Ich schaffe den Führerschein einfach nicht. Was soll ich tun?

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9 Antworten

Klingt nach ner Prüfungsangst. Mach dir vorher klar, was sind die schlimmsten Folgen, wenn du die Fahrprüfung nicht schaffst?
Eigentlich keine wirklich schlimmen oder?
Im Schlimmsten Fall macht man sie nochmal.... und dann nochmal... und nochmal... okay es wird evtl. ein bisschen teurer, aber es ist keine Prüfung diedu danach nicht mehr wiederholen kannst... im Prinzip passiert dir nichts.
Deshalb einfach locker bleiben. Ganz ehrlich, du machst dir selber einfach nur Stress. Du sagst du kennst alle Regeln und kannst alles? Warum machst du dir dann Sorgen. Es gibt auch keine großen Fehler die man tun kan. Kennst du dich in deinem Ort gut aus? Wo sind die Einbahnstraßen? Einfach nicht rein fahren wenn er dich in die Gegend schickt. Rückwärts einparken? Eigentlich das einfachste auf der Welt, einfach üben. Seitwärts einparken? Üben... Ampeln? Fahr nicht zu schnell, dann kannst bei Gelb bremsen und gut ist...
Versuch dir vor allem vorher zu sagen "ich schaffe das" und nicht "oh mein Gooooooott das schaff ich niemals" man muss sich immer positiv zureden dann klappt das schon. Und wenn du durchfällst? Dann machst es halt nochmal. Daran ist noch keiner gestorben und ich kenn jemand die hats glaub 5 Jahre versucht und irgendwann hat sie ihn doch noch gehabt. Musste glaub ich zum Idiotentest und selbst die darf jetzt fahren.

Vielen Dank für deine netten Worte. :) 

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Gerne. Mach dir nicht so viel Sorgen, dir kann echt nichts schlimmes passieren, außer das es nochmal probieren musst.

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wie alt bist du denn? ich werde jetzt 63und habe mit 40 geglaubt, ich müßte den führersdhein machen, weil jeder sagte, ich würde ihn beruflich brauchen.ich hatte auch angst. theoretisch habe ich ihn geschafft, aber praktisch nicht. mit meinen mann bin ich auf den verkehrsübungsplazz, über einen Bordstein gefhren und das Auto meines Sohnes war kaputt. ich bin ausgestiegen, habe gesagt, es hätte auch ein Kind, eine katze oder ein Hund sein können. seitdem fahre ich Fahrrad und bin glücklich, aber das wird dir wahrscheinlich nicht helfen, ich will nur sagen, daß es andern menschen auch so geht.

Wenn du dich so wohler fühlst ist es vollkommen in Ordnung. Fahre auch ganz gerne mit den öffentlichen Verkehrsmitteln  (ist als Studentin kostengünstiger), aber ich möchte sehr gerne spontan wohin fahren ohne Stunden auf den nächsten Bus oder Zug zu warten. Bin 19, wollte mit 17 anfangen, aber dass hätte ich damals nicht mit Schule  Nebenjob vereinbaren können.

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Wenn ich deine frage richtig verstanden hab geht es dir um die Prüfungssituation. Versuch doch mit deinem Fahrlehrer/in in den Fahrstunden eine Prüfung zu simulieren, denn je öfter du diese situation "erlebst" je enspannter gehst du vor. Viel Glück

Gute Idee :)

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@Midnightsummer

Freut mich wenn ich Helfen konnte. Mir fällt noch ein wenn du leicht Nervös wirst dann frag doch mal deinen Fahrlehrer/in ob du ein dritte Person mit ins Auto nehmen kannst die sich auf den Platz setzt auf der der Prüfer sitzen wird, dann kannst du dich daran gewöhnen das dort jemand sitzt und dir zu sieht. Das kann ja ein anderer Fahrschüler (war bei mir sowiso immer einer mit dabei) oder ein Freund oder jemand anderes sein.

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Üben, üben, üben - zum Autofahren gehört eben auch, dass man schnell und intuitiv handeln kann, es hilft dir im Straßenverkehr absolut gar nichts, wenn du zwar theoretisch alles weißt, aber erst ewig lang nachdenken musst.

Im Grunde spricht das auch sehr dafür, dass du es schlichtweg noch nicht beherrscht und dir alles noch mehr verinnerlichen musst. Wenn man etwas wirklich kann, muss man nicht lange nachdenken.

Ich kann es, was mir mein Fahrschullehrer oft genug bestätigt,  es geht darum die Nervosität los zu werden, da wenn ich entspannt bin, alles ganz gut klappt. :)

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Kann man in DE auch führerschein für automatikgetriebe machen? Dann fällt schon mal ein grossen brocken mit schalten weg. Das wäre für mich noch ein kompromiss gewesen, wenns nach dem 3. mal praktischer prüfung nicht geklappt hätte. 

Hmm mein fahrlehrer meinte damals auch, ich sei ein fürchterlich nervöses huhn.  -und er hatte recht!! Ich hatte 50(!!!) fahrstunden. Mit nothelfer- und allen andern kursen und prüfungen, hatte ich ein kleines vermögen ausgegeben!!

Ich lernte dann meinen mann kennen, der ganz toll mit mir das fahren geübt hat und ich habe angst verloren und immer mehr sicherheit gewonnen. Vielleicht brauchst du auch jemand gelassenes, der dir viel mut zuspricht, dir auch was zutraut und vetständnis hat. Vielleicht wechselst du den fahrlehrer oder jemand aus der familie begleitet dich?

Viiiel erfolg dir. 

Ja, ich brauche wirklich jemanden der mir Mut zu spricht und an mich glaubt. Schalten mag ich total. Automatik fand ich nicht so toll. :D

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Übrung Übung Übung!

Die Sicherheit kommt (meistens) mit der Zeit. Nervös ist jeder am Anfang.

Wenn das auch nach langer Zeit nicht vergeht, wirklich nicht böse gemeint, solltest du es vieleicht einfach lassen oder stressige Autofahrten (Stadtverkehr, Autobahn bei Hauptverkehrszeiten) meiden.

Weil als Autofahrer gibt es nichts Schlimmeres, als unsichere Verkehrsteilnehmer. Nicht Raser oder sonst jemand verursachen Gefahrensituationen (Raser führen aber zu stressige Situationen!), es sind Leute die in Stresssituationen einfach nicht schnell genug schalten und sich unsicher und zögernd im Straßenverkehr verhalten.

Unsichere Fahrer sind ein Risiko und auch sehr schwer einzuschätzen.

Das habe ich selbst schon öfters beobachtet.


Aber trotzdem will ich dich nicht entmutigen, übe weiter, bei den Meisten klappt das mit de Zeit. Bei den einen halt etwas länger.

Ich geb es auf. Brauche mehr Ratschläge wie die von FrauEule. 

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@Midnightsummer

Ich denke du willst hier nur Mut zugesprochen bekommen. Ich wollte aber objektiv sein. Wenn du an Wundermittel glaubst, ist es deine Sache. Hauptsache es hilft dir.

Aber keine Sorge, so wie ich es verstehe bist du noch in der Fahrschule, da ist es ganz normal noch unsicher zu sein.

Fast jeder ist sogar noch während der Prüfung recht unsicher und aufgeregt. Selbst danach braucht es einige Zeit, bis sich das alles setzt und du automatisch reagierst.

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Wirklich eine Strategie gibt es nicht du kannst es mit Bachblüten versuchen die können dir helfen das du nicht so nervös bist. 

Danke, endlich jemand, der dir Frage verstanden hat. Versuche es mal mit Bachblüten. :)

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@Midnightsummer

Dadurch denkst Du aber nicht schneller nach. Was bringt es, wenn Du nicht mehr nervös bist, aber immer noch zu lange nachdenken musst? Man braucht bezüglich der Theorie wirklich die Routine.

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Also die Verkehrsregeln muss man einfach kennen, insbesondere alle Vorfahrtsregeln, die können über Leben und Tod entscheiden. z.B. beim Rechtsabbiegen der geradeaus fahrenden Radfahrer umfahren, der kann dadurch sterben.

Die Vorfahrtsregeln musst Du Dir einfach einhämmern. Dafür gibt es doch heute super Lernprogramme und sogar Simulatoren.

Das Autofahren an sich ist für Ungeübte schwer, vor allem das Kuppeln, dann die Breite einschätzen usw. 

Ich kann das auch erst, nachdem ich den Lkw-Führerschein gemacht habe.

Dieses Einschätzen der Breite und das Fahren, lernst Du nur durch Übung.

Wenn man dann aber noch über die Vorfahrtsregeln nachdenken muss, dann ist es nicht verwunderlich, wenn jemand völlig den Überblick verliert.

Lern die Vorfahrtsregeln so lange, bis Du nicht mehr darüber nachdenken musst.

Dann fahre mit dem Rad durch die Stadt, bis Du nicht mehr über die Regeln nachdenken musst.

Und dann kannst Du zurück ins Auto.

Vielleicht sollte man den Text mal richtig lesen. 

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@Midnightsummer

 Mein Problem liegt vielmehr darin, dass ich zu oft und lange nachdenke und extrem schnell nervös werde.

Dann denkst Du also über andere Ding nach, die nichts mit der aktuellen Verkehrssituation zu tun haben.

Wenn ich z.B. für das Abi übe und ich kann in Mathe alles, aber in der Klausur muss ich zu oft und lange nachdenken, dann habe ich die Themen nicht verinnerlicht. 

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Vielleicht solltest du dann kein Auto fahren. Den Kopf brauchst du oft für kritische Situationen, die beim Fahren eines Autos nun mal vorkommen.

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