Husky vs Saarloos Wolfhund vs Tamaskan?

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Ich würde Wolfshunde niemals in die Hände von Hundeanfängern geben. Ich habe selber einen Bekannten auf dem Hundeplatz, der trotz dass er teilweise mit Wölfen arbeitet, sich niemals einen Tschechoslowakischen Wolfhund zutrauen würde. Er hat aber einen Tamaskan in dem weniger Wolfanteil steckt. Sogar Huskys sind nur sehr bedingt für Anfänger geeignet, das kommt immer auf den jeweiligen Besitzer und Hund an. Huskys sind nunmal keine Hunde die alles machen was du möchtest. Da brauch man schon ein liebevolles, konsequentes Händchen für um den Husky zu überzeugen etwas zu tun. Leider sehen dann viele Huskys als ungehorsam an  und wollen ihn wie einen Schäferhund erziehen, dadurch verlieren sie nur das Vertrauen und stellen nurnoch auf stumm. Und dann landen die Tiere im Tierheim. Auch von der Auslastung sind Huskys aufwendig und am liebsten wollen sie nie alleine sein. Bei der Auslastung ist es bei jedem Husky anders, meine zum Beispiel lieben wandern und Agility, Apportieren und Obedience. Andere lieben laufen und ziehen. 

Das sind keine Vorurteile dir gegenüber, wie gesagt sind Huskys bedingt auch mal für Anfänger umgänglich, aber das sind eher die absoluten Ausnahmen.

Jeder dieser Rassehunde kostet 1000 € aufwärts , alles was darunter ist würde ich sehr skeptisch sehen. Belesen wie du gute von schlechten Züchtern erkennst. 

So und reine Wolfshybriden heißt (Wolf + Hund) gibt's so garnicht und sind ebenso illegal. 

Vor hunderten von Jahren hat man domestizierte Wölfe eingekreuzt um die Rasse entstehen zu lassen. Gilt aber nur für den Saarloos Ursprung Wolf+Hund , nachkommen wurden weiter mit Hunden verpaart. Ebenso ist es ein großer Unterschied wenn ich domestizierte Wölfe zur Paarung her nehme, die schon über viele Generationen eng mit dem Menschen zusammen lebt, oder freilebende Tiere. 

 Beim Tamaksan ist nicht mal annähernd ein Wolf eingekreuzt worden. Zumindestens sagt das Wikipedia. 

"Die Zucht des Tamaskan begann in den 1980er Jahren mit fünf Schlittenhunden unbekannten Ursprungs, die als Husky-Typ beschrieben wurden und aus den USA nach Großbritannien importiert und dort später mit Sibirischen Huskies, Alaskan Malamutes und Deutschen Schäferhunden bzw. entsprechenden Mischlingen gekreuzt wurden"

Quelle : Wikipedia 

***Allerdings ist im Saarloos Wolfhund auch ein Wolf eingekreuzt, sodass dieser auch charakteristisch sehr viele Ähnlichkeiten hat. Der Tamaskan wirkt ebenfalls sehr interessant, da er wohl auch eine Kreuzung ist.

Wer sowas schreibt hat nicht mal annähernd ne Ahnung von den ganzen Rassen. Was willst du mit solchen Triebigen Rassen? Die einen hohen Jagdtrieb haben, niedrige Frustrationschwelle und noch dazu anspruchsvoll in der Haltung sind? Heißt min.2-3 Tiere die im Rudel gehalten werden sollten. 

Du gehst nur nach dem Aussehen! 

Seit dem Militärdienst, also seit bald 30 Jahren, arbeite ich hauptsächlich mit deutschen, altdeutschen Schäferhunden. Ein intelligenter, wissbegieriger Hund, welcher sehr genügsam ist, wenn sie richtig gefördert und ausgelastet aber nicht überfordert werden. Ein Hund, welcher zu mir passt!

Ich würde mir NIE im Leben einen Husky oder Tamaskan antun wollen. So schön diese Tiere auch sind. Dies sind ganz andere Kaliber und sollten im Rudel gehalten werden. Der Mensch als Rudel reicht da nicht aus. Dazu kommt noch der ausgeprägte Jagttrieb. Es ist doch viel schöner einen Hund auch mal ohne Leine zu führen, ohne gleich Angst zu haben, dass er abhaut.

Beginn besser mit einem Labrador oder ähnlichem. 

wie sieht der preisliche Unterschied aus ?


für einen Rassehund zahlt man immer ab 1000 EUR aufwärts und für einen seltenen, wie die z. B. von Dir benannten, ab 2000 EUR.

aber einen Hund sucht man sich nicht nach dem Aussehen aus!

Du solltest erst mal ergründen welcher Hund zu Dir passen könnte und welchem Du auch tatsächlich gerecht werden kannst. Jeder Hund stellt andere Ansprüche in Sachen Pflege, Haltung, Umgang etc..

bedenke, dass ein Hund ca. 15 Jahre lebt und Du tagtäglich für ihn da sein mußt, versorgen, beschäftigen, auslasten usw.. 

auch sollte die medizinische Versorgung sicher gestellt sein! Ein Hund kann nämlich auch ganz plötzlich erkranken und eine teure Behandlung und auch OP benötigen!

Hallo,

wenn Du noch niemals einen Hund hattest, solltest Du nicht mit einer so anspruchsvollen Rasse beginnen, ich als Züchter würde keines meiner Tiere in unerfahrene Hände geben.

Man braucht eine erfahrene und konsequente Hand bei der Erziehung, und auch später sehr viel Zeit für diese Tiere, eine artgerechte Haltung und sehr viel Auslauf hat oberste Priorität.

Ansonsten wird das nicht funktionieren .

Liebe Grüße

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