Ich habe ständig den Drang umziehen zu müssen, die Sucht nach Wohnungswechsel...

...komplette Frage anzeigen

13 Antworten

Hallo glueckspilz,

So ungewöhnlich ist dieser Drang gar nicht. Ich kenne das Gefühl recht gut. Solange es dir damit gut geht und du die Umzüge als etwas positives Erlebst, dann finde ich das auch gar nicht schlimm. Schwierig wird es, wenn du dich dadurch selbst sabotierst (z.B. Beziehungen "bewusst" kaputt gemacht werden um ohne Altlasen umziehen zu können) oder die Umzüge eine Flucht vor etwas sind. Oder eben, wenn du zwanghaft umziehen musst obwohl du es dir wirklich nicht leisten kannst. Dann würde ich auch zu professioneller Hilfe raten, denn vor Problemen kann man nicht davon laufen. Die nimmt man leider immer mit.

Aber solange die Umzüge mit dem Gefühl verbunden sind, dass du dir etwas neues schaffst und dich weiter entwickelst, dann ist das OK. In meinem Bekanntenkreis sind recht viele denen es so geht, einfach weil man es nicht gewohnt ist lange an einem Ort zu bleiben. Da wird man schnell zu einem Nomaden.

Wenn ich wie jetzt doch mal ein paar Jahre an einen Ort gebunden bin, dann beschäftige ich mich auch ganz gern durch umdekorieren und ich weiß z.B., dass sich der Drang umzuziehen dadurch abschwächt, dass ich reise. Wenn ich nach meinen Forschungsaufenthalten wieder nach Deutschland komme finde ich es für eine Weile wieder schön "zu Hause" zu sein. Wobei das Wort "Zuhause" von mir recht inflationär verwendet wird. ;)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo, ich kenne das Gefühl sehr gut. Ich selbst bin in DE geboren und was ich erst später rausgefunden habe, ist meine Mutter eine adoptiertes Mädchen einer Zigeunerin, die in Wohnwägen gelebt und immer umgezogen sind. Daher leite ich meinen Drang nach ständigem Umziehen ja. Ich denke, ich habe diese Gene einfach geerbt. Was bei mir sehr auffällig ist, ich träume grundsätzlich vom Süden und man spricht mit mir in einer anderen Sprache...Welche Träume hast du? Von was träumst du? Vielleicht denkst du mal an eine Rückführung. Die kann dir vielleicht aufzeigen, welches Leben du übernommen hast...du könntest dir auch einfach einen Wohnwagen kaufen, dann würde sich das Problem mit den ständigen Umzügen erübrigen 😃 Nein im ernst, du musst das Thema unbedingt aufarbeiten, bevor es dich krank macht. Wenn etwas dauerhaft im inneren arbeiten...wo meinst du, kommt der Krebs her!!! Bitte lass dir helfen, bevor es zu spät ist. Lg

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wie alt bist du denn etwa? Denn nur alle 1-2 Jahre umziehen ist doch nicht viel. Da machst du dir doch keine ernsthaften Sorgen? Ich bin in der Studienzeit zum Beispiel alle 6 Monate umgezogen. Das kommt immer darauf an. Mir hat das nichts geschadet, außer dass ich einen leichten Schlag habe jetzt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Erhoffst du dir etwas von dem Umzug? Meine ersten Ideen waren: Etwas Neues zu sehen und eine andere Mentalität erleben und somit Horizonterweiterung? Oder "ein neues Leben" anzufangen mit neuem Beruf und neuen Freunden?

Ersteres wäre einfach ein Charakterzug. Ich würde so viel Urlaub wie möglich machen, der muss ja gar nicht viel kosten. Freunde und Bekannte in ganz Deutschland oder nahem Ausland besuchen und sich die Gegend gut angucken. Vielleicht auch "exotischere" Dinge wie "Couchsurfing".

Bei zweiterem musst du dir überlegen, was genau in deinem Leben nicht so läuft, wie du es dir vorstellst - und vor allem, ob ein Umzug das ändern würde.

Ich weiß natürlich nicht, ob eine der Antworten auf dich zutreffen könnte, aber vielleicht konnte ich ja einen kleinen Denkanstoß geben :)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

"Germanischer Wandertrieb", das hat ein Arzt mal Helge Schneider bescheinigt.

Wenn du schon drunter leidest, dann sprich mit einem Spezialisten drüber. Vieleicht ist das Sesshaft wirklich nichts für dich. Dann richte dich mit Trageküche und Faltmöbeln vorläufig ein.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das klingt für für mich nach Germanischer Wandertrieb Ich würde dir echt raten einen Psychologen aufzuchen und vlt iene Therapie zu machen,denn es kann ja nicht der rest deines Lebens so weiter gehen,das machen ja auf dauer weder diene Möbel noch dein Geldbeutel mit und deine Nerven sowieso nicht. Also geh lieber zu einem Spezialisten ,Der kann dir helfen "sesshaft" zu werden,dann lernst du auch dich länger in einer Wohnung heimisch zu fühlen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das klingt nach etwas tiefergehendem.

In so einem Fall würde ich dir raten, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, bevor es schlimmer und schlimmer wird.

In so einem Fall dürfte wichtig sein, die Ursache herauszufinden und nicht nur die Symptome zu behandeln.

Es ist absolut keine Schande, Hilfe in Anspruch zu nehmen, also auch nicht, einen Psychologen aufzusuchen. Prinzipiell würde ich raten, mal mit deinem Hausarzt zu sprechen, der kann dir sicher mit Rat und Tat für weitere Maßnahmen zur Seite stehen.

Gruß

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

In wirklichkeit sehnst du nich doch bestimmt nach beständichkeit.
Du willst doch nicht ewig wie ein Nomade von einem Haus zum anderen reißen, nur weil du mal halt dort wo du gerade bist nichts Nennenwertes hast das dich Sessaaft machen lässt.
Suche dir eine feste Beziehung, mache Schulden wie jede andere Deutsche auch und mache mehr Urlaub damit du deine Wohnung so wenig wie möglich siehst.
Am besten du baust dir selber ein Haus und züchtest Tiere, damit du weist was dir gehört. So treibst du dich freiwllig in die Abhängichkeit und hast damit andere Probleme.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Rheinflip 21.03.2013, 12:59

Was soll das bedeuten? : "In wirklichkeit sehnst du nich doch bestimmt nach beständichkeit." Was ist "nich beständichkeit?" Warum soll er/sie "Häuser reißen"? Was ist "Sesssaft"?

In welcher Sprache schreibt Gostrider? Duden verzweifelt.

3

Sofern Du von Vertriebenen/ Flüchtlingen abstammst, kann das damit zusammenhängen. Solche Traumata können sich auch über Generationen auswirken und sich darin äußern, daß man nicht wirklich seßhaft wird. Geht mir übrigens ganz ähnlich - nicht so extrem wie bei Dir, aber ich bin auch schon oft umgezogen, und es war für mich nie wirklich ein Problem, den Wohnort aufzugeben...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ist es nicht sinnvoller das irgendwie in sein Leben einzubauen und zu akzeptieren dass du Abwechslung schätzt, anstatt deinen Drang nach Veränderung zu therapieren.

Natürlich ist es nervig, aber versuche dich doch mal an WG's, da fällt ein Wohnungswechsel evt. leichter.

Ich kenne dich auch zu wenig um dir konkretere Tipps zu geben, aber ich finde nicht dass du was dagegen tun solltest. Eigentlich ist doch nichts falsch daran sich zu verändern, weil du damit doch auch der einzigen Beständigkeit dieses Universums entsprichst - der Veränderung.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hier wurde alles schon genannt: Du hast ein Problem u.glaubst mit Umzug sei es weg. Lasse dich professionell beraten u. nicht hier! Wegrennen war noch nie die beste Lösung. Beseitige das Problem!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo ,

Ich hab`s !

Kündige deine Wohnung! Verkaufe deine Möbel! Verkaufe all`Das , woran dein Herz nicht hängt!

Jetzt fragst Du dich sicherlich , was der Vorschlag soll?

Deinen Freiheitsdrang kannst Du kompensieren , wenn Du dir in Zukunft die Miete ect . sparst und Dir ein schönes , grosses Wohnmobil zulegst!

Alle Probleme erledigt!!!

Viel Spass dabei!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Erlebst Du zu wenig außerhalb Deiner Wohnung? Verbringst Du viel Zeit zuhause?

Wenn Dich die Umzüge belasten, versuche dort anzusetzen. Wenn nicht, zieh weiter um.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?