Ich hasse Arbeit?

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15 Antworten

Hallo,

bin gerade durch Zufall über diese schon einen Monat alte Frage gestolpert und fand sie ziemlich gut :)

Ja, es ist schon extrem auffällig, wenn jemand äußerst, dass er arbeiten nicht mag reagieren die Leute meistens unfreundlich, teilweise sogar aggressiv, so gut wie jeder herablassend.

Ich glaube, es liegt daran, weil die viele Leute das Gefühl kennen, aber in unserer Gesellschaft ein so immenser Leistungs- und Arbeitsdruck herrscht, dass sie sich ganz empört davon distanzieren müssen, wenn jemand dieses Tabu bricht, um ja nicht auch damit in Verbindung gebracht zu werden.

Der Freund einer Freundin ist auch der Meinung, seine Arbeit sei mehr wert als ihre, weil er sich ja jeden Tag "durchquälen" müsste, sie aber hätte Spaß an ihrer Arbeit, also könne man das auch nicht als Arbeit zählen und sie habe dafür keine Anerkennung verdient. Mir ist ja die Kinnlade runtergefallen, als ich das gehört habe...

Es ist so: Hier, in unserer Kultur, zeichnet sich der Wert eines Menschen zu einem großen Teil dadurch aus, was und wieviel er arbeitet. Je mehr, je härter er arbeitet, und je mehr er sich quält dabei, desto mehr Anerkennung hat er verdient. Wenn man jemanden kennenlernt und ihn fragt, was machst du, bekommt man hier sofort den Beruf genannt. Das ist in sehr sehr vielen Ländern anders (auch in westlichen), wo zunächst Hobbys, Ehrenamt oder Familiendinge genannt werden. Die Menschen ziehen ihre Identität auch weniger aus ihrem Beruf als aus ihrem Privatleben.

Ich merke das auch bei mir auf der Arbeit: Bewundert wird der, der erklärt er habe ja noch Samstag Abend um 3 Uhr nachts die letzte Mail verschickt, sei schon seit 6 Uhr morgens hier, habe noch nichts gegessen weil keine Zeit und lasse heute Abend trotzdem Yoga sausen wegen dem Meeting. Ich gebe zu, mir wird übel, wenn ich das höre! Ich finde das in keinster Weise bewundernswert, sondern einfach nur fahrlässig und selbstschädigend, da ist rauchen und ritzen nichts anderes.

Ich kann dich verstehen. Ich kann das Konzept Arbeit an sich auch nicht leiden. Und ich kenne auch so einige, die das ebenso echt horror finden. Komischerweise arbeiten die aber trotzdem alle, auch seit Jahren ;), und verdienen auch alle recht gut und übernehmen Verantwortung in ihrem Beruf. Es geht hier also nicht darum, dass man man faul ist, dem Sozialstaat auf der Tasche liegt, nichts tun will und ungebildet oder unreif ist... nein es geht um etwas anderes, etwas, ich nenne es mal, etwas philosophisches.

Warum kann ich über meine Zeit nicht frei und selbst bestimmen? Warum muss ich mich einem Schema anpassen, das mir nicht liegt (früh aufstehen, 8 Stunden an einem festgelegten Ort, meist hässlich und weit weg, in einen PC starren, oder irgendwas anderes monotones tun, heimkommen, wenns dunkel ist und das schönste am Tag vorbei)? Warum hängt meine Identität von dem ab, was ich arbeite? Ich bin doch nicht einfach nur "Fritz, der Steuerberater", ich bin auch "Fritz, der Fussballer", "Fritz, der Marathonläufer", "Fritz, der weltklasse-Kuchenbäcker", "Fritz, der super Bruder", "Fritz, der Kirchenchorvorstand", "Fritz, der sich für Quantenphysik interessiert"!

Wenn man das Glück hat, einen Job zu finden, der ein hohes Maß an Eigengestaltung zulässt, Gleitzeit hat etc., in dem man seine eigenen Ideen, Wünsche und Vorstellungen einbringen kann, kann es einem sehr viel besser gehen. Sich selbstständig machen kann sehr viel helfen, ist aber auch nicht für jeden möglich. Dennoch kann ein Arbeitsstellenwechsel helfen, wenn einfach bessere Rahmenbedingungen sind (keine Überstunden bzw. Freizeitausgleich möglich, auch mal früher gehen oder später kommen können, feste Mittagspause, Betriebssport, flache Hierarchien, Ideenwettbewerbe, Kinderbetreuung etc.)

Eine Bekannte meinte, seit sie nur noch 30 Stunden die Woche arbeiten würde, hätte ihr ganzes Leben sich positiv verändert.Sie mache nun alle unangenehmen Pflichtdinge alle am Freitag (Einkaufen, Waschen, Putzen, Haushalt, Behördenkram, Rechnungen, Mutter anrufen, Verwandte/Nachbarn/Bekannte treffen, Steuer, Artzbesuche, Werkstatt), so dass sie Samstag und Sonntag wirklich ausschließlich Zeit hat für das, was ihr gefällt, Hobbys, Freunde, Sport, Kultur, Faulenzen, was Neues ausprobieren, wegfahren, erholen... seitdem ginge es hier seelisch und körperlich massiv besser als vorher, obwohl sie weniger verdient.

Vielleicht wäre das ja etwas, was du auch versuchen/anstreben könntest. Eine Vier-Tage-Woche reicht finanziell meist noch gut aus, zumindest wenn du kein prekär Beschäftigter bist. Du kannst versuchen, es ebenso wie meine Bekannte zu organisieren, so dass zu wirklich zwei volle Tage reine Freizeit, ohne andere Verpflichtungen, hast. Damit gewinnt man unglaublich viel Lebenszeit und Lebensqualität, denn dann steht Arbeit vs. Leben nur noch 4 zu 3 statt 5 zu 2!

DANKE! Endlich jemand, der mich versteht! Vielen Dank für deine Antwort, wirklich! :)

Toller Vorschlag, nur leider geht das bei mir nicht mit 30 Stunden arbeiten, da ich Lehrling bin. 

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Selbst den Text vernünftig zu formatieren war dir wohl zu viel Arbeit. ;-)

Daher gehe ich primär auf die Überschrift ein und erzähle aus meinem Leben.

Ich kann den Ansatz teilweise verstehen und als ich etwa in deinem Alter war (bin heute 32) habe ich mir ähnliche Gedanken gemacht.

Die Vorstellung 40 Stunden die Woche für die Ziele anderer zu arbeiten, das 40+ Jahre lang um am Ende 40% von meinem Einkommen als Rente zu haben, fand ich geistig behindert und habe es für mich abgelehnt.

Ich wollte meinen Lebensstandard und meine Tagesgestaltung mittelfristig unabhängig von meiner Arbeit machen. Meine Lösung war es also schon während meiner Ausbildung nebenberuflich ein Geschäft aufzubauen.

Ich war bereit mich für etwa 5 bis 6 Jahre nahezu komplett vom Thema Freizeit und Hobbys zu verabschieden. Nach der Arbeit und am Wochenende hab ich mein Business betrieben. Nach der Ausbildung wollte man mich übernehmen, habe ich aber abgelehnt und bin stattdessen hauptberuflich meinem Geschäft nachgegangen.

Durch harte und kontinuierliche Arbeit, eine kleine Erbschaft, gezielte Investments und ein wenig Glück hatte ich 2012, im Alter von 28 Jahren den Zustand finanzieller Unabhängigkeit erreicht.

Finanziell unabhängig heißt ich konnte aus passiven Einkommenszuflüssen, ohne eigene Arbeitsleistung, meinen Lebensunterhalt vollständig decken. In dem Moment wurde Arbeit von der Notwendigkeit zur reinen Selbsterfüllung.

Ich hasse nicht Arbeit per se, ich hasse fremdbestimmte Zeit und wenn Leute mir sagen, was ich zu tun habe und heute hab ich im Grunde beides nicht mehr.

Vielleicht hast du einfach noch nicht gefunden, was so dein Ding ist. Es steht aber auch nirgends geschrieben, dass man das mit 17 schon bis ins Detail getan haben muss.

Nein mein lieber, bevor du das nächste Mal Vorurteile hast ohne Ahnung zu haben, rate ich dir, nicht gleich so unhöflich zu werden. Ich entschuldige mich hiermit, dass ich den Text leider Gottes nicht formatieren konnte da ich am Handy online war.

Freut mich ja für dich aber so einfach es klingt, ist es nicht wenn man kein Geld dazu hat beziehungsweise auch niemanden kennt der auch nur ansatzweise in irgendwas investieren würde/könnte.

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@iiaasskk

Von Jammern und wehleiden wird es aber auch nicht besser! =)

Ich hab keine Vorurteile. Mein Beitrag war wertungsfrei, abgesehen von der Textformatierung, die geh ich grundsätzlich bei jedem an.

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Das Leben besteht nicht nur aus Spaß und  Hobbys. Natürlich lebt man nicht nur um zu arbeiten aber einen gesunden Mittelweg findet sich meistens. Mein Freund geht 60 Stunden, rollende Woche arbeiten. Was soll der denn Bitteschön sagen er hat nie Freizeit weil er entweder den ganzen Tag nicht da ist oder schläft wenn wir wach sind. Aber trotzdem genießt man dann die freien Tage umso mehr.

Du solltest an deiner Einstellung arbeiten. Du bist viel zu pessimistisch. Alleine deine Einstellung dem Wochenende gegenüber finde ich nicht gesund. Was machst du denn am Wochenende das du dich darauf nicht freust. Du jammerst das du keine Zeit für Hobbys etc. hast aber warum nutzt du dann nicht die Zeit die dir bleibt?

Andere Leute haben gar kein konstantes Wochenende. Die haben dann frei wenn alle anderen arbeiten und trotzdem schaffen sie es ihren Hobbys nachzugehen und Freunde zu treffen.

Der Ernst des Lebens holt dich langsam ein. Du bist kein Kind mehr das 13:00 Uhr Schulschluss und aller 5 Minuten (gefühlt) Ferien hat. Du musst einen Weg finden dein privates mit der Arbeit zu verbinden und wieder Spaß am Leben zu haben. Klar muss man für Geld etwas leisten, aber immerhin kannst du dir dann auch schöne Dinge davon finanzieren, sprich: Mal Essen gehen, ins Kino etc.

Wenn du mit 17 schon so eine Einstellung hast dann sehe ich schwarz für dich. Wie du schon sagst hast du noch Minimum 50 Jahre vor dir.

Ich finde du suchst dir einfach bloß den einfachsten und bequemsten Weg. Du kennst es anscheinend nicht das man für die Dinge die man haben möchte etwas tun muss und jetzt kommst du mit der Realität, die dich jetzt einholt, nicht klar.

Nun, ich denke, du hast nicht den richtigen Job für dich gefunden. Vielleicht hast du auch nicht danach gesucht. 

Im Idealfall macht man einen Job, der einem gefällt, der einem Befriedigung gibt, der einen ausfüllt.

Warum das bei dir so ist, darüber kann ich nur spekulieren. Ich kenne deine Interessen nicht, ich kenne deinen Werdegang nicht und ich weiss auch nicht, wofür du dich begeistern könntest.

Ein Bekannter von mir hatte lange das selbe Problem. Er ist KFZ-Mechatroniker und sein Job hing ihm sowas von zum Halse raus.

Heute arbeitet er in einer "etwas anderen" Autowerkstatt. Das ist eine Werkstatt, die historische Autos im Kundenauftrag restauriert. Die Werkstatt hat sich vorwiegend auf alte Porsche spezialisiert. Einen alten Porsche wieder neu aufbauen, das ist seine Welt.

Vielleicht solltest du dich auf die Suche nach dem machen, was dich begeistert.

Im Idealfall macht man einen Job, der einem gefällt, der einem Befriedigung gibt, der einen ausfüllt.


Im Idealfall. Aber es gibt keinen Job, auch nicht als Filmstar, Sängerin, Topmodel oder Tierfilmerin, der nicht auch große Anteile enthält, die keinen Spaß machen!

Es gehört  zum Erwachsenwerden dazu, dass man auch Dinge tut, die anöden. Such is life.

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@Dahika

Fast alles an meinem Job, was mir keinen Spaß macht (Buchführung / -haltung) habe ich kostenpflichtig ausgelagert.

Klappt natürlich nicht überall bzw. rechnet sich auch nicht.

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Hey iiaasskk,

lass dir nichts einreden; du bist völlig normal und viele Menschen fühlen mit dir. Der Grund dafür ist, dass die Arbeitswelt, wie wir sie heute erleben, einfach objektiv gesehen total furchtbar ist - und leider wird es nicht besser. Viele Menschen hangeln sich von einem sinnentleertem McJob zum nächsten und ich möchte annehmen, dass viele Leute, die sagen, man solle doch seinen Hobby zum Beruf machen, aus einer sehr privilegierten Position sprechen.

Höre einfach nicht auf solche, die sagen du seist faul oder weinerlich oder anormal. Bedenke, sie wurden alle von Kindheitstagen an in eine Einrichtung geschickt, die sie auf ihre Knechtschaft eingestimmt hat. Diese armen Leute haben keinen Schimmer von dem gewaltigen Potenzial, das in ihnen steckt und finden sich daher mit ihrem erbärmlichen Schicksal ab - und verteidigen es auch noch.

Ich will keine pauschale Respektlosigkeit aussprechen für all jene, die arbeiten, aber ich glaube, viele Menschen missinterpretieren ihre Knechtschaft als ihre einzige Identifikationsquelle und gerade deshalb trifft deine Frage einen empfindlichen Nerv und darum reagieren diese Leute so ungehalten.

Ich habe kein Problem mit Arbeit per se, doch leider sind so viele Auswüchse unserer Erwerbsarbeit in heutiger Zeit so sinnfrei und unnötig. Ich glaube auch nicht, dass du ein Problem mit der Arbeit selbst hast, sondern vielmehr mit ihren Rahmenbedingungen, sowie die Prozedur, den Mangel an Sinn, das Arbeitsumfeld, das frühe Aufstehen, die Kollegen und der Chef.

Ich kann dir leider keine Lösung anbieten, da ich mich in einer ähnlichen Lage befinde. Nur dies:

Auch wenn es schade um die schöne Lebenszeit ist; versuche diesen ganzen Zirkus nicht zu ernst zu nehmen.

Bleib positiv und idealistisch!

Ich hoffe, meine Worte konnten helfen.

Leider gibt es nicht wirklich viele Traumjobs und nicht immer kann man alles so beeinflussen, wie man es gerne hätte... Oft ist es noch mehr ein Glücksspiel... Es macht große Unterschiede wo man hinein geboren wird. Geld regiert die Welt - die, die das Geld haben, haben auch das sagen... oft mals scheint es so zu sein, als könnten sich diese Leute wirklich alles erlauben und sie kommen immer ungeschoren davon... Systemfehler...

Ich bin auch unzufrieden mit unserem Wirtschaftssystem und würde es mir sozialer wünschen... in Richtung Gemeinwohl.... denn ich finde vieles, was hier abläuft massiv unfair...

Sehr viel mehr als sich für eine Verändeurng zum Guten ein zu setzen kann man aber wohl eh nicht machen....
 :/

Fassen wir zusammen:

Du möchtest deinen Hobbys nachgehen. Um deinen Hobbys nachzugehen, benötigst du finanzielle Mittel. Obwohl, es kostet kein Geld Gitarre zu spielen. Trainieren bzw. dich sportlich betätigen kannst du auch Zuhause sowie in der freien Natur. Tennis kann teuer sein, aber das hast du ja bereits aufgegeben. Weiterhin möchtest du deinen Vater besuchen, das geht genauso mit dem Fahrrad. Oder mit dem Fernbus. Allerdings möchtest du natürlich auch nicht auf den Luxus verzichten Abends mal weg- bzw auszugehen. Oder mal ins Kino, ins Schwimmbad, in den Freizeitpark zu gehen. Das alles kostet Geld. Und selbst, wenn du auf alles verzichtest, musst du irgendwie deinen eigenen Lebensunterhalt finanzieren. Miete, Strom, Mobilität, Internet, Handy / Telefon, Fernseher, Rundfunkgebühr, Versicherungen sowie Haushalt und Verpflegung.

ERGO: Du benötigst finanzielle Mittel, also konrekt Geld.

Jetzt stellt sich die Frage, welche Möglichkeiten dir hier offen stehen:

- irgendeiner geregelten Arbeit nachgehen

- dich selbstständig machen

- ALG II (also Hartz IV) beantragen

- bei den Eltern wohnen, nur begrenzt möglich

- auf eine große Erbschaft hoffen oder Lotto spielen

- dich in die Fußgängerzone hocken und um Geld betteln

- mit Aktien spekulieren, dich prostituieren, mit Drogen dealen

- alternativ kannst du versuchen unter die Bankräuber zu gehen

Du hast die Wahl. :)

Aber unter uns, die letzten sechs Punkte würde ich nicht empfehlen ...

P.S.

Wenn du ALG II beanstragst, musst du dennoch arbeiten,
sonst wird dir das ganz schnell gekürzt und es kann auch komplett
gestrichen werden. Es sei denn, du weist physische oder psychische
Krankheiten nach, die es dir unmöglich machen Arbeit auszuüben.

Lotto spielen kostet Geld. Und auch das Erbe geht irgendwann aus.

Um Geld zu betteln wiederrum ist nicht besonders ertragreich.

Mit Aktien spekulieren kann man nur erfolgreich, wenn man viel Zeit
investiert, also arbeitet. Prostitution ist auch Arbeit, und zwar sowohl
körperlich als auch psychisch. Ähnliches gilt für Drogen dealen.

Und selbst ein Überfall muss sorgfältig geplant / vorbereitet werden.


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So geht es wohl jedem so. Aber wenn du um 17 Uhr Feierabend hast, kannst du ja noch so viel machen in der Freizeit. Was hast du denn für Hobbys?

Mein Tipp: Such dir einen Job der dir Spass macht, dann gehst du auch wieder gerne zur Arbeit. Oder nimm deine Ferien verteilt durch das Jahr, dann hast du immer wieder etwas worauf du dich freuen kannst.

Aber nicht so extrem. Ich singe, spiel Gitarre, geh trainiern & spiel Tennis, obwohl ... Tennis habe ich sowieso schon aufgegeben. Meine Eltern sind getrennt deshalb muss ich irgendwann auch mal Zeit für meinen Vater finden, wenigstens einmal in der Woche, dann muss ich noch lernen, muss mir jeden Tag meine Haare waschen, usw. das nimmt alles so verdammt viel Zeit in Anspruch!

Ich war schon in der Gastronomie, habe es gehasst, jetzt bin ich im Büro - hasse es ebenfalls. Ich wollte schon immer im Büro arbeiten aber ich habe einfach generell keine Lust auf Arbeit!

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@iiaasskk

Trainieren und Instrumente spielen kann man ja auch immernoch nach 17 Uhr. Am besten du teilst dir durch die Woche ein, was du machst, z.B. Montags und Donnerstag gehst du trainieren, Mittwochs spielst du Gitarre und singst. Somit hast du Dienstag und Freitag Abend nichts los, wo du Zeit für deine Freunde oder für dich alleine hast. Mit deinem Vater kannst du ja mal versuchen nur alle 2 Wochen was zu unternehmen, das wird er sicher verstehen. Für's Haare waschen braucht man ja wohl nicht so lange :D

Vielleicht findest du ja eine Arbeit welche du mit deinen Hobby's verbinden kannst.

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Tja, so ist das Leben eben.

Gewöhn dich dran. Oder, wenn du besonders hübsch, blond und langbeinig bist, dann heirate halt den alten Lugner. Der lässt sich gerade wieder von Spatzi, Mausi oder Katzi scheiden. Der wäre also frei für dich.

Ob du normal bist? Keine Ahnung. Unreif, würde ich mal eher sagen. Hast du von deinen Eltern  immer alles in den Allerwertesten gesteckt bekommen? Das gewöhn dir mal ab. Es sei denn, du bist blond, langhaarig, sehr hübsch und angelst dir einen reichen Knacker.

Aber einen Rat noch: je mehr du dich in deine Unlust hineinsteigerst, um so schlimmer wird es. Denk einfach nicht drüber nach, mach deine Arbeit und sag dir nicht pausenlos: "So ein Mist, wie blöd ist das denn. Ich will es nicht"

Das macht deine Sache nicht besser, sondern schlimmer.

So meine Liebe, sowas unhöfliches hab ich schon lang nicht mehr gelesen. 

Naja ich weiß ja nicht, der Lugner ist nicht so meins, den lass ich dir lieber über. ;)
Ich finde es immer wieder toll wenn Menschen über einen urteilen obwohl sie mich nicht kennen, ich bin nicht unreif! Ich habe nie auch nur einen Cent Taschengeld oder sonstiges bekommen, musste für alles selbst aufkommen. Ich kaufe mir von meinem eigenen Geld (kaum zu glauben für so einen unreifen Menschen mit Vaterkomplex wie mich, nicht?) Kleidung, Möbel, Kosmetik, usw. alles was ich eben benötige.

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Helft mir bitte, bin ich normal?

Normal bist du sicherlich, aber deine Wahrnehmung und deine Einstellung machen dir zu schaffen. Das könnte auf eine Depression bzw, eine depressive Phase hindeuten, die sich manifestieren wird. Du solltest dir fachmännische Hilfe suchen (Psychiater), sonst kommst du da nicht mehr raus.

Wenn ich Zeit finde bemitleide ich dich ein bisschen.
Du musst echt etwas dafür tun um etwas auf dem Teller zu haben?
Schon schlimm, dass es das in der heutigen Zeit noch gibt.
Ich glaube du weißt gar nicht, was richtiges knüppeln ist. Eigentlich lebst du im Luxus, aber wenn man so verwöhnt ist und sich nicht einmal einen Hauch dafür interessiert, wie es anderen geht, dann kann man das auch schnell einmal vergessen.

Alles was ich hier höre ist nur mimimimi.
Wenn es dich glücklicher macht, dann mache einen auf Hartzer...aber auch dann haben deine arbeitenden Freunde keine Zeit für dich.
Und dass das Nachmittags-RTL-Programm irreversible Hirnschäden verursacht, davon bin ich überzeugt. Aber das muss jeder für sich ausmachen.

Danke für deine sehr hilfreiche, ziemlich sarkastische & provozierende Antwort.
& wie ich weiß was richtiges knüppel ist! Wenn du selbst mal in der Gastronomie gearbeitet hast weißt du von was ich spreche.
Ich finde es bewundernswert, dass du meinen Lebensstil so gut beurteilen kannst, obwohl du mich ja eigentlich gar nicht kennst. Ein Leben im Luxus? Ist was anderes. Wann habe ich erwähnt dass es mich nicht interessiert wie es anderen geht, habe ich da was an meinem EIGENEN Text überlesen bzw. kenne ich mich selbst nicht gut genug?

Ich hab nie gesagt dass ich einen auf Hartz4 machen will, ich hasse nur Arbeit, du Klugsch.

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@iiaasskk

Für dich ist Luxus auch nur ein Privatjet, eine Yacht, jedes Jahr 3x in den Urlaub oder?
Luxus heißt aber auch, dass du fließend und sauberes Wasser hast, dass du zu jederzeit zum Arzt oder ins Krankenhaus gehen kannst, wenn es dir oder deinen Liebsten nicht gut geht, dass du lernen darfst, dass du mit 10 nicht auf dem Feld arbeiten musstest.

Und genau DAS meine ich mit "nicht einmal einen Hauch dafür interessiert"

Ja ich kenne das gastronomische Gewerbe und weiß wie hart es ist. Auch dass du dich über diese Arbeit beschwerst kann ich verstehen, aber dein Gejammer über einen geregelten Job, mit geregeltem Einkommen und echt vernünftigen Arbeitszeiten ist hier echt unangebracht und ein Schlag ins Gesicht für alle, die es noch wesentlich schlechter haben (dazu gehöre ich nicht, nur um das klar zu stellen).

Für uns kommt es so rüber als wärst du einfach neidisch auf Leute die es besser haben und unzufrieden mit dem Job.

Aber das lag in deiner Hand...

Und die Alternative ist dazu eben nur:
Ar sch hoch oder Hartz4

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Du kannst nicht ernsthaft das Leben in Österreich bzw. Deutschland mit Kindern aus Afrika oder auf sonstigen Ländern vergleichen.

Dir ist schon bewusst dass ich nicht mehr in der Gastronomie tätig bin, sondern mittlerweile einen Bürojob habe, nicht?

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@iiaasskk

Ne stimmt, vergleich das Leben lieber mit den Promis auf Ibiza und Kreta und jammere rum, dass es dir nicht genauso gut geht.

Dir ist schon bewusst dass ich nicht mehr in der Gastronomie tätig bin, sondern mittlerweile einen Bürojob habe, nicht?

Ich glaube du hast das falsch gelesen....
mit geregelten Einkünften und Arbeitszeiten ist dein aktueller Job gemeint. Als wenn du in der Gastronomie geregelte Einkünfte und Arbeitszeiten hast.
Es geht darum, dass du jetzt über deinen aktuellen Job genauso jammerst.

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hey :)

Ich erwähne jetzt was dir nicht gefallen wird, aber du suchst nur Ausreden.

Du hast um 17 Uhr Feierabend, wie geil ist das denn bitte? du hast noch den ganzen Abend vor dir und kannst so gut wie alles noch machen, wenn du denn willst :)

Ich hatte immer um 18-19 Uhr Feierabend (selbstständig) und bin danach immer noch zum Sport gegangen für zwei stunden... Oder bin zu einer Freundin, ins Kino oder was schickes Essen gegangen.

Wenn die eventuell der Job an sich nicht gefällt und du besseres Arbeitsklima + bessere Arbeitszeiten möchtests, dann hättest du dir ein Bürojob aussuchen müssen.

lg sole03

Sorry, wer lesen kann ist klar im Vorteil. Es liegt nicht an dem Job, wie oben erwähnt & ich arbeite bereits im Büro, wie ebenfalls oben erwähnt.

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Sorry, wer lesen kann ist klar im Vorteil. Es liegt nicht an dem Job, wie bereits oben erwähnt, ich arbeite bereits im Büro, wie ebenso bereits oben erwähnt & in meiner Arbeit kann ich mich über nichts beklagen, wie auch oben erwähnt.

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@iiaasskk

Du bist wirklich ziemlich undankbar, wir alles versuchen dir auf eine art und weise zu helfen und du willst sie nicht annehmen, sondern nur weiter klagen, einem Menschen der hilfe braucht sie aber nicht annimmt kann man nicht helfen.

Davon mal abgesehen, hast du derzeit sicher nur eine phase, du kommst jedenfalls so rüber. Ziemlich gereizt und leicht aggressiv.

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Den ersten Kommentar bitte vergessen, hab ich ungewollt abgesendet.

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Ich arbeite seit Anfang 2015, denke nicht dass das eine Phase ist. Liegt möglicherweise daran dass ich schon wieder in der Arbeit hocke.

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@iiaasskk

Hey iiaasskk

Du treibst dich als Angestellte während deiner Arbeitszeit hier rum? 

Nur weiter so, das könnte ein sicherer Weg Richtung Ausgang werden, so sollte sich dein Problem dann auch lösen. (Ironie)

Ich sortiere dein Anliegen in die Ablage:

>> Jammern auf hohem Niveau.<< 

Ein recht verbreitetes Phänomen, leider. 

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Ja, was soll ich sonst machen als Lehrling wenn ich alleine in der Arbeit bin & keiner sonst da ist? Soll ich 'nen Vertrag mit mir selbst abschließen oder wie stellst dir das vor?

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bin ich normal?

Nein!

Arbeit ist nun einmal notwendig um Geld zu verdienen und um Leben zu können bzw. Wohnung, Essen, Kleidung und alles andere bezahlen zu können.

Sicher geht man mal mit mehr und mal mit weniger Spaß und Elan an die Arbeit ran aber so wie Du das schilderst, dass Du absolut nie Lust hast was zu arbeiten, das ist unnormal.

Entschuldige bitte den Ausdruck, aber das ist reine Faulheit!

Das  Leben besteht eben nicht nur aus Spaß, Freizeit und "Freunden". Du hast das offenbar noch  nicht begriffen oder verinnerlicht.

Sorry, ich habe ja für Vieles Verständnis und antworte eigentlich immer nett, aber hier geht mir gerade mal die Hutschnur hoch: In Deinem Alter bist Du gerade mal 1 oder 2 Jahre im Berufsleben und hast schon keine Lust mehr? Lass mich raten: Schule war Dir auch zu viel, richtig? Und nun stellst Du fest, dass das gar keine so schlechte Zeit war, weil man da wenigstens noch tolle Ferien hatte ...

Du denkst Du hast es schwer, aber du hast noch nicht einmal Kinder! Wenn die dann noch dazu kommen, dann arbeitest Du 24/7 für viele, viele Jahre und wenn Du Pech hast, dann hängen die mit 17 noch lustlos zuhause rum, lassen sich bekochen und die Wäsche machen und weigern sich ihr Zimmer aufzuräumen ... 

WERD ERWACHSEN! 

Ich arbeite übrigens sehr gern und habe es immer getan, egal in welchem Beruf und sogar mit richtig blöden Kollegen. Für seine innere Einstellung ist man selbst verantwortlich! Wenn Dir Dein Beruf nicht passt, schau dass Du nochmal zur Schule gehst oder einen anderen Beruf wählst - aber egal was Du machst, ohne Fleiß wirst Du nirgends was.

Lili

das leben ist halt kein Ponyhof. da  man in eine Wohnung wohnt um das bezahln zu können, muß man auch dafür etwas tun. von nichts kommt nichts

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