Beste Freundin mobbt Freund was tun?

Hey leute Ich bin mit meinem Freund schon 4 Monate zusammen bald sogar 5 und er ist mir sehr wichtig... aber da hab ich auch eine beste Freundin seid 6 Jahren und ich will niemanden von denen verlieren vorallem meinen freund kenne ich auch schon 3 Jahre... beide sind mir sooo wichtig ich weiß nicht was ich tun soll ? Worum es geht: die 2 verstehen sich echt garnicht gut... und ich habe schon oft zu meinem Freund gesagt das er sie einfach ignorieren soll ... und meine Freundin die...die...Ist echt was das Thema mobben angeht sehr schlimm sie sagt so sprüche die hätten mich zum Boden zerstört...sie sagt auch ständig sowas wie er sollte mit mir Schluss machen oder ich hätte was viel besseres verdient... heute hat sie ihn wieder gemobbt (ich hab es nicht gesehen) aber 3 gute Freunde haben mir das erzählt (meine Beste Freundin und mein Freund sind auf einer Schule ich bin auf einer anderen) sie haut ihn immer sehr schlimme Sprüche an den Kopf die was zu tun haben mit das er sterben solle und niemand ihn braucht ect.. und meine Freund geht innerlich sehr auf sowas ein und nimmt es sich zu Herzen.... heute hat er mir auch nicht mehr auf Whatsapp geantwortet ... ich weiß nicht wa sich tun soll kann mir wer helfen (ich habe reden mit meiner Freundin schon versucht und das sehr oft.. ich hab ihr klar gemacht das das garnicht geht sie damit nichts erreicht und das sehr kindisch von ihr ist sie sagt aber dann immer sowas wie ja ist okey ich lasse es was sie nie tut ) mit meinem Freund habe ich auch oft gesprochen (das er sowas ignorieren soll ect) Kann mir Wer bitte helfen?

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Deine sogenannte "beste Freundin" hat einen Knall!

Sie ist eifersüchtig auf deinen Freund, weil er nun deine Nr. 1 ist. Damit kann sie nicht umgehen. Sie fühlt sich von ihrem Platz verdrängt.

Es ist leider nichts Ungewöhnliches, dass Freunde sich zurückziehen, sobald sie einen neuen Partner haben. Das findet man manchmal wirklich schade, denn man hat ja sehr gerne viel zusammen unternommen. Echte Freunde gönnen einander dennoch ihr Glück mit dem neuen Partner.

Dass deine Freundin dir dein Glück aber so überhaupt nicht gönnt, ist ganz schön unkollegial! Möchte sie etwa nicht, dass es dir gut geht?? So eine Haltung zeugt doch von einer sehr selbstbezogenen Interpretation von Freundschaft. Alles muss sich um sie drehen und zu ihren Gunsten geschehen, ansonsten ist die Hölle los. Das ist keine echte Freundschaft! Das bezeugt ja wohl auch ihr Verhalten gegenüber deinem Freund! Was soll das denn?! Blöde Kuh!

Was auch immer ihr Problem ist – damit hast du nichts zu tun. Es ist nicht deine Aufgabe, ihr Leben für sie zu regeln! So einen Terror zu machen, nur weil du einen Freund hast, ist doch wirklich lächerlich! Lass dich nicht einschüchtern! Wenn die Dame Probleme mit sich selbst hat, soll sie gefälligst zum Arzt gehen! Dich und deinen Freund soll sie aber in Frieden lassen! Ich fürchte, dass du ihr das auch tatsächlich klipp und klar sagen musst. Dass sie so einen Zirkus verursacht, liegt vermutlich vor allem daran, dass du dich bisher nicht gewehrt hast. Ihr hat noch keiner die Grenzen aufgezeigt, also sieht sie das weiterhin als Mobbing-Erlaubnis. Du musst ihr klar sagen, dass sie sich gefälligst zusammenreißen soll!

Als ich mit 16 meinen ersten Freund hatte, hat meine damals "beste Freundin" auch so einen Terror gemacht. Plötzlich ging wirklich überhaupt nichts mehr. Sie hat ihn ständig getriezt, mich mit Vorwürfen und Manipulation abgestraft und versucht, uns beide gegeneinander auszuspielen. Auf einmal herrschte einfach ständig Krieg und ich habe überhaupt nicht verstanden, wieso. Das war ganz und gar nicht schön und ich habe mich dadurch auch total einschüchtern lassen und mich nie gewehrt. Ich hatte einfach Angst davor, dass sie alle meine Freunde gegen mich aufbringen würde. Aber im Nachhinein weiß ich, dass sie selber einfach total Angst hatte, allein gelassen zu werden, also hat sie alles getan, um mich an sie zu binden – egal mit welchen Mitteln. Ich bereue es, ihr nie einfach mal einen Riegel vorgeschoben zu haben. Ich hätte alles Recht der Welt gehabt, ihr ins Gesicht zu schreien, dass sie mich in Ruhe lassen soll und dass sie eine miese Schreckschraube ist! Ich glaube, dann hätte sich der Quatsch sehr schnell erledigt…

Du musst vor diesem Mädchen keine Angst haben! Du bist stärke als sie und das macht ihr Angst. Deshalb macht sie so ein Theater. Vor dem Gequengel musst du dich aber nicht fürchten. Setze klare Grenzen und sage ihr, wie blöd du ihr Verhalten findest und dass du unter solchen Umständen nicht mit ihr befreundet sein möchtest. Solch unkollegiales Verhalten gefällt dir ganz und gar nicht. Wenn sie weiß, dass sie mit ihrem Geschrei nicht weiterkommt, wird sie bald still sein, weil sie sich nämlich schämen wird.

Kopf hoch! Du und dein Freund seid ein super Paar und ihr werdet das durchstehen! Lasst es euch gut gehen und schert euch nicht darum, was andere Menschen sagen oder denken. Ihr habt zusammen zu viel Spaß, als dass euch den jemand mit ein paar dummen Sprüchen nehmen könnte. Nur Mut! Ihr packt das! Viel Glück! :)

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Deine Argumentation ist zwar einleuchtend, aber andererseits nicht vollends durchdacht und basiert meiner Meinung nach vor Allem auf einer paranoiden Wahrnehmung der Realität.

Ich finde es schonmal scheinheilig, den Besitz von tödlichen Waffen damit zu rechtfertigen, dass jenes Gesetz aus der Nazi-Zeit stammt und die Nazis ja böse waren, also solle man sich im 21. Jahrhundert als freier demokratischer Bürger doch bitte nach Belieben bewaffnen dürfen! So eine Argumentation anzuführen, weil man halt einfach Bock auf Waffen hat, ist absolut lächerlich und unsinnig! Das Tragen von Waffen wird (zumindest in unserer Gesellschaft) nicht als Ausdruck von Demokratie oder als Mittel zu deren Ausführung verstanden! Schaut man sich die Menschen an, die sich im Privaten mit Waffen eindecken, dann sind das meistens nämlich keine wohlwollenden Freunde der Demokratie, sondern Kriminelle, Reichsbürger oder Mitglieder sonstiger Untergrundbewegungen, die außerhalb des Gesetzes agieren. Das Nazi-Gesetz-Argument finde ich daher sehr schwach!

Selbst für Polizisten und Soldaten gelten strenge Regelungen in Bezug auf Besitz und Gebrauch einer Dienstwaffe. Auch wer z.B. durch einen Jagdschein dazu befugt ist, eine Waffe zu besitzen, darf diese nicht nach Belieben einsetzen. Geräte, mit denen es derart einfach ist, einen Menschen umzubringen, gelten schlicht und einfach als extrem gefährlich! Mach dir da nichts vor! Handfeuerwaffen sind wesentlich gefährlicher als Messer, Kettensägen o.Ä., da man mit erheblich weniger Aufwand erheblich mehr schaden anrichten kann!

Wenn du nicht gerade Mitglied in einer Gang bist oder anderweitig Kontakte zu dubiosen Personen pflegst, gibt es nahezu keinen Grund, weshalb jemand bei dir zu Hause einen bewaffneten Überfall durchführen oder dich ungeahnt auf der Straße mit einer Waffe angreifen sollte! Die allermeisten Tötungsdelikte durch Waffen geschehen innerhalb einer Szene wie z.B. Drogenszene, Hells Angels etc. oder familienintern. Privatpersonen gehen in aller Regel nicht auf die Straße und stechen einfach andere Leute nieder! Dass du dich an ein paar wenigen Beispielen derart aufhängst und nun meinst, dich bewaffnen zu müssen, damit du weiterhin sicher leben kannst, ist eine völlig übersteigerte Reaktion. Natürlich sind solche Einzelfälle nicht weniger tragisch, nur weil sie vereinzelt auftreten. Dennoch sind solche Einzelbeispiele in keiner Weise repräsentativ für die nationale Sicherheitslage oder den allgemeinen Alltag auf deutschen Straßen! Deine Bewertung der Lage ist einfach unrealistisch!

Ich verstehe auch ehrlich gesagt nicht, wie du darauf kommst, dass deine Umgebung sicherer wäre, wenn alle Bürger Handfeuerwaffen besäßen! Nur weil du dann eben auf eine hättest…? Der schräge Nachbar nebenan, die Typen an der Trinkhalle und die kiffenden Aggro-Teenager auf der Parkbank hätten dann aber auch Waffen. Inwiefern würdest du dich da sicherer fühlen?! Mit Verlaub…der Gedankengang ist einfach Schwachsinn!

Deutschland hat nach wie vor eine der niedrigsten Mordraten der Welt. Du kannst auf der Website des UNODC (United Nations Office on Drugs and Crime) Artikel und Berichte lesen, die sich mit internationaler Kriminalität befassen (auch speziell Mord bzw. Mord durch Handfeuerwaffen) und wo alle Länder und Regionen im Vergleich aufgelistet sind. Aber auch bei Wikipedia findest du Artikel diesbezüglich. In Bezug auf Waffengewalt als Resultat von Waffenbesitz sind besonders Berichte und Statistiken aus den USA interessant. Auf Google wirst du schnell fündig.

Bitte überdenke deine Position diesbezüglich und überlege dir noch einmal genau, ob deine Ängste in Bezug auf deinen Alltag wirklich realistisch sind. Ja, unsere Sicherheit ist uns durchaus wichtig. Wir wollen uns nicht davor fürchten müssen, nachts im Schlaf von bewaffneten Einbrechern ermordet zu werden. Da wir solche Verhältnisse im Allgemeinen nun wirklich nicht gewohnt sind, schockieren uns Nachrichten über derartige Vorfälle natürlich umso mehr. Angst ist etwas sehr Menschliches. Paranoia und Wahnvorstellungen aber leider auch. Es ist deshalb durchaus ratsam, entsprechende Emotionen im Wesentlichen zu hinterfragen und mit der eigenen erlebten Realität abzugleichen.

Denn es tut dir nicht gut, wenn du dich permanent fürchtest – erst recht nicht, wenn die Gefahr für dich selber eigentlich gar nicht real ist und daher auch nicht mit realen Mitteln bekämpft werden kann. Das erzeugt ein Gefühl der Ohnmacht und ist nicht gesund. Tu deinem eigenen Gemüt einen Gefallen und steigere dich nicht in Dinge hinein, über die du keine Kontrolle hast und die in deinem Leben so nicht vorkommen und für dich daher unwesentlich sind. Halt die Ohren steif und sei wachsam, aber begebe dich nicht in eine dunkle Fantasiewelt, wo man angeblich nur mit einem Sturmgewehr überleben kann. So sieht die Welt nicht aus – Gott sei Dank! :)

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Sei ehrlich zu dir selber und zu den Damen, mit denen du dich umgibst.

Wenn du Interesse an vielen Frauen gleichzeitig hast, dann ist eine feste Beziehung für dich derzeit wohl nicht das Richtige.

Eine Beziehung ist etwas sehr Schönes und auf Dauer will man ja eigentlich wirklich nicht alleine sein. Manchmal muss man sich aber eingestehen, dass man eben noch nicht bereit ist, sich längerfristig auf jemanden einzulassen.

Sei ehrlich zu deiner Partnerin und erkläre ihr, dass du dich in der Beziehung nicht mehr wohlfühlst, weil du eigentlich nach etwas anderem suchst. Lass es nicht auf ein totales Drama ankommen. So viel Ehrlichkeit und Offenheit bist du ihr schuldig!

Verurteile dich aber auch nicht selber für deine Vorlieben. Das Führen einer funktionieren Beziehung bedarf nunmal einer gewissen Reife und des wahren Wunsches nach einer Partnerschaft. Bei vielen Menschen dauert es eben, bis sie wirklich so weit sind. Das ist irgendwie auch normal.

Mache dir aber auch bewusst, was es wirklich bedeutet, Single zu sein. Ja, du hast dann alle Freiheiten der Welt und kannst dich treffen, mit wem du willst. Dennoch wirst du dich zuweilen einsam fühlen und demnach selbst für deine Unterhaltung sorgen müssen. Das ist manchmal gar nicht so einfach. Sich selbst aushalten zu müssen, ist schon ein Kunststück und erfordert viel Geschick. Da kann es schonmal passieren, dass man sich spontan irgendwie doch einen Partner wünscht, damit endlich mal was passiert. Solche Notwendigkeits-Beziehungen sind aber nie eine gute Idee. Wenn du trotz gelegentlicher Einsamkeit im Grunde genommen nicht den Drang verspürst, deine Freiräume mit jemandem zu teilen, dann solltest du auch keine Beziehung eingehen. Das wird sonst für euch beide nur ungeheuer schmerzlich und anstrengend.

Es wird schon noch der Moment kommen, wo du dich hinterfragen wirst, aber bis dahin darfst du dich ruhig austoben und die Welt erkunden. Tu dies aber mit Verantwortung und sei ehrlich in Bezug auf dein Vorhaben. Es ist für alle Beteiligten angenehmer, wenn sie wissen, was Sache ist. So sparst du dir viel Krach und Drama und kannst deine Zeit wirklich genießen.

Viel Glück! :)

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Mit Verlaub – der Bruder deines Stiefvaters ist einfach dumm!!

Für's Verständnis: mit "dumm" ist in dem Fall nicht gemeint, dass dein Stief-Onkel zwangsläufig unintelligent ist und sich kognitiv im Bereich des Schwachsinns bewegt (das kann man hier so ja nicht bewerten). Die meisten Menschen sind aber tatsächlich sehr fähig, was den allgemeinen Verstand betrifft. Dennoch gibt es nicht wenige Menschen, die trotz Verstand einfach nicht sehr gescheit sind. Bestimmte Zusammenhänge leuchten ihnen zwar ein, aber verstehen tun sie sie nicht – z.B. aufgrund mangelnder Bildung. Solche Leute bewerten die Welt auf eher einfache Art und Weise, vertreten möglicherweise stumpfsinnige Ansichten und legen demnach ein ausgesprochen dummes Verhalten an den Tag.

Mir scheint, dass dein Stief-Onkel möglicherweise ebenfalls von jener Sorte ist…

Jetzt mal im Ernst – wer bitte taucht bei einer thailändischen Familienfeier auf und schreit rum, dass er die Frauen alle kaufen möchte (à la "Sextourismus im eigenen Land") und beleidigt das Geburtstagskind mit homophonen Sprüchen???? Was ist das bitte für ein Benehmen??? Das ist doch so abartig peinlich, dass es schon fast wieder lustig ist! So jemand ist gesellschaftlich derart unbrauchbar, dass man sich nun wirklich nicht um ihn kümmern braucht! Also wirklich! Sowas Lächerliches! Pfff

Ich kann total verstehen, dass dich so ein Mist erstmal ziemlich auf die Palme bringt. Solche Leute sind wahnsinnig unangenehm. Deren offensichtlich grobes Verhalten ist oft einschüchternd. Man rechnet ja nun wirklich nicht damit, auf seinem eigenen Geburtstag von einem Mitglied der Familie beleidigt zu werden. Es ist schon erstaunlich, wie manche Menschen sich mit einer derartigen Selbstverständlichkeit so dermaßen daneben benehmen. Das verwirrt und verunsichert einen oft.

Trotzdem solltest du einen kühlen Kopf bewahren. Es gibt nunmal unfassbar bekloppte Gestalten auf dieser Welt – und manchmal geistern die eben auch im eigenen Familien- oder Bekanntenkreis herum. Das ist zuweilen anstrengend, aber letztlich auch nicht jede Mühe und Aufmerksamkeit wert. Du weißt jetzt, dass dein Stief-Onkel ein Vollpfosten ist, also musst du dich nicht damit abmühen, ihn eines besseren zu belehren o.Ä. Rede mit ihm nur, wenn es wirklich sein muss. Ansonsten lässt du ihn einfach in Ruhe. Wenn er dumm sein will, kann er das gerne machen. Das ist nicht dein Problem. Und wenn dumme Sprüche in deine Richtung fliegen, dann verdrehst du einfach kurz die Augen und gehst weg. Ignoriere ihn! Solchen Menschen muss man nicht zuhören!

Konzentriere dich lieber auf deine Freunde und auf die Dinge, die dir Spaß machen und dir gut tun. Befasse dich mit Leuten, die dich gut behandeln und dich so akzeptieren, wie du bist. Du bist nicht gezwungen, dich um ein enges Verhältnis zu Verwandten zu bemühen, die dich nicht verstehen und dich ablehnen! Investiere deine Energie lieber in Dinge, die dir nutzen. Je mehr du dich um dich selber kümmerst, desto besser geht es dir, und desto eher bist du dann in der Lage, solch dummen Menschen zu begegnen, ohne dass sie dir etwas anhaben können!

Bleib stark! Viel Glück! :)

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Natürlichkeit und Authentizität

In Bezug auf Aussehen, Charakter und Karriere sind die Ansprüche zu verschieden und individuell, als dass man hierfür eine allgemein gültige Einschätzung abgeben könnte. So unterschiedlich wie die Frauen selbst sind, so vielfältig sind auch deren Vorlieben und Präferenzen bei der Partnerwahl.

Dennoch – unabhängig davon, was für Eigenschaften ein Herr mit sich bringt – würde ich behaupten, dass die Echtheit der Erscheinung unabdingbar ist! Das Bild muss stimmig sein!

Es ist letztlich egal, ob ein Mann von Natur aus extrovertiert oder introvertiert, grob oder feinfühlig, herrschsüchtig oder zuvorkommend usw. ist. Gewisse Charakterzüge sind einer Person nunmal eigen. Manche Eigenschaften gelten womöglich problematischer als andere, dennoch sind die Menschen eben so wie sie sind.

Der individuelle Charakter muss nicht jedem gefallen. Wer sich aber verstellt, gibt im Allgemeinen ein ausgesprochen komisches Bild ab. Und dafür haben Menschen generell einen sehr guten Riecher! Natürlich haben Menschen von Natur aus auch immer etwas Irrationales an sich, das oft nicht ganz logisch oder erklärbar ist. Aber tatsächliche Ungereimtheiten im Verhalten fallen uns sofort auf!

Beispiel: ein Herr tritt zunächst wie ein Gentleman auf. Gut gekleidet, gepflegt, manierlich, offen und zuvorkommend. Der erste Eindruck ist durchaus positiv. Jedoch lässt er einen nicht ausreden, korrigiert einen ständig, vertritt stumpfsinnige Ansichten und verhält sich seltsam unflätig. Präsentation und Verhalten passen also nicht zusammen. Das findet man dann ausgesprochen seltsam und demnach auch unattraktiv.

Man muss das Gefühl haben, dass man sein Gegenüber ohne allzu große Schwierigkeiten einigermaßen realistisch einschätzen kann. Manchmal irrt man sich, so dass Missverständnisse entstehen, aber das sind Dinge, die sich im Rahmen des zu Erwartenden bewegen. Ist die Diskrepanz zwischen Einschätzung und Realität aber zu groß, so dass man ständig mit seltsamen Überraschungen konfrontiert wird, empfindet man den Umgang mit der entsprechenden Person als ausgesprochen schwierig und sogar unangenehm.

Fake und Fassade sind nunmal nicht attraktiv – egal wie toll man damit aussieht!

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Ja, du solltest am Montag anrufen und nach dem Ergebnis fragen. Selbst wenn du im Endeffekt eine Absage erhältst, zeigst du immerhin, dass dir die Sache wichtig war und dass du es ernst gemeint hast. Wenn du dich nicht meldest, geht der Arbeitgeber davon aus, dass es dir sowieso egal war. Den Eindruck solltest du vermeiden. Also frage am Montag auf jeden Fall nochmal nach.

„Wir haben noch andere Bewerber“ ist ein ganz gewöhnlicher Satz, der bei Vorstellungsgesprächen fällt. Meistens ist das nämlich auch der Fall. Es geht nicht darum, den Bewerber zu entmutigen, sondern ihn einfach über die Lage zu informieren, damit er seine Chancen mehr oder weniger realistisch einschätzen kann. Selbst wenn es tatsächlich keine weiteren Bewerber gibt, erlaubt sich der Arbeitgeber so aber noch ein wenig Bedenkzeit. Also alles halb so wild. Standard procedure.

Ich stimme dir zu, dass Vorstellungsgespräche eine ziemlich alberne Situation sind. Man findet es einfach irgendwie bescheuert, erzählen zu müssen, wie toll man ist und was man alles kann. Besonders wenn man in die Berufswelt einsteigt und der Lebenslauf noch ziemlich leer ist, sodass man Erfolge ja quasi „erfinden“ muss, kommt man sich echt wie ein Schlawiner vor. Das fühlt sich anfangs tatsächlich ziemlich komisch an und macht daher recht nervös.

Allerdings solltest du dir merken: Obwohl Nervosität ein durchaus unangenehmer Zustand ist, bedeutet dies aber nicht, dass man geradewegs auf sein persönliches Versagen zusteuert! Vielleicht kommen Fragen, mit denen man nicht gerechnet hat, so dass man zunächst etwas verwirrt ist, aber das hat nicht zwangsläufig zur Folge, dass man seine Glaubwürdigkeit und Professionalität einbüßt. Ein Arbeitgeber hat nicht zum Ziel, den Bewerber im Vorstellungsgespräch als Schlawiner zu entlarven. Es weiß sowieso jeder, dass immer ein wenig Schöngerede dabei ist. Es wird lediglich geprüft, wie konstruktiv du auf das Gefragte antwortest und ob du bestimmte Zusammenhänge erkennst (auch wenn du noch unerfahren bist) und wie motiviert du rüberkommst. Mehr ist da nicht dabei.

Deshalb darfst du gerne selbstbewusst auftreten und auch dann aufrecht sitzen bleiben, wenn dir zuweilen keine Antwort einfällt. Mach dich nicht klein, wenn die Sache schwierig wird. Es ist normal, dass man sich im Berufsleben zuweilen so fühlt, als hätte man schlicht und einfach keine Ahnung. Das heißt aber nicht, dass man dumm oder inkompetent ist.

Kopf hoch und Brust raus! Das wird schon! :)

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Weil er dich mag…

Trotz der gezielt freiheitlichen Vereinbarung, hat sind dein F+ möglicherweise an eure Form der Intimität gewöhnt und fühlt sich dort zunehmend ausgesprochen wohl. Eben gerade weil du dich offen zeigst für so eine lose und regelfreie Form der Beziehung, empfindet er den Kontakt zu dir als besonders angenehm und stressfrei und findet deshalb, dass du tatsächlich eine enorm coole Frau bist.

Vermutlich würde er das nie zugeben (denn das war ja nie Teil der Vereinbarung), aber er genießt die Zeit mit dir wirklich sehr.

Hier hat sich der Herr vermutlich selber verkalkuliert. Anfangs, wo noch keine Gefühle im Spiel sind, klingt Freundschaft Plus nämlich nach einem super Konzept: man kann sich nach Belieben austoben und muss keinerlei Pflichten übernehmen oder Konsequenzen tragen, kann aber immer wieder zu seiner vertrauten Basis zurückkehren. Dass die andere Person demselben Schema folgt, ist erstmal auch kein Problem – man will ja sowieso nichts voneinander.

Oft stellt sich aber heraus, dass eben gerade diese Offenheit und Freizügigkeit genau das ist, was eine Beziehung so genussvoll macht. Verlässlichkeit, Eifersucht, Treue usw. werden etwas lockerer gesehen und sind deshalb erstmal kein Thema. Das ist sehr angenehm – vor allem wenn man sich dann im Vergleich all die Paare anguckt, die sich wegen dieser Dinge die ganze Zeit in die Haare kriegen. Es ist nicht verwunderlich, dass die klassische Beziehung mit all ihren Regeln und Pflichten auf viele Singles enorm restriktiv und sogar abschreckend wirkt. Wieso sollte man sich ewige Treue schwören, wenn man sich deswegen sowieso nur streitet und gleichzeitig aber ständig aufeinander hockt?? Das klingt doch nach einer geradezu dummen Idee! Da verbringt man doch lieber hin und wieder eine entspannte Nacht mit jemandem, der den ganzen Beziehungskram genauso lächerlich findet und einem seine Freiheit lässt. Diese Einigkeit gepaart mit vertrauter Bequemlichkeit ist oft aber genau das, woraus sich Gefühle entwickeln… 

Je mehr er dich mag, desto weniger hat er dann Lust, dich mit anderen Kerlen zu teilen. Deshalb will er plötzlich wissen, was du so treibst, wenn er nicht bei dir ist. Er ist auf einmal verunsichert, weil er vermutlich selber von seinen zarten Gefühlen überrascht wurde.

Ihr solltet die Situation besprechen. Denn es ist natürlich verständlich, dass so eine Kontrollfrage verwirrt. Das war ja nicht die Abmachung. Überlege dir, wie du zu ihm stehst und ob du es dir vorstellen könntest, den Begriff Freundschaft+ auf etwas Größeres zu erweitern – oder lieber nicht. Seid ehrlich zueinander und zeigt ein wenig Sensibilität. Er wird vermutlich besonders Schwierigkeiten haben, seine Gefühle ehrlich zuzugeben, wenn er Angst hat, abgewiesen zu werden und als Trottel dazustehen. Versuchet, euch da ein wenig Sicherheit zu vermitteln, so dass ihr beide sorglos eure Gedanken äußern könnt.

Gefühle machen die Sache natürlich etwas komplizierter, aber dennoch nicht unmöglich. Einfach cool bleiben! Habt ihr bisher ja auch ganz gut hingekriegt. Viel Glück! :)

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Ähm…? Du antwortest ihm nicht auf seine Nachricht und meldest dich auch am nächsten Tag nicht mehr. Und dann fragst du dich, warum Funkstille ist?

Ich kann verstehen, dass dir seine letzte Nachricht derart geschmeichelt hat, so dass du nicht wusstest, was du darauf antworten sollst. Wenn der Kerl, den man toll findet, ein "süße Träume" schickt, dann kann das schonmal einen kleinen Herzkasper und rote Bäckchen verursachen. Das ist ja wohl irgendwo normal.

Allerdings ist es schade, wenn eure Kommunikation unter all den Schmetterlingen leidet. Deshalb solltest du dich darin üben, auch dann einen einigermaßen kühlen Kopf zu bewahren, wenn dir gerade derart warm ums Herz wird. So fällt es dir auch leichter, Situationen realistisch zu bewerten.

Mal im Ernst – wenn jemand dir nicht mehr antwortet, würdest du demjenigen doch auch nicht weiter hinterherrennen, sondern davon ausgehen, dass die Sache gelaufen ist. Wieso erwartest du von besagtem Herren aber eben genau das? Das ist doch nicht so wirklich logisch, oder?

Melde dich doch einfach mal bei ihm und frag ihn, wie es ihm geht usw. Dann weiß er, dass du trotz plötzlichen Schweigens doch noch an ihn denkst. Das gibt ihm auch die Sicherheit, weiterhin mit dir zu schreiben, ohne Sorge haben zu müssen, dir lästig zu fallen. Wenn du tatsächlich weiterhin Interesse an dem jungen Mann hast, solltest du ihm in der Tat grünes Licht geben. Wenn er weiß, woran er ist, wird er sich schon auch bei dir melden.

Also, Ärmel hochgekrempelt und losgechattet! Mädchen dürfen auch mal sagen, wenn sie was wollen! Nur Mut! Das wird schon! :)

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Menschen suchen auf Datingplattformen nach unterschiedlichen Dingen. Manche wünschen sich einen Beziehungspartner, andere wollen nur ein wenig Spaß, und manche sind einfach nur neugierig darauf, was es da draußen in der Welt so für Menschen gibt. Was auch immer die Motivation ist – sie ist durchaus gerechtfertigt. Kann doch jeder suchen, was er will.

Tatsächlich würde ich aber behaupten, dass die allerwenigsten Menschen aus Sucht handeln. Natürlich mag es so etwas geben, aber dass Leute auf Dating Apps aktiv sind, weil sie ein Suchtproblem haben, halte ich in der Tat eher für einen gruseligen Mythos, der vor allem unter denjenigen kursiert, die Online Dating komisch finden und sich deshalb nichts darunter vorstellen können. Zur Abschreckung und Rechtfertigung seiner Dating-Abstinenz erzählt man sich dann untereinander, dass auf Lovoo und Tinder sowieso nur kranke Sex-Monster unterwegs sind. So eine Behauptung würde ich aber mit sehr vielen Fragezeichen versehen...!

Ich würde davon ausgehen, dass besagte Herren sich eher aus Gründen der Einsamkeit längere Zeit auf Dating Portalen aufhalten. Es ist nunmal nicht jeder mit Mitte 50 glücklich verheiratet o.Ä., obwohl man das annehmen könnte. Es gibt viele Männer, die in ihren besten Jahren aus unerfindlichen Gründen alleinstehend sind und diesen Zustand auf Dauer nicht unbedingt genießen. Daher nutzen sie Dating Apps etc.

Ich kann verstehen, dass so etwas erstmal befremdlich wirkt. Online Dating verbindet man doch eher mit der jüngeren Generation. Aber auch angehende Rentner haben mittlerweile verstanden, dass Dating per Zeitungsannonce eher out ist. 😉

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Ich kann verstehen, wenn es dich nervös macht, dass dein Freund zu einer solchen Veranstaltung geht. Das Motto schreit ja nur nach Unanständigkeit. Trotzdem solltest du versuchen, das Ganze anhand realistischer Begebenheiten zu bewerten.

  1. Dein Freund kann nichts dafür, dass die Party nunmal so einen unglaublich blöden Namen trägt! „Bootynightz“... ernsthaft?! Welcher triebgesteuerte Armleuchter hat sich das denn bitte ausgedacht?? Würde mich nicht wundern, wenn sämtliche Damen aus Protest der Verandtaltung fernbleiben! Also wirklich! Das ist doch lächerlich und das kann man doch nicht ernst nehmen! Und ich glaube, das weiß auch dein Freund.
  2. Club Nights tragen eigentlich immer irgendwelche dummen Namen, die irgendwie mit Gelüsten zu tun haben. Klingt halt besser. Den meisten Leuten ist es letztlich aber ziemlich wurscht, ob die Party nun „Wiesengaudi“ oder „Bros‘n‘Hoes“ heißt. Die Leute gehen auf Partys, um zu tanzen. Auch dein Freund will einfach nur feiern gehen. Da ist nun wirklich nichts dabei.

Hab ein bisschen Vertrauen in deinen Freund. Er ist schon nicht so primitiv, dass er sich von so einem dämlichen Partymotto zu dummen Sachen verleiten lassen wird. Wenn dein Freund sonst absolut zu dir hält und dich wertschätzt, gibt es keinen Grund, weshalb er für eine Nacht mit schlechter Musik und überteuerten Drinks all die Vertrautheit über Bord werfen sollte.

Vielleicht überlegst du dir ja sogar, selbst mitzugehen. Dann könnt ihr euch zusammen betrinken und euch gemeinsam über die Outfits der anderen lustig machen. Und dann habt ihr sogar jemanden zum Knutschen, wenn euch danach ist. UND du musst dann vor allem nicht still und einsam daheim sitzen und besorgt sein, dass er sich an einem dahergetorkelten Bootie vergreift.

Entspannt euch beide und habt Vertrauen ineinander. Ihr kriegt das schon hin. So eine Bootie-Party kann euch doch wohl nichts anhaben. Also Kopf hoch! :)

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Ich glaube, dass deine Therapeutin Probleme damit hat, dich zu verstehen, weil du möglicherweise auch nicht besonders geordnet in deinen Schilderungen bist.

Bereits deine Fragestellung ist etwas diffus. Du bist verrückt, aber irgendwie auch nicht, nur der Alltag stresst dich und deine Therapeutin findet, dass du in einem Teufelskreis gefangen bist??? Aus so einer Schilderung wird man beim besten Willen nicht besonders schlau… 

Ob du wirklich unter einer Persönlichkeitsstörung o.Ä. leidest, kann ich dir so natürlich nicht sagen. Auch geschulte Psychologen stellen nicht einfach mal so im Handumdrehen eine eindeutige Diagnose. Mir scheint aber, dass dich vieles zumindest enorm verwirrt, so dass du Schwierigkeiten damit hast, Gefühle und Gedanken zu ordnen und entsprechend verständlich darüber zu reden. Demnach ist es auch mühsam für deine Therapeutin, dein Befinden zu verstehen und einzuordnen. Mal kommst du ihr lediglich gestresst vor, ein andermal wirkst du einfach nur völlig abgedreht (möglicherweise ist sie deshalb zu dem Schluss gekommen, dass du dich nicht unter Kontrolle hast).

Ich kenne es von mir selber, dass man beim Therapeuten manchmal einfach wild drauf losquasselt, weil man es irgendwie genießt, dass da endlich mal jemand ist, der sich alles anhört. Das ist tatsächlich sehr befreiend. Allerdings kann ein Therapeut seine Arbeit nur dann gut machen, wenn er seinen Patienten auch wirklich versteht. Natürlich sind Therapeuten entsprechend geschult und können Verhaltens- und Kommunikationsmuster ein Stück weit entziffern. Trotzdem muss man ihnen als Patient in Sachen Kommunikation ein wenig entgegenkommen. Am meisten hilft es, wenn man sich klar ausdrückt und Gedanken und Gefühle so präzise wie möglich beschreibt.

Ich glaube, es würde dir helfen, wenn du das Gesagte besser strukturierst, so dass es für andere möglichst verständlich ist. Deine Therapeutin möchte dir ja helfen, aber sie kann nunmal nicht in deinen Kopf oder deine Seele hineinschauen. Du musst also klar und deutlich artikulieren, was dir durch den Kopf geht.

Möglicherweise musst du dafür dein Vokabular erweitern. Mit "mir geht's heute sch***ße" kann kein Mensch etwas anfangen. So ein Satz kann alles bedeuten und ist daher als Beschreibung zu schwammig. Auch beim Schildern von Situationen solltest du dich präzise ausdrücken. Wenn du z.B. sagst "Ich war so verrückt drauf, also bin ich spazieren gegangen und dann hat's geregnet und das war irgendwie so mega krass" hat dein Gegenüber in der Tat Mühe damit, dies auf eine Art und Weise zu interpretieren, die dir und deinem Problem gerecht wird.

Versuche lieber, deine Gefühle und Gedanken mit Worten zu beschreiben, die für andere verständlich sind. Du kannst sagen "ich bin vom Alltag überfordert" oder "ich scheine anders zu sein als die anderen/ich kann mich mit anderen Menschen nicht identifizieren" oder "dass es geregnet hat, hat mich plötzlich berührt, weil…" oder "meine Laune schlägt ständig um". Das sind Beschreibungen, mit denen dein Gegenüber (deine Therapeutin) etwas anfangen kann und wo man gezielt weiterfragen kann. Sage ganz klar, was mit dir los ist. So vermeidet man Missverständnisse und mögliche Fehldiagnosen. Wenn Therapeuten raten müssen, ist das immer eher schlecht.

Ich weiß nicht, ob du wirklich verrückt bist. Ich finde aber, dass du den Aspekt der Überforderung im Alltag nicht unterschätzen solltest. Andauernder Druck, Stress und Anspannung wirken sich wirklich ganz erheblich auf das Gemüt aus. Wer grundsätzlich mit seinem Alltag nicht zurechtkommt und sich ständig von der Welt erschlagen fühlt, wird vermutlich über Kurz oder Lang irgendwelche Anzeichen einer psychischen Erkrankung oder Störung aufweisen. Der menschliche Geist ist nicht dauerhaft und uneingeschränkt belastbar! Dass du hin und wieder das Gefühl hast, dass du durchdrehst, ist mit Sicherheit in irgendeiner Weise darauf zurückzuführen, dass du mit deinem Alltag überhaupt nicht klarkommst. Vielleicht hilft es dir, wenn du dich in der Therapie mit dieser Überforderung auseinandersetzt und guckst, was du tun kannst, um Abhilfe zu schaffen.

Ich selber kann mit Überforderung nicht besonders gut umgehen – erst recht nicht, wenn ich nicht weiß, woher sie kommt. Ich neige dann auch zu ganz seltsamem Verhalten. Ich schlafe kaum, esse wenig, will aber feiern und Leute um mich haben und bin übermäßig lustig drauf. Außerdem bekomme ich das Bedürfnis, irgendwo hochzuklettern (was ich aber nie mache), oder male und bastel plötzlich bis spät in die Nacht. Grundsätzlich komme ich dann oft auf ganz absurde Ideen. Solange ich nicht weiß, was mich stresst, habe ich äußerste Schwierigkeiten, diesen Zustand zu kontrollieren. Möglicherweise bewege ich mich da milde im bipolaren Spektrum. Letztlich hilft es mir persönlich aber sehr, die Ursache für die Überforderung zu finden, so dass ich daran arbeiten und die Stress-Quelle minimieren kann. Vieles klärt sich dann erstaunlich schnell auf.

Achte auf deine Bedürfnisse. Wenn dir etwas eindeutig zu viel wird, lass es sein. Du tust dir keinen Gefallen, wenn du dich so sehr knechtest und unter Druck setzt, dass du nicht mehr funktionierst. Das hilft dir überhaupt nicht! Nimm dir die Zeit, die du brauchst, um die Dinge zu erledigen und zu verstehen. Du hast mehr Zeit, als du denkst und du bist auch dann eine respektable Person, wenn du nicht alles perfekt machst. Wer weiß…vielleicht hast du ja wirklich einen Knax. Aber der muss dir das Leben nicht komplett versauen. Atme mal tief durch! Du bist wirklich völlig ok – mit oder ohne Störung. Pass auf dich auf! Viel Glück! :)

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Verzeih mir, aber ich finde deine Umfrage unsinnig, allein wegen der Kriterien, die du zur Auswahl stellst!

Vermögen und Aussehen allein bestimmen nun wirklich nicht, wie attraktiv ein Herr auf eine Dame wirkt! Ganz so einfach ist die Sache nicht! Ich finde die Oberflächlichkeit und Einfältigkeit, die du Frauen allgemein zuschreibst, extrem unpräzise und ungerecht!

Die Kriterien, die du aufführst, sind außerdem einerseits schwammig definiert als auch unrealistisch.

  1. Was man (rein körperlich) attraktiv findet, ist derart individuell und deshalb beliebig und ausgesprochen vielfältig. Hinzu kommt, dass Charaktereigenschaften und Kompatibilität das Bild, das man von einer Person hat, enorm beeinflussen können. Wer gut aussieht, aber schwierig im Umgang ist, fällt aus der Auswahl natürlich eher heraus. Auch familiäre Erwartungen und gesellschaftliche Strukturen und Einflüsse wirken sich auf die Vorlieben einzelner Personen aus.
  2. Welche normalsterbliche Dame umgibt sich bitte regelmäßig mit Herren, die ein Einkommen von über 100 mio. Euro haben?! Weißt du eigentlich, was das für eine Zahl ist?? Allein ein Bruchteil der Weltbevölkerung bewegt sich in jener Einkommensklasse. Da ist dann von hohen Adligen, Firmenchefs, Hedgefonds-Managern und Megastars die Rede. Das ist eine Gesellschaftssparte, die für den normalen Bürger derart weit entfernt ist, so dass das in keiner Weise ein Kriterium bei der gewöhnlichen Partnerwahl sein kann! Das ist völlig absurd!

Natürlich sind Damen irgendwie wählerisch. Wer allgemein gesehen ganz gut aussieht und aufgrund seines Einkommens Sicherheit und Einfluss suggeriert, hat vermutlich Vorteile bei der Partnerwahl. Trotzdem kann man nicht allgemein beurteilen, wie sich so ein Vorteil dauerhaft auswirkt. Jemanden für eine Nacht ins Bett zu kriegen ist auch nochmal was Anderes, als einen geeigneten Partner für eine langjährige Beziehung zu finden. Besonders Letzteres gestaltet sich selbst für hübsche erfolgreiche Menschen dann doch erstaunlich schwierig – obwohl es oft heißt "er/sie könnte doch jeden haben".

Menschen – Damen und Herren – sind erheblich komplizierter und vielfältiger, als deine Umfrage es zulässt.

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Ich finde das Verhalten deiner Lehrerin schlicht und einfach dumm!

Ja, manche Namen sind tatsächlich mühsam auszusprechen. Mit meinem Namen haben so einige Leute ihre Probleme. Da mir das durchaus bewusst ist, finde ich das grundsätzlich nicht so schlimm. Die Leute bemühen sich ja durchaus. Also kann ich auch mit einer kleinen Ungenauigkeit leben. Ich weiß ja trotzdem, dass ich gemeint bin.

Deine Lehrerin verhält sich aber ausgesprochen ignorant. Dass sie deinen Namen (der nun wirklich nicht schwierig ist) aus irgendeinem Grund nicht aussprechen kann, ist einzig und allein ihr Problem! Theoretisch ist das auch erstmal nicht schlimm. Sie könnte ja auch einfach zugeben, dass sie Schwierigkeiten mit deinem Namen hat und sich dafür entschuldigen, dass sie ihn nunmal nicht korrekt aussprechen kann. Was weiß ich, was der Grund dafür ist… Vielleicht findet sie das h zwischen den beiden Vokalen irgendwie unbequem. Manchmal haben Menschen ganz ungeahnte Schwierigkeiten in der Aussprache. Mein Name beginnt mit einem X, was vielen Menschen fremd ist. Sie setzen dann oft einen Vokal davor. Ich finde das zwar auch erstmal seltsam, aber ok… Ist halt so.

Dass sie ihre dämliche Unfähigkeit aber damit rechtfertig, dass dein Name angeblich zu fremd ist, ist einfach nur dumm und respektlos! Für mich persönlich schwingt da auch eine Gewisse Abneigung gegenüber ausländisch klingender Namen mit. Findet die Lehrerin es etwa doof, dass nicht alle Menschen Otto, Bernhard oder Birte heißen?! So zu tun, als könne man sämtliche nicht-deutsche Namen ja gar nicht aussprechen, "weil die so komisch sind", ist einfach nur absurd und beschränkt! Ist die Dame nicht lernfähig oder was?! Dass sie da auch so gar keine Erklärung für ihre Unzulänglichkeit parat hat, ist doch auch irgendwie peinlich. Also wirklich!

Wenn du dich tatsächlich ungerecht behandelt fühlst, solltest du dies jemandem mitteilen – z.B. einem Vertrauenslehrer. Ich finde, dass Lehrer sich so gut es geht bemühen sollten, ihre Schüler korrekt anzusprechen. Wenn das nicht möglich ist, weil der Name zu schwierig ist, kann man dies sachlich begründen und sich entschuldigen. Manche Namen sind nunmal ungewohnt. Dass deine Lehrerin sich aber so gar nicht bemüht und so tut, als sei es egal, wie man dich anspricht, finde ich ziemlich respektlos. Das muss man sich nicht gefallen lassen! Du hast ein Recht auf eine mehr oder weniger korrekte Anrede!

Kopf hoch & viel Glück! :)

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Oje…das klingt aber gar nicht gut bei dir… Bei deiner Mutter ist ja wohl ne Schraube locker!

Mutter sein ist kein einfacher Job. Kinder brauchen nunmal enorm viel Aufmerksamkeit und Zuwendung. Manche Mütter sind mit jenen Anforderungen einfach überfordert. Besonders Mütter, die früher selbst wenig Wärme und emotionales Verständnis erfahren haben, sind oft nicht in der Lage, sich ihrem eigenen Nachwuchs emotional anzunähern – einfach weil sie es nie gelernt haben. Oft empfinden sie es dann als Nötigung, wenn ihre Kinder aktiv ihre Bedürfnisse äußern, und verweigern ihnen erst recht jegliche Zuwendung. Gleichzeitig haben sie doch ein Verständnis dafür, dass sie ihren Nachwuchs versorgen müssen, und sind gleichsam besorgt um das Wohl ihrer Kinder. Auch fürchten sie sich oft davor, schlechte Mütter zu sein, weshalb sie es nicht ertragen können, wenn es den eigenen Kindern schlecht geht. Jedoch wälzen sie die Verantwortung dafür dann wiederum auf das Kind ab und sind verärgert und frustriert, wenn das Kind Schwächen zeigt und somit indirekt angibt, dass es versorgt werden muss. Das mütterliche Bedürfnis danach, das Kind zu pflegen und zu versorgen, gerät somit in Konflikt mit der eigenen Unzulänglichkeit und Hilflosigkeit beim Anblick des bedürftigen Kindes, sowie der Angst vor dem Erleben der eigenen Unfähigkeit. Sprich: die Mutter will sich um ihr Kind kümmern, kann es aber nicht und entwickelt deshalb eine Abneigung und Angst davor.

Möglicherweise hat deine Mutter ein ähnliches Problem…

Sie will, dass es dir gut geht und schickt dich deshalb zum Psychologen, weil sie sich tatsächlich Sorgen um dein Essverhalten macht (berechtigt oder nicht). Gleichzeitig verweigert sie dir das Essen und will nichts mit deinen Bedürfnissen zu tun haben, weil ihr jene Verantwortung Angst macht.

Trotzdem…was auch immer bei deiner Mutter abgeht, ist nicht dein Problem! Deine Mutter ist eine erwachsene Frau und kann sich um sich selbst kümmern. Wenn es ihr in der Mutterrolle schlecht geht, liegt es in ihrer Verantwortung, dafür zu sorgen, dass es ihr besser geht. Damit hast du nichts zu tun! Es kann nicht sein, dass du derart darunter leidest, dass deine Mutter womöglich arg verkorkst ist!

Du solltest dich noch einmal beim Jugendamt oder ggf. sogar bei der Polizei melden und explizit sagen, dass deine Mutter dir das Essen verweigert! Das fällt sehr wohl unter Gewalt im Sinne von bewusste Vernachlässigung! Deine Mutter hat dich mit Essen zu versorgen – oder zumindest mit Geld, so dass du dir selbst Essen kaufen/kochen kannst! Dass deine Mutter dich hungern lässt, dich aber gleichzeitig zum Psychologen schickt, weil sie sich angeblich Sorgen um dein Essverhalten macht, ist total pervers! Das ist eine komplett verzerrte Wahrnehmung der Realität! Es ist absolut tragisch, dass du das ausbaden musst!

Wenn es dich aktuell überfordert, die Sache selbst in die Hand zu nehmen, dann bitte einen Vertrauenslehrer oder andere Erwachsene, denen du vertraust, um Hilfe – z.B. deine Großeltern oder die Eltern von Freunden. Du bist in deinem Alter nicht gezwungen, so etwas ganz alleine zu regeln.

Ferner solltest du überlegen, ob du die Behandlung bei dem jetzigen Psychologen abbrichst und dir einen anderen suchst. Bei deiner Situation halte ich den regelmäßigen Besuch bei einem Therapeuten durchaus für sinnvoll. Es sollte aber jemand sein, dem du vertraust und der nicht in Verbindung mit deiner Mutter steht. Trotzdem solltest du von einem Therapeuten nicht erwarten, dass er dir in allem recht gibt. Das ist nicht der Sinn der Sache. Vielmehr geht es darum, deine Sicht und deine Gefühle mit der Realität in Einklang zu bringen auf eine Weise, die für dich wohltuend ist. Das bedeutet eben auch, zu erkennen, dass deine Interpretation der Dinge manchmal so nicht ganz akkurat ist. Ich kann verstehen, dass das oft erstmal verwirrend ist. Dennoch sollte ein guter Therapeut deine Gefühle nicht für unsinnig oder nichtig erklären. Denn deine Gefühle sind durchaus real und wichtig und treten nicht ohne Grund auf. Vielleicht ist der Grund nur nicht immer der, den du dir gedacht hast. Aber das muss dann eben gemeinsam und geduldig erörtert werden. Hab da ein wenig Mut und gib der Sache eine Chance!

Ich bin auch mit einer Mutter aufgewachsen, die sich vor meinen Bedürfnissen irgendwie gefürchtet hat, obwohl sie wollte, dass es mir gut geht. Wenn ich Wünsche oder Klagen geäußert habe, hat sie die immer klein geredet und mir unterstellt, ich sei verwöhnt und stelle zu viele Ansprüche und solle nicht so zimperlich sein. Besonders wenn es um Geld ging, hatte sie ein total paradoxes Verhältnis dazu, obwohl wir wirklich überhaupt keine Geldprobleme haben. Die Tatsache, dass ich sie irgendwie Geld koste, hat sie total gestört. Sie ermahnte mich immer, dass ich selber Geld verdienen soll, wenn ich mir etwas kaufen möchte. Selbst 2,- € für ein Eis rückte sie nur äußerst widerwillig heraus. Als ich dann aber einen Nebenjob hatte (erst als Babysitter und dann als Hostess im Opernhaus), wo ich ganz gut Geld nebenher verdiente, fand sie das aber auch falsch. Einerseits wollte sie, dass ich möglichst unabhängig von ihr bin, damit ich keine Ansprüche stellen kann. Andererseits traute sie mir diese Selbstständigkeit nicht zu und verbot mir daher viele Dinge, die ich alleine machen wollte und redete mir ein, dass ich dumm bin und nichts kann – einfach weil sie Angst um mich hatte. Es hat lange gedauert, bis ich die Fehler nicht mehr nur bei mir gesucht habe…

Bitte lass dich also nicht verunsichern! Du bist ein tüchtiger junger Mensch mit ganz normalen Bedürfnissen und Wünschen. Anderen (älteren) Leuten mögen deine Ansichten wohl kindisch und albern erscheinen. Für dich ist deine Wahrnehmung aber am wichtigsten. Achte lediglich darauf, dass deine Gedanken sich zu einem positiven Konstrukt zusammenfügen, womit du dich wohlfühlst. Das gilt auch für dein Verhältnis zu deinem Körper. Das eine oder andere Kilo zu viel ist nicht derart problematisch für deine Gesundheit oder dein Aussehen. Ich war als Teenager auch etwas runder. Ich hatte trotzdem Freunde, die mich mochten und wohlgefühlt habe ich mich im Allgemeinen auch (von einigen typischen Teenie-Komplexen mal abgesehen). Mit dir ist alles in Ordnung! Teenie-sein ist nun eine Stressprobe für alle Beteiligten – sowohl für dich als auch für jene, die dich täglich erleben. Da liegen manchmal einfach die Nerven blank. Dass du zuweilen unglücklich bist, liegt aber ganz bestimmt nicht an dir als Person. Vielleicht bist du manchmal bockig, zickig oder nervig, aber du bist trotzdem nach wie vor ein ganz wunderbarer Mensch! Vergiss das nicht! Vlies Glück! :)

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So wie du die Situation beschreibst, würde ich euren Umgang miteinander nicht unbedingt als gewalttätig bezeichnen. Zumindest kann man aus deiner Frage nicht ableiten, dass bei euch daheim grundsätzlich ein Klima der Eskalation, Demütigung und Brutalität herrscht, so dass einer von euch um seine Sicherheit fürchten müsste. Besonders wenn es sich um eine einmalige Sache handelt, finde ich den Begriff "häusliche Gewalt" etwas überzogen.

Wohl aber scheint ihr zuweilen einen sehr ruppigen Umgang miteinander zu pflegen. Deinen bereits gestellten Fragen nach zu urteilen, geratet ihr scheinbar öfter mal aneinander. Unverständnis, Misstrauen und Misskommunikation scheinen bei euch regelmäßig zu Konflikten zu führen. Das ist natürlich keine schöne Atmosphäre. Ständiges Streiten ist durchaus belastend und erzeugt Stress, Frustration und Ratlosigkeit, die sich tatsächlich auf sehr unschöne Art und Weise entladen kann.

Damit die von dir beschriebene Situation nicht zur Gewohnheit wird, solltet ihr beide vielleicht überlegen, was euch so belastet. Was führt dazu, dass ihr euch bedrängt, anschreit, schubst etc.? Da hängt doch irgendwie der Haussegen schief…! Geht dem doch mal auf den Grund.

Vielleicht liegt die Ursache ja sogar ganz woanders. Womöglich macht euch etwas in eurem Umfeld zu schaffen, so dass ihr beide ungewollt und unwissentlich ständig angespannt und gereizt seid. Es passiert leider oft, dass Partner aufeinander losgehen, obwohl das Problem eigentlich ganz woanders liegt. Analysiert mal eure Situation und erklärt, wie ihr euch fühlt. Gefühle sind nicht verboten, daher solltet ihr sie ernst nehmen. Vielleicht kommt ihr ganz unverhofft auf einen Nenner.

Grundsätzlich solltet ihr aber darauf achten, auch in Konfliktsituationen den Respekt vor dem anderen nicht zu verlieren. Es ist wichtig, dass ihr trotz Zorn die Grenzen des anderen akzeptiert und nicht zu verbalen Mitteln greift bzw. in Verhaltensmuster verfallt, die für eure Beziehung auf Dauer nur destruktiv sind. Auch im Streit seid ihr immer noch Partner, nicht Gegner!

Viel Glück!

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Alex Strangelove

Den kann man auf Netflix schauen. Es geht um einen Jungen im High School Alter, der erkennt, dass er schwul ist. Die Story ist tatsächlich ganz süß und einigermaßen realistisch. Hat mir persönlich gut gefallen.

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Ängste und Zweifel besiegt man am besten, indem man lernt, sie in einen realistischen Kontext zu setzen, so dass einem die Unterscheidung zwischen berechtigten und unberechtigten Sorgen leichter fällt. Was man als unberechtigt und unrealistisch identifiziert hat, kann man dann getrost ignorieren – und tatsächlich ist das oft der größere Teil.

Natürlich ist das kein leichter Prozess. Das Knifflige an der Sache ist oft, dass gerade die Sorgen, die unrealistisch und unberechtigt sind, einen am allermeisten behindern und beeinträchtigen, da es für sie keine Lösung gibt. Seltsamerweise spornt aber gerade dieses Nicht-Weiterkommen und Nicht-Verstehen einen oft an, weiter die Nadel im Heu zu suchen und sich auf dem Holzweg weiter vorzukämpfen. Eben weil man sein Glück im Dreck nicht findet, ist man überzeugt davon, dass es erst recht da im Schlamm stecken muss und dass man nur nicht gründlich und lang genug gesucht hat. Die zunehmende Unzufriedenheit und Frustration bei so einer Suche zeigt aber doch, dass Schlamm + Holzweg + Heu ganz offensichtlich ein Rezept allein für Unglück und Verzweiflung ist.

Daher sollte man sich vielleicht doch lieber mit den Dingen befassen, die tatsächlich in Sicht- und Reichweite sind. Hier ein paar Tips…

  1. Du bist kein Faulpelz! Dass du dir das Leben nicht absichtlich schwer machst, um dein Glück zu finden, bedeutet nicht, dass du grundsätzlich ein lahmer Taugenichts bist, der aus reiner Bequemlichkeit den einfacheren Weg geht. Ja, viele Dinge im Leben sind tatsächlich ausgesprochen knifflig und erfordern starke Nerven und Durchhaltevermögen. Gelegentliches Zähneknirschen und Schweißtreiben kann man nicht vermeiden. Trotzdem ist es nicht angemessen, sich selbst dermaßen zu foltern, nur um behaupten zu können, man hätte sich tatsächlich Mühe gegeben. Das ist Mist! Nutze also die Chancen, die du hast. Wenn dir etwas wichtig ist, ist es dir durchaus gestattet, hart dafür zu arbeiten und um deinen Erfolg zu kämpfen. Du bist aber nicht gezwungen, dir das Leben zusätzlich schwer zu machen, um angeblichen Fleiß zu demonstrieren. Arbeite mit dem, was da ist. So sparst du wertvolle Zeit und Energie. Das ist nicht faul, sondern ausgesprochen klug!
  2. Du hast recht! Niemand kennt dich und deine Wünsche und Bedürfnisse besser als du selber. Daher bist du dein bester Berater. Lass dir nicht einreden, dass dein Urteil ja gar nicht wahr sein kann, weil du die Welt nunmal eben nur mit deinen Augen siehst. Das ist einfach nur Blödsinn! Für wen sollst du denn bitte noch in die Welt gucken außer für dich selber?! Um dein Leben selbstständig und zufriedenstellend zu gestalten, bist du darauf angewiesen, die Dinge gemäß deiner eigenen Intuition zu bewerten. Die Annahme, dass deine Sicht zu subjektiv wäre, um für deine eigenen Zwecke ein gerechtes Urteil zu fällen, ist total unlogisch! Was du durch deine Augen siehst, ist für dich persönlich am wichtigsten. Ob deine Bewertung tatsächlich realistisch und für dein Gemüt hilfreich und gesund ist, ist nochmal eine andere Frage. Aber prinzipiell sind deine Gefühle und Ansichten durchaus real. Daher solltest du keine Angst haben, deinem eigenen Urteil zu vertrauen.
  3. Du bist schlau! Ganz im Ernst – findest du, dass du dumm bist? Nein, vermutlich nicht. Und damit hast du auch schon die Antwort auf jene absurde, aber quälende Frage, ob du wirklich bei Verstand bist. Ja! Bist du! Du bist – wie die meisten Menschen auch – mit einer ganz ausgezeichneten menschlichen Intelligenz ausgestattet. Du bist auf kognitiver Ebene absolut dazu befähigt, die Welt auf mehr oder weniger sinnvolle Art und Weise zu beurteilen und größtenteils logische Schlüsse aus deinen Beobachtungen zu ziehen. Dass man sich mal (teilweise sogar drastisch) verkalkuliert, Dinge übersieht, stockdumme Sachen sagt oder zeitweilig schwachsinnige Ansichten vertritt, ist dabei nichts Ungewöhnliches. Manchmal steht man einfach auf dem Schlauch. Das bedeutet aber nicht, dass man grundsätzlich geistig beschränkt ist und nur zu minimalen kognitiven Leistungen fähig ist. Das ist Quatsch! Irren ist menschlich. Klug ist man deswegen trotzdem.
  4. Gestern ist nicht heute. Möglicherweise bist du in der Vergangenheit sehr vielen Menschen begegnet, die sich dir gegenüber respektlos verhalten haben – sei es weil sie tatsächlich Böses im Sinn hatten oder weil sie einfach unbegabt im Umgang mit dir waren und dich nicht verstanden haben. Es ist verständlich, dass dich solche Erfahrungen enorm verunsichert haben, besonders wenn sie deinen Alltag bestimmt haben – z.B. weil jenes erniedrigende Verhalten von Menschen in deinem direkten Umfeld kam, denen du eigentlich vertraut hast und deren Meinung dir wichtig war. Man ist von Natur aus einfach nicht auf derartige Konflikte vorbereitet, also empfindet man sie als extrem verwirrend und beunruhigend. Erkenne aber, dass was damals deine Realität war, heute für dich womöglich nicht mehr von Belang ist. Viele Faktoren, die zu deinem Unbehagen beigetragen haben, sind vielleicht nicht mehr vorhanden, weil sich dein Umfeld geändert hat o.Ä. Dein Gemüt reagiert auf bestimmte Situationen womöglich mit den gewohnten Angstreflexen, obwohl das heutige Geschehen aber in keiner Weise stellvertretend ist für das, was dir damals widerfahren ist. Versuche also, das eine vom anderen zu trennen. Du hast heute ganz andere Chancen als damals.
  5. Erkenne das Gute! Trotz vieler negativer Erfahrungen solltest du nach wie vor die positiven Ereignisse nicht vergessen. Es ist wichtig, dass du erinnerst, was du eigentlich gut kannst, wo du allgemeint positiv bewertet wirst und welche Eigenschaften die Menschen an dir mögen. Denn das Positive ist oft das, was tatsächlich wahr und richtig ist. Zwar hat jeder Mensch auch seine Macken und diverse Defizite, aber wirklich wichtig und interessant sind doch die positiven Eigenschaften. Wer sich nur auf das konzentriert, was du nicht kannst oder nicht bist, hat deine Aufmerksamkeit nicht verdient. Sich über jemanden zu beschweren, ist nämlich absolut kein Kunststück! Von so einer Bekanntschaft hast du letztlich auch nichts. Denn von Menschen, die einem unangenehm sind, lernt man nichts. Ignoriere also die Leute, denen du eigentlich sowieso nicht zuhören willst, weil du das Gesagte unangenehm und schmerzhaft findest. Stattdessen solltest du dich mit Menschen abgeben, die das Beste für dich wollen und dich gut behandeln und (wenn nötig) Kritik so äußern, dass du sie verstehst und gewillt bist, sie anzunehmen. Das Positive in deinem Leben hilft dir viel mehr beim Überwinden und Lösen schwieriger Aufgaben als das ewig Negative. Suche also nach Gelegenheiten, die es dir erlauben, nach vorne und weiterzukommen.
  6. Übung macht den Meister! Das gilt auch für die ganz alltäglichen Dinge im Leben. So super einfach gestalten sich viele scheinbar gewöhnliche Aktivitäten dann nämlich doch nicht. Behörden anrufen, nach Date fragen, Zeit einteilen, nach dem Weg fragen, den Kellner herbeirufen, Smalltalk machen etc. sind alles Dinge, die man schlicht und einfach üben muss. Niemand kann so etwas auf Anhieb. Hab deshalb keine Angst und mach dir keinen Stress, wenn so etwas nicht sofort klappt. Du hast alle Zeit der Welt, um herauszufinden, was man beim Bürgeramt sagt, wie man Fremde nach dem Weg fragt und wie man seinen Schwarm auf einen Kaffee einlädt. Dass dir das heute und in diesem Moment noch schwer fällt, ist kein Warnsignal dafür, dass du in deiner Entwicklung angeblich irgendwie hinterherhängst. Lass dir Zeit und hab Geduld. Du lernst etwas am Besten, wenn du auch dazu bereit bist. "Slow and steady wins the race".

Es wird eine Weile dauern, bis jene Erkenntnisse bei dir durchdringen. Wichtig ist lediglich, dass du dich selber nicht abwertest, nur weil andere das in der Vergangenheit auch getan haben. Du bist es absolut wert, dass du vorankommst und dein Glück findest. Lass dir nicht einreden, dass du das nicht kannst oder nicht darfst. Du weißt, was für dich am besten ist. Das mag anderen vielleicht seltsam vorkommen, aber deren Urteil ist für dich nicht von Belang.

Dass du eben ein bisschen still und introvertiert bist, ist kein grundsätzliches Hindernis und bedeutet nicht, dass du nicht auch Erfolg haben kannst. Der laute Schreihals ist vielleicht auffälliger, aber deswegen nicht unbedingt interessanter, schlauer oder begabter. Du gehst die Dinge eben etwas anders an. Und das ist in Ordnung. Lass dich da nicht stressen. Erst recht nicht von Leuten, die sich eh nicht für dich interessieren, dich nicht ernst nehmen und dich gar nicht richtig kennen. Trau dich, die Dinge so zu machen, wie du willst. Du wirst schon merken, wenn du irgendwo hängen bleibst. Na und? Dann probierst du's eben anders. Ich probiere auch ständig rum. Klappt eigentlich immer irgendwie. Nur Mut! :)

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Du hast keine Lust auf sie, sie begreift das irgendwann und hat dann eben auch keine Lust auf dich. Und das findest du unlogisch, ja? Witzig…

Was hast du denn erwartet? Dass die Dame dir ewig hinterherrennt und dich anfleht, Kontakt mit ihr aufzunehmen, während du ihr konsequent die kalte Schulter zeigst? Pff! Ich finde es sehr verständlich, dass eine Frau keine Lust hat, sich an der Nase herumführen zu lassen. Wenn jemand sein Desinteresse ausdrückt, ist es doch naheliegend, dass der/die andere da nicht weiter nachhakt. Wieso sollte man sich mit jemandem abmühen, der sowieso keine Lust hat? Das ist doch unsinnig.

Mir scheint aber, dass dir das noch nicht so klar ist bzw. dass du nicht so recht weißt, was du eigentlich willst. Möglicherweise ist die Logik also eher dein Problem! ;)

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Nein...nicht wirklich...

Wobei „gut“ oder „schlecht“ eigentlich auch nicht die korrekten Attribute sind. „Anziehend“/„Aufregend“ vs „Abstoßend“ wären als Begriffe in dem Fall angebrachter.

Ich würde aber trotzdem behaupten, dass die meisten Damen es eher negativ bewerten, wenn ein Kerl offensichtlich nichts Anderes als Frauen und Sex im Kopf hat, so dass sich auch jedes Gespräch nur darum dreht.

Klar kann man als Frau mit Männern auch mal über Sex reden. Grundsätzlich ist das kein Problem. Oft ist es sogar ganz interessant zu erfahren, was die andere Seite dazu zu sagen hat. Aber mit einem Kerl, der ununterbrochen nur über seine ultra-männlichen Triebe redet, kann man dann doch eher wenig anfangen. Es wirkt irgendwie unreif und primitiv und ist auf Dauer schlicht und einfach langweilig.

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Das liegt daran, dass der Körper weiß, dass die eigenen Gase für einen selber nicht gefährlich sind. Oft findet man sogar, dass sie gut riechen.

Tatsächlich findet man, dass der eigene (gesunde) Körper gut riecht – auch wenn einem das nicht bewusst ist. Man schnüffelt gerne an sich. Selbst Körpergerüche, die eigentlich stören (wie z.B. Schweißgeruch), findet man bei sich selber oft außerordentlich interessant. Sich quasi in seinem eigenen Dreck zu suhlen, stärkt nämlich das Immunsystem.

Die Gase und Ausdünstungen anderer Menschen hingegen ordnet der Körper als potenziell gefährlich ein. Deshalb findet man sie sehr unangenehm. Beispielsweise auch den Geruch von verdorbenem Essen findet man eklig. Dieses Ekelempfinden dient als Warnsignal vor Bakterien oder Viren, die einen möglicherweise krank machen könnten.

Purer Überlebensinstinkt also!

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