Iphone an minderjährigen verkaufen?

10 Antworten

Die Frage ist zweiseitig zu betrachten:

Der minderjährige Käufer benötigt die Zustimmung seiner Erziehungsberechtigten.

Der minderjährige Verkäufer benötigt die Zustimmung seiner Erziehungsberechtigten.

Klärt das beide und dann steht dem Geschäft nichts im Weg.

Ja, könntest du. Denn unter 18 ist man nur beschränkt geschäftsfähig, Rechtsgeschäfte welche nicht mehr unter den so genannten "Taschengeldparagraphen" fallen, sind schwebend unwirksam, solange die Eltern bzw. korrekterweise gesetzliche(r) Vertreter(in) (i.d.R. die Eltern) nicht zustimmen.

Wenn die Eltern also z.B. erfahren, dass ihr Kind das gekauft hat (was sehr wahrscheinlich ist) und nicht damit einverstanden sind, bist du dazu gezwungen, es wieder zurückzunehmen und das Geld zu erstatten.

Was fällt den unter den TaschenGeld Paragraph?
    
Ich hab mir um 1700€ nen PC gekauft, mit meinem gesparten Geld. Und das war kein Problem.
Wir haben in der Schule gelernt, dass man etwas kaufen kann solange es nicht Zukunfts gefährdent ist ;)

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@Hairgott

Der so genannte "Taschengeldparagraph" gilt für Kinder ab 7 Jahren, nicht ab 14.

Er besagt, dass Verträge, welche von beschränkt Geschäftsfähigen abgeschlossen werden, prinzipiell gültig sind, wenn diese mit Geld bzw. Mitteln, welche Minderjährigen von den Eltern zur freien Verfügung erhalten hat oder welche von Dritten mit Zustimmung der Eltern zur freien Verfügung gestellt werden. Eltern dürfen aber auch den Kauf von bestimmten Produkten/Waren verbieten, obwohl es das eigene Geld wäre.

Eine maximale Höhe wird nirgends genannt, prinzipiell gilt das für beliebig hohe Beträge, wenn oben genannte Bedingungen erfüllt sind. Bei vergleichsweise hohen Beträgen sollte man sich bei Geschäften mit Minderjährigen immer die Zustimmung der Eltern holen um auf Nummer sicher zu gehen, denn das Risiko der Rückabwicklung liegt sonst bei einem selber.

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Das gilt natürlich nur wenn man 14 und älter ist.

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Ein 15-jähriger ist nur beschränkt geschäftsfähig, gerade bei Internetverkäufen würde ich mich entweder bei den Eltern rückversichern oder ihm das Gerät nicht verkaufen.

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