Hund meiner Schwägerin muss operiert werden und

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Oje. Ich kann dir leider nicht viel dazu sagen, was mir aber gerade in den Sinn kam ist, ob der Tierarzt deiner Schwägerin evlt. einer Ratenzahlung zustimmen würde? Ich weiß nicht, ob Tierärzte sowas machen, aber sie ist doch sicher nicht die erste, die das Geld für eine OP nicht übrig hat.... viele Grüße und alles Gute!

Eine Einschläferung kostet auch ca 80 - 90 Euro, da wird sie ja wohl die Differenz von 110 Euro aufbringen können!? Vielleicht läßt sich der TA auch auf Ratenzahlung ein. Ich würde die Op machen lassen, vielleicht ist sie ja doch erfolgreich und 200 Euro ist nun wirklich kein Vermögen!

2000 kostet der Spaß und nicht 200 ;-)

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Moralapostel möchte man hier nicht sein,aber wenn man ein Tier hat,sollte man auch bei Krankheit dafür dasein können. Wenn man das finanziell nicht schafft,kann man immer Ratenzahlungen anbieten und sich erkundigen,ob das auch genehmigt wird. Tierversicherungen wie bei der Agila sind monatlich erschwinglich und effektvoll,weil die jährlich bis zu 3000 Euro OP kosten übernehmen. Ausserdem wird auch das jährliche Impfen bezahlt. Mit ca 7 Euro monatlich ist der Hund Haftpflichtversichert. Natürlich wenn der Hund schon krank ist,kann man eine Krankenversicherung wahrscheinlich vergessen. Einen so jungen Hund einzuschläfern ,wäre doch nicht sinnvoll oder? Frage mal nach den einzelnen Tierkliniken und ruf mal an,ob sie mit Ratenzahlungen zufrieden sind. Ich hoffe,ihr habt Glück dabei.

Krankenversicherungen für das Tier sind sinnvoll, wenn das Tier unter 5 Jahre alt ist, darüber macht es keine Versicherung mehr. Und eine Krankenversicherung für einen Hund ist teuer, sie schließen von vornherein schon nach Rasse gewisse OP´s oder Behandlungen aus. Wie auch immer, deine Antwort hilft jetzt nicht.

Ich frage nach anderen Behandlungsmöglichkeiten, bzw. Erfahrungen.

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@rhapsodyinblue

Gerade wenn ihr eine Rasse habt, die scheinbar anfällig ist, sollte man vorsorgen.... Oder ist maan dann lieber blauäugig und hofft, das nichts passiert?

Du wirst keine alternativen Behandlungsmethoden hierzu hören, weil es keine gibt. Das ist ein Defekt im Kniegelenk, den kannst du nicht mit einer Creme behandeln.

Höchstens Physiothetapie kann eventuelle Schmerzen reduzieren, aber ja, auch das kostet Geld

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@Leijona

Ich habe nicht geschrieben, dass unsere Rasse anfällig ist, sondern dass Krankenversicherungen schon vorneherein abgesichert sind...., keine Versicherung zahlt gerne.

Physiotherapie hat sie schon gemacht, Akupunktur und andere Behandlungsmethoden. Derzeit erhält der Hund Meloxoral, das hilft ihm, aber behebt nicht die Ursache.

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Erstmal was grundlegendes: wer sich ein Tier anschafft, muss auch mit hohen Tierarztkosten rechnen. Gerade für Hunde gibt es gute Angebote für eine Krankenversicherung. Und ein Tier einzuschläfern, nur weil man die Op-Kosten nicht tragen kann, finde ich unverantwortlich und gerade bei Sachen mit der Kniescheibe hoffe ich sehr, dass kein Tierarzt den Hund einschläfert....wie haben für unsere Katzen ein Sparbuch für genau solche Situationen

Zu deinen Problem: ja das ist Defekt, der vererbt werden kann, aber nicht zwingend vererbt sein muss. Kläre auf alle Fälle ab, wie es um deinen Hund steht. Sollte er den selben Defekt haben sucht das Gespräch mit dem Züchter. Wurden wissentlich bekannte Krankheiten verschwiegen, könnt ihr den Züchter mit heran ziehen bei den Tierarztkosten. Allerdings müsst ihr dafür nachweisen können, dass es vererbt wurde.

Ich bat schon darum, keine Moralberichte zu schreiben. Ich verurteile meine Schwägerin auch nicht, du kennst nicht ihre familiäre Situation.

Ich warte ab, was mein TA sagt und werde wohl mit dem Züchter reden. Viel erhoffe ich mir nicht davon, aber er sollte wissen, das wir informiert sind und diese Information auch weiter geben werden.

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@rhapsodyinblue

Das hat nichts mit der familiären Situation zu tun, ob ich für mein Tier vorsorge oder nicht.... Lege ich mir ein Tier zu, verpflichte ich mich, es zu versorgen. Kann ich das nicht, sollte ich überdenken, ob ich dann überhaupt ein Tier halten sollte.

Es ist leider der bequeme Weg vieler Tierhalter geworden, die Tiere los werden zu wollen, wenn die Kosten steigen.... Sei es durch Abgabe im Tierheim oder wie hier durch eine eventuelle Einschläferung.

Inzwischen bietet so ziemlich jeder Tierarzt Ratenzahlung an. Immerhin ein Weg, denn man meiner Meinung nach suchen sollte bevor man es sich einfach macht...

Sorry aber ich sehe es so oft hier vor Ort im Tierheim...... Ich finde den Weg feige und unverantwortlich. Getreu dem Motto: wie das kostet ja Geld? Och Nö, das ist es mir nicht wert....

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@Leijona

Ach....., es hat schon was mit der familiären Situation zu tun und dieser Hund wird sehr geliebt! Es ist beileibe kein bequemer Weg, sich schweren Herzens für eine Euthanasie zu entscheiden. Deine Sicht ist sehr begrenzt, sorry.

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@rhapsodyinblue

Es ist scheinbar bequemer, als sich Gedanken darüber zu machen, wie man vorsorgt oder wie man in der aktuellen Situation das nötige Geld herbeibekommt... Das finde ich eine begrenzte Sichtweise. Von heute bis morgen, aber kein Gedanke an die Zukunft

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@Leijona

Der Hund ist rundum versichert gewesen, die Besitzer haben sich getrennt und den Notgroschen hat sich der Exmann geholt. Die Versicherungsbeiträge hat er nicht gezahlt ohne sie zu informieren. Das ist seine Art, sich zu rächen, sie fertig zu machen. Mehr sage ich auch nicht dazu, das ist einfach zu übel.

Immerhin haben wir seit gestern Abend eine genauere Diagnose. HD und Knochenkrebs im rechten Hüftgelenk. Im linken auch HD. Der Hund wird wohl erlöst werden müssen, ich werde ihr beistehen.

Leider hast du sie auch vorverurteilt. Schade.

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Lass den Hund einfach sterben.

Für den ist das Leben nur noch eine Qual.

Was für ein Unsinn. Vielleicht solltet ihr noch eine 2 Meinung einholen, denn eigentlich sind diese OP heute gut zu händeln. Vielleicht kann deine Schwägerin eine Ratenzahlung vereinbaren, meine Tierärzte machen dies.

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