warum trink mein 2 monate altes baby keine muttermilch mehr?

6 Antworten

Im Krankenhaus zugefüttert - bedanke dich bei den Ärzten und Krankenschwestern, die das verordnet und gemacht haben!

Die haben nämlich eure Stillbeziehung schwieriger gemacht (wenn nicht sogar versaut) bevor sie überhaupt richtig begonnen hatte.

Eine Stillberaterin wäre die bessere Adresse als so manche Halbgötter in Weiß, die vom Stillen NULL Ahnung haben.

Im Übrigen bedeutet jedes Fläschchen einen Schritt weiter Richtung abstillen, da der Brust vorgegaukelt wird "das Baby braucht weniger Muttermilch, weil es ja weniger an der Brust ist".

Ist die Muttermilch vielleicht gekühlt oder eingefroren gewesen, bevor du sie verfütterst? Manchen Babys schmeckt die Milch dann nicht mehr. Versuch doch mal, deinen Sohn direkt aus der Brust zu füttern.

Mein Sohn lehnt die Flasche mit abgepumpter Muttermilch neuerdings auch ab, direkt aus der Quelle schmeckt es eben besser. ;-)

Dass deine Muttermilch allerdings wegen des Startgewichts deines Sohnes nicht gereicht haben soll, ist eine falsche Information. Der Körper passt das Angebot der Nachfrage an. Wenn man jedoch zufüttert, kann der Körper das natürlich nicht.

Schade, dass du von der Geburtsklinik nicht gut unterstützt wurdest und dein Sohn stattdessen zugefüttert wurde.

Die Milchmenge kannst du steigern, indem du nach jeder Stillmahlzeit noch etwas abpumpst. Nicht wundern, viel kommen wird dann nicht, soll es auch aber auch gar nicht - dem Körper soll nur vermittelt werden, dass das Kind noch mehr braucht, dann wird auch bald mehr Milch gebildet.

Viel Erfolg!

Die Muttermilch ganz frisch verfüttern, wenn er sie immer noch nicht direkt aus der Brust nimmt, dann eben aus der Flasche. Und an eine Stillberaterin wenden. Die findest Du bei der La-Leche-Liga oder hier http://www.stillen.de/laktationsberatung-finden/

Das ist im Krankenhaus wohl nicht gut gelaufen, da stimme ich zu, aber das heißt nicht, dass Ihr beide das nicht noch hinbekommen könnt. Nur Mut! Es kann etwas mühsam werden,aber es hat auf jeden Fall noch Aussicht auf Erfolg. Wichtig ist, dass Du dranbleibst mit dem Abpumpen, Du solltest es häufig machen - wie eben ein Kind in der Wachstumsphase auch häufig gestillt werden will. Das heißt im Idealfall im Abstand von 2-4 Stunden abpumpen, auch wenn das jetzt unangenehm ist. Aber nur so kannst Du Deine Milchproduktion steigern. Du kannst die abgepumpte Milch aufbewahren, wenn sie nicht sofort getrunken wird (1 Tag lang im Kühlschrank) oder in Muttermilchbeuteln einfrieren.

Baby verträgt Muttermilch nicht?

Hallöchen.

Meine Tochter ist jetzt 3 1/2 Wochen alt und ich hatte von Anfang nur sehr wenig Muttermilch. Das stillen hat überhaupt nicht geklappt, weil die kleine mich nur blutig gebissen hat und sich beim stillen immer hin und her windet und schreit. Selbst die Hebamme weiß da nicht mehr weiter. Ich Pumpe seit einiger Zeit aller 2-4 Stunden (je nachdem wie es passt) mit einer elektrichen milchpumpe ab... allerdings komme ich dennoch nur auf ca. 100-130 ml am Tag.

Damit die kleine wenigstens etwas muttermilch bekommt, sammel ich so lange, bis ich eine portion von 130 ml zusammenhabe. Die sammel ich in einer sterilen flasche im Kühlschrank.

Mir ist allerdings aufgefallen, das die kleine immer nach der Fütterung mit meiner Muttermilch (Avent-Flaschen mit 1-Loch-Sauger) entweder alles wieder auskotzt (im hohen Bogen und Weitaus mehr als ein Esslöffel), Durchfall bekommt oder extreme Blähungen. Wenn ich ihr die Aptamil Pre-Nahrung gebe, ist die verdauung völlig in Ordnung.

Vorgestern gab es Muttermilch, kurz darauf (ca 3-4 Stunden) begannen heftige Blähungen. Jetzt hat sie nach JEDER Mahlzeit Blähungen.

Ich achte darauf, das ich nichts blähendes esse. Was ich auch schon probiert habe:

  • Ich rühre das Milchpulver mit Fenchel-Anis-Kümmeltee an

  • Bauch mit Kümmelöl massiert

  • Sab Simplex

  • Bäuerchen macht sie

Meine Hebamme weiß nichts weiter, und von der Kinderärztin gabs halt nur Sab Simplex. Das hält aber nur kurz an und ich weiß nicht, ob ich das so oft geben kann.... Ich will mein Kind ungern mit Medizin vollstopfen.

Kann es wirklich sein, das sie meine Milch nicht verträgt? Sollte ich vorerst keine geben?

Hat vielleicht noch jemand eine Idee, was ich gegen die Blähungen machen kann?

Vielen dank

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