikroorganismen hergestellt und veganer leiden nicht unter b12 mangel, auch sie bekommen ausreichend b12 von pflanzen die am boden wachsen.

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@frontantrieb

Die Deutsche Veganer Studie (DVS) aus Gießen unter Aufsicht von dem Veganer Prof. Claus Leitzmann ist von der Fleischindustrie bezahlt? Ich dachte immer das ist eine Forschung der Universität gewesen.

Also Beweise bitte, Herr frontantrieb!

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@Walla256

immer noch komisch, dass die krankenhäuser voll von menschen mit übergewicht, hoher blutdruck, diabetes typ 2 und diverse krebsleiden sind, aber nicht mit unter vitamin b12-mangel leidende veganer, wie dass? diese müssen die von dir zitierte studie irgendwie verfehlt haben...

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Hi, Also ich bin dir ja dankbar für deine Antwort, aber das find ich ja etwas schräg. Die Orange ist doch immer noch ein Naturprodukt, nur weil sie in der Industrie dann halt in größeren Behältern tonnenweise ausgepresst wird. Das macht doch keinen Unterschied auf die Beschaffenheit des Saftes ( abgesehen mal von Konservierungsstoffen, aber bei guten Fruchtsäften wird ausser denen überhaupt nichts hinzugefügt).

Und dann die Aussage, dass es einen Sinn hätte, dass man Obst essen solle und nicht trinken. Wenn man die Schale nicht mitisst, dann macht es für den Körper wirklich überhaupt keinen Unterschied ob man in den Apfel reinbeisst oder ihn vorher in einen Mixer schmeisst und dann trinkt. Höchstens, dass er weniger zu verdauen hat und die Stoffe schneller aufnimmt.

Das einzige was da evtl. zu erwähnen wäre ist, dass im Mund beim Kauen ja auch schon eine Verdauung oder Aufnahme stattfindet und die beim Trinken wohl verringert wäre.

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@MahadmaAndy

nein, es ist nicht so wie du dir vorstellst, die verarbeitung (auch zuhause) führt dazu, dass nicht alle nährstoffe (insbesondere ballaststoffe) aufgenommen werden können, was man kauft ist eine konserve (zucker ist auch ein konservierungsstoff), es werden dadurch einfache kohlenhydrate geliefert, diese lassen den insulinspiegel schnell ansteigen, danach kommt unterzuckerung was gleich im hungergefühl übergeht. was die natur uns schon verpackt gibt (obst so wie es gepflückt wird) ist das beste, weil alle enthaltenen nährstoffe aufgenommen werden (es sind hunderte), das ist bei industrieprodukten nicht der fall.

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@frontantrieb

Also dass ich weiss, dass die Früchte frisch zu essen gesünder ist, hab ich ja schon in meiner Beschreibung geschrieben und ist ja auch irgendwie selbstverständlich. Nur mich würde ja halt interessieren wieviel % des sagen wir mal Gesundheitswertes ich durch so einen Saft erreiche, also ob es vielleicht 80 % so gesund ist ein Glas Orangensaft zu trinken wie eine Orange zu essen. Weiter ist es ja auch einfach sehr schwierig oder fast unmöglich jeden Tag die ganzen verschiedenen Früchte die in einem Multisaft drin sind zu essen. Daher dachte ich für mich, dass es eine gute Alternative ist wenn man zu faul ist oder einem die Zeit fehlt täglich verschiedenes Obst da zu haben und zuzubereiten. Ich denke, dass ich ganz gut fahre wenn ich jeden Tag ein Glas Multi undein Glas Orangensaft trinke und einen Apfel esse.

Und da stellt sich für mich auch wieder die Frage welchen Wert erreicht ein Glas Apfelsaft im Vergleich zu einem Apfel.

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@MahadmaAndy

der körper "denkt" nicht so kompliziert, er nimmt sich die nährstoffe die er braucht aus der nahrung, ihm natürliche (nicht verarbeitete) produkte zu geben hat den höchsten gesundheitlichen nutzen

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