Hijab/Kopftuch ablegen?

17 Antworten


Wenn DU dich damit unwohl fühlst, dann lege es ab.


Was ANDERE damit für ein Problem haben, sollte dir völlig egal sein.


Sonst mußt DU es dein Leben lang ANDEREN Recht machen.


Und weil einige hier mal wieder auf die Kopftuchpflicht pochen:


http://tavhid.de/?p=1416

Man wird im Koran keine Kopftuchpflicht finden. Unkritische Muslime berufen sich dabei jedoch trotzdem stets auf Sure 7, Vers 26 und Sure 24, Vers 31 (dazu weiter unten gleich mehr).

Nein, es ist keine Pflicht, das Kopftuch zu tragen!

Der beste Beweis dafür ist ein ganz einfacher: Zur Zeit des Propheten gab es bei der Gebetswaschung keine Geschlechtertrennung, Frauen und Männer haben gemeinsam die rituelle Waschung vollzogen. Da die Haare bei der Gebetswaschung befeuchtet werden ist es selbstverständlich, dass die Frauen sie in diesem Moment nicht bedeckt hatten (klar, sonst hätten sie diese ja nicht anfeuchten können).

Sowohl Koran als auch Sunna besagen, daß alle Körperteile, die der rituellen Waschung zu unterziehen sind, nicht unter das Verhüllungsgebot fallen. Also müssen Haare ebenfalls NICHT verhüllt werden.

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Sowohl Koran als auch Sunna besagen, daß alle Körperteile, die der rituellen Waschung zu unterziehen sind (also auch die Haare), nicht unter das Verhüllungsgebot fallen. Bestätigt wurde diese Auffassung von:
- Abu Hamid al-Ghazali 1111 n. Chr.
- Ibrahim en-Nehai 714 n. Chr.
- Tabari Tafsir 18/120.
- Imam abu yusuf 798 n. Chr.
- Imam es-serahsi 1090 n. Chr.
- Abdullah el mawsili 1285 n. Chr.
- Ibn Nudscheym 1563 n. Chr.
- Razi Tafsir 23/206.

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Wenn es also eine religiöse Pflicht gewesen wäre, dass Frauen ihre Haare vor den Männern bedecken müssen, dann hätte es logischerweise eine Geschlechtertrennung bei der rituellen Waschung gegeben. Die gab es aber nun mal nicht.

Trotzdem hat sich dieser Irrtum, man müsse als Muslimin ein Kopftuchtragen, mit der Zeit sehr verbreitet. Dazu muss man einen Blick in die Geschichte werfen:

Im gesamten Mittelmeerraum (und natürlich auch in den Wüstengegenden) bedeckten in damaligen Zeiten Männer wie Frauen ihren Kopf, um sich vor Sonne und Staub zu schützen. Das galt für Christen, Juden und Muslime.

In der islamischen Kultur wurde das Kopftuch später dann zu einem sozialen Statussymbol, das zwischen "freien" und "unfreien" Frauen unterscheiden sollte. Frauen von höherem gesellschaftlichen Stand verschleierten sich, Dienerinnen und Sklavinnen war es bei Strafe verboten, sich zu verschleiern.

Das von allen Rechtsschulen anerkannte Werk "El-Mebsut" besagt, dass der Weggefährte des Propheten und zweiter Khalif Omar ibn al Khattap sogar eine Sklavin (unfreie) schlug, weil sie ihre Haare bedeckte.

Es hatte also rein GAR NICHTS mit der Religion zu tun, denn die Dienerinnen und Sklavinnen, denen es verboten war, ein Kopftuch zu tragen, waren ja ebenso Muslime.

Erst später, lange nachdem Tod des Propheten, missbrauchten dann besonders konservative Prediger diese (ursprünglich soziale) Regelung zu einem religiösen Gebot. Sie behaupteten, muslimische Frauen seien dazu verpflichtet Kopftücher zu tragen und begründeten es damit, dass die Haare ein Reizobjekt darstellen würden, das die Männer provozieren würde. Aber wären die Haare einer Frau tatsächlich "reizend", dann müßte der Mann ja auch seinen Bart verdecken, denn "der Bart ist die Schönheit des Mannes".

Das Kopftuch (und erst recht andere Verschleierungsformen, wie der Tschador, der Niqab oder die Burqa) sind also eindeutig keine religiöse Pflicht, sondern wurden erst später (von Männern, wohlbemerkt) als solche bezeichnet. Selbstverständlich können sich Musliminnen freiwillig verschleiern, wenn sie meinen dass sie damit dem Gebot, in der Öffentlichkeit nicht zu aufreizend zu erscheinen, näher kommen.

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http://www.deutsche-islam-konferenz.de/DIK/DE/Magazin/SchwerpunktKopftuch/Koran/koran-node.html

"...sie sollen die Augen niederschlagen, und sie sollen darauf achten, dass ihre Scham bedeckt ist, den Schmuck, den sie tragen, nicht offen zeigen, soweit er nicht sichtbar ist, ihren himār (Im Originaltext steht der Plural dieses Wortes, humur.) über den Schlitz ziehen und den Schmuck, den sie tragen, niemandem offen zeigen, außer ihrem Mann..."

Die Aufforderung des Koranverses lautet also nicht, die Frauen sollten ihren Kopf mit dem himār bedecken - sondern sie sollen den Schlitz an der Seite ihres Kleides (der damals seitlich bis zur Hüfte hinunterlief) mit dem Schleiertuch (himār) bedecken, damit man dort hindurch keine aufreizenden Blicke auf ihren Busen werfen kann. Außerdem sollten sie getragenen Schmuck und auch anderen Schmuck (wie Henna) bedecken.

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Damals sollte die Frau "ihre Keuschheit wahren und schmückende Stellen" bedecken (Sure24, Vers31)

Damit waren Busen und Nacken gemeint. Nicht aber ein Kopftuch, das war nämlich den "gewöhnlichen" Muslimen verboten. Nur Höhergestellte durften überhaupt ein Kopftuch tragen.

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Auszug aus dem Buch "Ilahi Hikmette kadin":

Verweist darauf, dass das Wort “Khimar” in vielen Koranübersetzungen als “Kopftuch” falsch übersetzt wird. Wenn im Vers 31 der Sure 24 von “gläubigen Frauen” die Rede ist, dann sind die unfreien Frauen nicht ausgeschlossen (und die durften ja gar kein Kopftuch tragen).

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http://www.meine-islam-reform.de/index.php/artikel/fiqh/336-hijabkoran.html

Es gibt unzählige Artikel und Texte mit dem Titel "Hijab nach Koran und Sunna". Tatsache ist aber, daß der Begriff Hijab (Kopftuch) im Koran gar nicht direkt mit Frauen in Verbindung gebracht wird. Es gibt sogar nur einen einzigen Vers, der überhaupt mit Hijab und bestimmten (!) Frauen zu tun hat.

["Und wenn ihr die Gattinnen des Propheten um etwas bittet, das ihr benötigt, dann tut das hinter einem hijāb hervor! Auf diese Weise bleibt ihr und euer Herz rein."]

Es ist also klar ersichtlich, daß dieser Vers nichts mit einer Kopfbedeckung zu tun hat - und auch nicht auf alle Frauen angewandt werden kann, da es sich hier nur um die Frauen des Propheten handelt. “Frauen des Propheten! Ihr seid nicht wie irgendeine von den Frauen”. Koran 33:32

Und besagter "Schleier" war auch kein Kopftuch, sondern tatsächlich ein Schleier/Vorhang der die Frauen vom Propheten trennte. Erst einige Generationen später wurde das Wort hidschab von den Fukhaha (Gesetzgebern) zum Kopftuch umgewandelt.

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hijāb:

Das Wort ist heutzutage die arabische Standardbezeichnung für den Kopfschleier, das war es zu Zeiten der Verkündung des Koran aber noch nicht. Es heißt seiner Grundbedeutung nach "Absperrung" oder "Verhüllung vor jemandes Blicken" - und von daher dann auch "Vorhang" oder "Schleier".

Wenn der Koranvers sagt, die männlichen Besucher sollten mit den Prophetengattinnen nur "hinter einem hijāb hervor" sprechen, dann ist hier offensichtlich an einen Vorhang gedacht, nicht an ein Tuch das die Frau auf dem Kopf trägt.

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Es gibt es keine feste Interpretation der großen Gelehrten, um die Begriffe Hijab, Khimar, und Dschilbab als das Tragen eines Kopftuchs als solchen zu definieren.

Die häufig verwendete Begründung ist die Vorbildfunktion der Ehefrauen des Propheten. Jedoch sehen wir anhand der Koranverse, dass diese nicht allgemein verbindlich sind. Z.B. der eben schon erwähnte Vers “Frauen des Propheten! Ihr seid nicht wie irgendeine von den Frauen”. Koran 33:32


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Hier noch ein Bild, wie der hijāb zur Zeit der Verkündung des Koran wahrscheinlich aussah:







 - (Haare, Religion, Muslime)

In Deutschland kann dir niemand, ABSOLUT NIEMAND vorschreiben ein Kopftuch zu tragen.

Alles, was dich dazu bringen kann, das Kopftuch weiterzutragen sind mögliche soziale Repressalien in der Familie und dem Freundes- und Bekanntenkreis.

Es liegt letzendlich an deinem Mut, für deine Selbstbestimmung einzutreten. Mit 14 wird dieser Selbstbestimmung das erste Mal in Gesetzesform Ausdruck verliehen, indem du selber bestimmen kannst, welcher Religion du angehören oder du dich nicht mehr religiös betätigen möchtest.

"wenn ich aufhöre mit Kopftuch tragen, kann ich später weiter tragen?"

Natürlich. Auch daran wird dich niemand hindern dürfen. Deutschland legt sehr viel Wert darauf, dass genau solche Fragestellungen keiner Regelung durch irgendwen (ob nun Staat oder Gemeinschaft) unterliegen, sondern dies eine absolut höchstpersönliche Entscheidung ist, die in JEDER ART von JEDEN akzeptiert werden muss.

Natürlich ist das möglich. Das Kopftuch ist auch nach vier Jahren nicht am Kopf angewachsen. Wenn du es nicht mehr tragen willst, leg es einfach ab.

Und wenn du später wieder Lust hast, es zu tragen, setz es wieder auf. Das kann mit 18 Jahren sein, vorher, nacher, oder auch nie. Es ist unnötig, den Zeitpunkt jetzt festzulegen, du weisst ja nicht, wie du dich entwickelst. Triff deine Entscheidung einfach für die jeweilige Gegenwart.

Das einzige Thema wird die Familie sein ... Mitschüler, Lehrer werden sicher die Entscheidung, wie auch immer sie ausfällt, respektieren. 

Wenn du es nicht willst, aber auch nicht den Bruch mit der Familie, trage es doch auf der Strasse, und lege es in der Klasse ab, auch das werden wohl alle nicht nur respektieren, sondern sogar schätzen und gut finden. Rede auch mit dem Klassenlehrer drüber wäre meine Empfehlung. 

Was du mir 18 oder später machst, darüber kannst du dir dann immer noch Gedanken machen und eine Entscheidung treffen. 

Welchen Sinn bringt denn das, wenn man mal Kopftuch trägt und mal nicht? gerade draußen ist es wichtig. Zu Hause muss man es sowieso nicht tragen, falls kein Schwager oder fremder Mann da ist.

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@UmmSalima

Meine Annahme ist, dass die Fragestellerin es nicht aus Überzeugung macht, sondern aus familiärem Druck. Und dass die Eltern und Nachbarn eben sehen, wie Sie nach Hause kommt, aber nicht wie sie mit Kassenkameraden ihre Freizeit verbringt oder in der Schule sitzt.

Natürlich bin ich der Meinung dass jeder, auch als Jugendlicher, das selber für sich entscheiden muss und sollte. Aber ich bin auch Realist und empfehle nicht den Bruch mit einer Familie, die vermutlich nicht im Deutschland des 21ten Jahrhunderts angekommen ist. 

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Nur nochmal zur Erinnerung, liebe Aiyleena:

KOPFTUCH IST NICHT PFLICHT im Islam! - egal, was Deine  Brüder und Schwestern Dir einreden wollen:

Das Kopftuch soll über die Brüste geschlagen werden gem. Koran!

Von "auf den Kopf setzen" steht nichts!!! -

Also: Setz`das Ding ab und genieße Deine Freiheit! - und natürlich kannst Du es später wieder aufsetzen, wenn du möchtest!

die interpretation des qur'an ist leider nicht so einfach wie du denkst. um so etwas behaupten zu können, sollte man entweder selber die arabische sprache lernen, oder sich auf richtige quellen berufen:)

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@DieFragende1234

Ich lese gerne DEINE Quelle, allerwerteste Fragende, die eine eindeutige Kopftuchpflicht belegt - Das hat Muslimhelper schon häufig vergeblich versucht - ebenso wie LichtdesIslam! - Jetzt bin ich auf die Deinige gespannt!;)

Abgesehen davon, findest Du es nicht eine bodenlose Zumutung von Allah, dass er ganz offensichtlich keinerlei Lust verspürt hat, den Koran so zu formulieren, dass man ihn einfach VERSTEHEN kann, anstatt ihn interpretieren zu müssen???

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@ArbeitsFreude

So isses. Ein Gott, der nur frühmittelalterliches Arabisch spricht, oder vllt sogar syro-aramäisch ...

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@DieFragende1234

Ich dachte bisher immer der koran ist das Wort eures Gottes, hat der sich so widersprüchlich ausgedrückt, dass man es interpretieren kann?

Schwache Leistung

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http://www.deutsche-islam-konferenz.de/DIK/DE/Magazin/SchwerpunktKopftuch/Koran/koran-node.html

hier ein kleines vorgeschmack:) kannst gerne weiterhin recherchieren, wenn du dennoch nicht überzeugt bist.
zu deiner frage: der qur'an ist kein simples buch, was man mit den büchern einfacher autoren vergleichen kann. wäre der qur'an aber doch sehr einfach formuliert, dass es jeder verstehen könnte, dann würde es ihn doch erst recht langweilig und die Tat Allahs "lustlos" machen oder nicht? wenn doch heutzutage eh jeder ein buch schreiben kann..?

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@DieFragende1234

Genau das hatte ich befürchtet, werte Fragende: Schau her, ich zitiere aus Deinem Link:
darauf achten, dass ihre Scham bedeckt ist, den Schmuck, den sie
tragen, nicht offen zeigen, soweit er nicht (sc. normalerweise)
sichtbar ist, ihren himār (Im Originaltext steht der Plural dieses
Wortes, humur.) über den Schlitz (sc. des Kleides) ziehen


im weiteren Verlauf spricht der Text doch eindeutig davon, dass sich aus dieser Stelle eben genau KEINE Kopftuchaufziehpflicht ableiten lässt?! - Was wolltest Du denn mit diesem Link belegen?

Koranformulierungen? - Geschmacksache, liebe Fragende: ICH für meinen Teil werde wahnsinnig schnell überdrüssig einer Lektüre, die ich nicht auch nur ein wenig verstehe: Deshalb habe ich auch bei meinem Versuch, den Quran zu lesen, entnervt aufgegeben:(

dann ist mir aber noch etwas anderes Aufgefallen - Gleich zu Beginn des von Dir verlinkten Textes:

...die den Muslimminnen die Erfordernisse sittsamen und schamhaften, auf Koketterie und unnötige sexuelle Aufreizung der Männer verzichtenden Betragens vor Augen führt.

Ich finde dies eine ungeheuerliche, frauenverachtende Anmaßung in unserer heutigen Zeit! - Genau daraus leitet sich nämlich die Mär ab, vergewaltigte Frauen seien an ihrem Schicksal selber schuld!

Hältst Du das für vertretbar?

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liebe arbeitsfreude, lese dir den text bitte noch einmal durch. dieser ist relativ neutral verfasst, was dich nicht stören dürfte. geschrieben wird da ebenfalls vom sogenannten hijab. es wird auch erläutert, was man drunter versteht.
und ich kann leider immer noch nicht verstehen, was daran so schlimm ist, wenn man sich bedenkt? es schützt definitiv vor ecklichen blicken! selbst mein bruder, welcher 13 ist und auch religiös erzogen wurde, kommt auf die gedanken, auf den hinter von mädchen schauen zu müssen... so etwas möchte doch niemand??
du gibst mir den eindruck, interesse an der religion zu haben, ich würde dir wirklich gerne weiterhelfen.. bin aber leider keine große hilfe. besorge dir doch bitte eine übersetzung des qur'an, auf die man sich verlassen kann. über dieses forum kann ich dir leider nicht viel nützen

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@DieFragende1234

Ach weißt Du, liebe Fragende:

Schon die gute Absicht, mir nützen zu wollen, zählt!

JA, ich habe weiter gelesen und zitiere wieder:
Wenn der Koranvers sagt, die männlichen Besucher sollten mit den Prophetengattinnen nur "hinter einem hijāb hervor" sprechen, dann ist hier offensichtlich an einen Vorhang gedacht, nicht an ein Tuch, das die Frau auf dem Kopf trägt.

Du schreibst weiterhin: ...kann leider immer noch nicht verstehen, was daran so schlimm ist, wenn man sich bedenkt?

Nun: Ich auch nicht: Bedenken ist immer gut! - Mir kommen beim Islam halt immer Bedenken! Ich habe auch "Bedenken" bzgl. meiner eigenenen "Religion", dem Nichiren-Buddhismus.

Lieber BEdenken als nur das NACH-Denken (oder nachbeten) was andere Dir VOR-Denken - findest Du nicht?

Wahrscheinlich meintest Du aber: "...bedeckt..." - Nun: Auch daran finde ich nichts schlimm.

Schlimm finde ich, wenn man sich bedeckt, weil man meint, dass man sonst in die Hölle kommt - das finde ich furchtbar! - oder auch nur, wenn man meint, es gefalle Gott und man komme deshalb ins Paradies - finde ich genauso furchtbar!

Wenn Du Dich wirklich bedeckst, weil Du keine Blicke magst, dann ist das was anderes - dann ist es DEINE Entscheidung (aber ehrlich gesagt, bezweifle ich das)

Schau: das SCHAUEN der Männer auf die Frauen, der Jungs auf die Mädchen - das ist normal, weil in der Natur des Menschen liegend - und wer das schlecht redet, der redet die ganze Menschheit schlecht!

Ich kann und will einer Religion nicht folgen, die so etwas Normales verteufelt bzw. als Sünde bezeichnet! - So etwas finde ich schlicht UN-menschlich!

und weißt Du was: ich kenne viele Mädchen, die sie geschmeichelt fühlen, wenn ihnen die Jungs nachschauen und die das gut finden!

(...sonst würden sich ja alle verschleiern)

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Okay versuchen wir es mal anders, man trägt das kopftuch, weil es von uns verlangt wird, stimmts? weil es Allah so von uns will. das ist das allermindeste was man machen sollte, um Allah zu zeigen, dass man Ihn liebt. denn wir sollten auch mal unsere dankbarkeit irgendwie zeigen, weil unsere bittgebete, Alhamdulillah alle erhört werden. allein die tatsache, dass du jemanden hast, der dir permament zuhört, ist doch ein großes geschenk.
jetzt zu meiner quelle, die leider nicht so überzeugend ist:)
der begriff hijab wird ja dort erläutert, jedoch deiner meinung nach nicht so überzeugend. nach einer kurzen recherche findet man aber schon heraus, dass nicht nur der qur'an diesen begriff erläutert, sondern dass es überlieferungen des propheten darüber gibt.
ich war kurz davor, eine weitere quelle zu veröffentlich. da wir aber eh nicht auf den selben nenner kommen würde, werde ich es lieber unterlassen. Möge Allah dir den wahren weg zeigen. Amin!

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@DieFragende1234

Nein, schau, liebe Fragende:
DAS ist es, was mich so traurig macht: Ihr GLAUBT, dass Allah will, dass Ihr Kopftuch tragt

Ihr WISST es aber nicht, weil:

  1. Der Koran von Kalif Uthman gefälscht wurde
  2. Allahs Wunsch und Wille KEIN MENSCH kennen kann, denn: Weder Mohammed, noch der Erzengel Gabriel, noch Allah können/konnten schreiben (und bitte: Erinnere den von Muslimen immer wieder zuRecht zitierten, aber anscheinend nie beherzigten Satz: ALLAH weiß es besser!!!)
  3. Also glaubst Du nur irgendwelchen verbiesterten ewiggestrigen Männern, die Dir einreden, Allah wolle das von Dir

und das macht mich so unendlich traurig, da könnte ich die ganze Zeit einfach nur heulen aus Mitgefühl.

WARUM bringst Du Allah nicht Dank, indem DuAber Heulen nützt nichts, deswegen schreibe ich hier auf GF wie der Rufer in der Wüste gegen den fundamentalistischen Islam an, in der Hoffnung, auch nur aus Zufall, vielleicht nur eine einzige Seele vor der Selbstaufgabe zu retten:)

für Deine ungläubigen Mitmenschen gute Taten vollbringst? - DAS wäre doch was wirklich sinnvolles!

Das Kopftuch ist übrigens total egoistisch: Du trägst es nur, weil DU in das Paradies willst! Allah nützt das Kopftuch überhaupt nichts!!! - das haben mir einstimmig alle eingefleischten Muslime hier auf GF bestätigt!

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dass der qur'an von uthman(ra) gefälscht wurde, höre ich echt zum ersten mal! quelle? komm mir bitte nicht mit wikipedia:) dass der prophet nicht schreiben konnte, ist fakt. dafür hatte er aber seine "katibun" , die diese aufgabe übernommen und den qur'an zusammengestellt haben.
dass du außerdem die sahabe so beschimpfst, finde ich auch traurig. ich nämlich, so sehr ich auch überzeugt von meiner meinung bin, rege mich keineswegs auf und respektiere deine meinung. das gleiche erwarte ich auch bitte von dir!
außerdem brauchst du keinen mitleid mit uns muslimen haben, denn uns ist klar, dass wir an das wahre glauben.
und übrigens trägt man das kopftuch grundsätzlich aus liebe zu Allah und nicht weil man ins paradies will. denn nicht jeder, der das kopftuch trägt, kommt gleich ins paradies. doch: "Allah weiß es besser"
Ende der diskussion.

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