Hund für 13 jährigen?

6 Antworten

Gibt Leute die betreiben Dogsharing, also teilen sich einen Hund.

Ob es bei dir vor Ort solche gibt und vor allem, ob sie ihren Hund einem mit 13 anvertrauen würden, ist da allerdings die Frage. Wohl eher unwahrscheinlich.

Der Vater ist allergisch. Sie darf gar keinen Kontakt zu Hunden haben

1

Nein. Aber du kannst schauen ob du mit einem Hund aus der Nachbarschaft spazieren gehen darfst.

Das machte ich als Kind, eben weil ich auch keinen Hund haben durfte. Man kann so durchaus eine innige Beziehung zu einem Hund aufbauen und es gibt Besitzer die froh sind, wenn du auch zuverlässig und achtsam bist.

So durfte ich meinen *Pfleghund* auch bei uns hüten, wenn die Besitzer in den Ferien waren.

Wogegen genau ist dein Vater allergisch? Denn nicht alle Hunderassen müssen eine allergische Reaktion auslösen. Meist sind es Hunde, die haaren, die Allergien auslösen. Es gibt aber Hunderassen, die nicht haaren, weil sie in dem Sinne kein Fell, sondern Haare wie wir Menschen haben. Pudel und Airedale Terrier gehören zu dieser Art von Hunden.

Mein Vater hat einen Lagotto Romagnolo, einen italienischen Wasser- und Arbeitshund, der auch für die Trüffelsuche eingesetzt wird. Der Hund ist mit seinen Locken nicht nur super knuffig, sondern haart eben auch nicht (muss dafür aber regelmäßig geschoren werden).

Falls die Allergie deines Vaters das Hauptargument ist, könnten entsprechende Hunderassen vielleicht eine Überlegung wert sein.

Bedenke aber auch die Kosten eines Hundes. Damit ist nicht nur Futter gemeint, sondern auch Hundesteuer, Tierarztbesuche oder auch einfach schon der Preis für das Tier selbst. Wenn deine Eltern das alles nicht zahlen wollen oder können, wird es schwierig.

Ein Hund ist aber tatsächlich auch recht zeitaufwendig. Zwar nicht so, dass es grundsätzlich nicht machbar wäre, aber man sollte den Aufwand dennoch nicht unterschätzen, besonders wenn man bisher keinen Hund hat. Ein Hund muss jeden Tag mehrmals an die frische Luft und idealerweise auch nicht nur mal schnell um den Block. Das Tier muss ausreichend beschäftigt und vor allem regelmäßig trainiert werden. Das ist tatsächlich nicht immer einfach und erfordert wirklich sehr viel Zeit. Zu viele Hunde sind nicht richtig erzogen und das ist ein Problem! Damit das nicht passiert, sollte man da wirklich ernsthaft Zeit und ggf. auch Geld investieren.

Außerdem: was macht ihr mit dem Hund, wenn ihr mal weg seid? Das muss auch bedacht werden.

Bedenke auch, dass ein Hund bis zu 14 Jahre und älter werden kann (abhängig von der Rasse). Du bist jetzt 13 und wohnst zu Hause. Aber was ist, wenn du ausziehst? Oder wenn du mitten in der Pubertät keine Lust mehr hast? Was ist dann mit dem Hund? Klar, einen Hund kann man auch wieder abgeben, aber das sollte nicht der Plan sein. Es ist furchtbar, wenn Leute sich einen süßen Welpen anschaffen und ihn abgeben, sobald er groß und nicht mehr ganz so knuddelig ist. Das ist gemein! Das sollte nicht passieren! Wer sich ein Haustier anschafft, tut dies mit der Motivation und der Verantwortung, dieses Tier sein Leben lang zu pflegen und zu lieben. Ein Hund ist keine Schnapsidee!

Wenn deine Eltern beide Vollzeit arbeiten und du den ganzen Tag in der Schule bist, ist ein Hund vielleicht keine super gute Idee. Oder zumindest nicht ohne sich dies SEHR gut überlegt und geplant zu haben.

Informiert euch umfangreich bei Tierärzten, anderen Hundebesitzern, Trainern etc.

Hey, und wenn es jetzt nichts wird mit dem Hund, dann aber vielleicht wenn du erwachsen bist und dir deinen Kindheitstraum selbst erfüllen kannst. 🙂

Falsch, es sind weniger die Haare die allergien auslösen, als das Protein im Speichel des Hundes. Da sich der Hund abschleckt, findet man dieses auch im Fell was allergien hervorruft.

2
@AngelsLuna

Aber es gibt Hunde für Allergiker, soweit ich weiß, oder? Allerdings ist immer die Frage, inwieweit das wirklich hilft.

0
@Kunsttier

Naja es gibt nicht wirklich Allergiker Hunde. Das wurde wiederlegt. Man kann eigentlich nie wissen gegen welchen Hund man allergisch ist und gegen welchen nicht. Manche Leute sind gegen alle Hunde allergisch, manche gegen nur 2-3 bestimmte Rassen, manche gegen alle Hunde AUẞER 2-3 bestimme Rassen. Aber wirkliche Allergikerhunde gibt es tatsächlich echt nicht...ist natürlich schade aber 🤷🏻‍♂️ ist halt so. Wusste ich aber auch lange nicht...

1

Du kannst in einem Tierheim helfen, du kannst evtl von bekannten mal die Hunde betreuen - danach allerdings die Kleidung sofort in die Wäsche! Hab Rücksicht mit deinem Vater! So eine Allergie kann echt richtig gefährlich werden.

Aber einen eigenen Hund kannst du einfach noch nicht haben. Warte bis du selbst arbeitest, genug Geld und Zeit hast.

LG

Nein. Deine Eltern müssen die Kosten tragen, du kannst Hund und Vater nicht 24 Stunden am Tag trennen und wenn du Studium oder Ausbildung beginnst, müssen deine Eltern den Hund übernehmen.