Hund reagiert aggressiv auf Besucher

14 Antworten

unsere hündin (straßenhund aus rumänien) bellt auch immer. aber nur, wenn sie zuerst da war, also gehen wir immer mit ihr kurz raus, ein stück vom haus weg, die gäste gehn rein ins haus und dann kommen wir und sie bellt nicht :D außerdem geben wir den besuchern immmer leckerlis, die geben sie dem hund dann, was aber meistens leider nix hilft. sie hat auch schon einmal fast geschnappt, aber nur, weil jemand auf sie zuging und sie streicheln wollte, das mag sie net. Viel Glück!

Möglicherweise empfindet Eure Hündin das Mitkommen der Besucher an den Wohnplatz ihres Rudels als Bedrohung ihrer Rangstellung. Aber es führt zu nichts, darüber zu spekulieren. Sie muß ein anderes Verhalten erlernen und das müßt Ihr ihr beibringen. Als Sofortmaßnahme würde ich sie im Haus anleinen, wenn Besuch zu erwarten ist und sie im Wohnzimmer oder da, wo sie ihren normalen Platz hat, an der Wand oder an einem Möbel anhängen. Das erspart den Maulkorb zunächst und ermöglicht, daß Ihr sie bei Wohlverhalten (nicht kläffen, nicht randalieren) belohnen könnt. Idealerweise lernt sie, daß Besucher etwas Gutes sind. Dazu müßt Ihr Eure Besucher mit ins Training einbinden. Fangt mit einer Person an. Dieser Mensch soll an dem Hund vorbeigehen, ihn aber nicht zur Kenntnis nehmen. Nicht ansprechen, keinen Blickkontakt aufnehmen. Immer wieder vorbeigehen, bis der Hund einmal nicht unangenehm reagiert, dann fällt ein Leckerchen aus des Besuchers Hand, so daß es für den Hund erreichbar ist. Ihr selbst haltet Euch ganz zurück und ignoriert alles, was passiert! Mit dieser Übung macht Euer Besucher so lange weiter, bis der Hund gelernt hat, statt zu randalieren, auf das Leckerchen zu warten, wenn der Besucher vorbeigeht. Der nächste Schritt ist "Sitzen in der Nähe". Der Besucher setzt sich auf den Sessel in der Nähe des Hundes. Bei Wohlverhalten gibts eine Belohnung. Nächster Schritt: Nah zum Hund setzen, Hand ins Körbchen hängen lassen oder ähnliches. Nächster Schritt: Ableinen dabei. Und den Rest kannst Du Dir wahrscheinlich selber denken. Wichtig ist, daß alle mittun und ihr langsam und Schritt für Schritt anfangt. Erst mit einem Besucher, nach einer Woche ein neuer und so weiter. Konzentriert Euch für ein paar Wochen auf diese Übungen, dann wird das mit der Zeit. Gruß, q.

Ich wüd euch auch raten einen proffesionelen Hundetrainer zu suchen, der sich die Situation bei euch mal anschaut. Direkt bei euch zuHause.

Klar kann man es "hinnehmen". Aber der Stress ist für euch nicht schön und für die Maus erst recht nicht.

Man sollte erst mal sehen, was genau ihr "Problem" ist.

Sucht euch wirklich einen guten und erfahrenen Hundetrainer! Der wird euch sicherlich helfen können!

Ich denke, genau das ist richtig. Das hat nix zu tun mit UNTERORDNEN, STRENGE oder gar ZWANG!! Ich glaube, der Hund hat Verlassensängste...oooh, da kommt jemand ins Haus, der zerstört mein neues Leben. Das geht nur mit Konsequenz, Geduld und sehr viel Liebe! Laßt Euch beraten! Alles Liebe für Euch!

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Euer Hund hat nie gelernt, sich unterzuordnen oder müssen ... Was darf er bei Euch alles ? Liebes Hundchen hier, liebes Hundchen dort ... Freiheit ohne Grenzen ! Ein Hund, der gelernt hat, auf Pfiff oder Handzeichen zu reagieren, wird niemals an die Tür springen, wenn es klingelt ! Er wird kurz anschlagen (so soll es sein), aber mehr nicht ! Wäre er gut erzogen und dürfte bei Euch nicht alles, dann würde er erst gar nicht aufstehen und bis zur Tür kommen ... Ein drastischer Wink in die Ecke (AB !), würde ihn zurück auf seinen Sitz zwingen ... IHr müßt noch strenger mit ihm sein, sonst behauptet er sich über Euch, statt umgekehrt ! Ihr seid die Alpha - Tiere, daß muß er lernen, sonst bekommt Ihr das nie in den Griff ! (Hab 2 einhalb Jahre Hunde ausgebildet)

Unser hund reagiert (solange kein Besuch da ist) fast perfekt, auf Befel sitz, komm, kein Problem, auch wenn der Besuch genug abstand hält ist dies kein Problem

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Das funktionert bei einem normalen Hund Bratpitt, nicht aber bei einem Strassenhund. Der hat Verhaltenstoerung

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@Dajana0120

Stimmt ! Aber auch (d)er läßt sich erziehen ... Natürlich weitaus schwieriger, als ein "normaler" Hund ...

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