Hey Leute, ich weiß nicht ob ich meine Ausbildung abbrechen soll?

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Hallo lieber Azubi, Du bist jetzt in der Ausbildung seit genau 10 Tagen. Man erwartet sicherlich nicht von Dir eine Arbeitsweise wie von einem Gesellen. Du musst der Sache schon ein wenig Zeit geben. Das was Du hier beschreibst ist nicht ganz unnormal. Man könnte es auch mit einem "Praxisschock" vergleichen. Die Zeit vor der Ausbildung hast Du in der Schule verbracht. Die Zeit bis zur Pause waren immer 45 Minuten. Man konnte sich mit Freunden unterhalten und sich am Nachmittag verabreden. Das alles ist nun ein wenig anders. Dein Tag hat seit dem 01.08.16 eine andere Struktur bekommen. An diese musst Du dich ersteinmal gewöhnen. Bei machen dauert es halt eine Weile. Ich würde mal nichts überstürzen. Du bist ja noch in der Probezeit. Diese sollte in der Regel 1-4 Monate sein. In dieser Zeit hast Du die Gelegenheit alles nochmals zu hinterfragen und zu überlegen ob die Ausbildung weiterhin für Dich in Frage kommt. Wie schon geschrieben, Du kennst nur den Schulalltag seit den letzten 10 Jahren. Da muss man sich Zeit lassen sich an einen neuen Lebensabschnitt zu gewöhnen. Neue Aufgaben, neue Zeiten, neue Menschen, andere Verantwortung. All dies braucht eine Zeit der Eingewöhnung. Jetzt kommt es auch darauf an, wie bist Du denn zu dem Beruf gekommen? Hast Du schon mal als Optiker ein Praktikum absolviert? Haben Dich deine Eltern dazu "gezwungen"? Welche Perspektiven hättest Du denn gehabt, wenn Du nicht die Ausbildung angefangen hättest? Denk einfach noch mal nach. Ich weiß das ist in der jetzigen Situation noch nicht ganz so einfach.

Viele Grüße

Ein Meister

Ja ich hab schon 2 Praktika absolviert und ich denke ich setz mich einfach zu sehr unter druck^^ man sollte sich nicht mit anderen vergleichen das weiß ich aber die anderen Azubis sind halt alle echt viel schneller und ich fühl mich immer dumm neben den anderen... Ich denke wie du schon sagst kommt das alles nur durch die Umstellung und daher hab ich dieses gefühlquaos:D ich mein früher war ich nur bis 1 in der Schule jtz muss ich bis 8 arbeiten... Das ist echt schon ein Unterschied :) 

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@Turtles09

Vergleiche dich nicht mit den anderen, und wenn dann zur orientierung, aber nicht um dich "runterzuziehen" weil die etwas schneller sind.

Nach der Ausbildung kann das ganz anders aussehen, als Augenoptiker ist Schnelligkeit nicht das oberste Gebot, sondern Präzision.

Es ging uns allen so, ich war nie der schnellste, dafür hab ich Probleme gelöst wo andere gesagt haben das geht nicht.

Wie gesagt rede mit deinem Ausbilder, und gib dir mehr Zeit, aufgeben kannst du immer noch, wenn sich herausstellt das es wirklich nichts für dich ist.

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Hallo gute Antwort

Ich sagdir mal laut deiner Frage wie es bei mir ablief.

Ich bin zu meiner ungewollten Ausbildung damals gekommen,indem ich vom Arbeitsamt aus einer shulischen Maßnahme mit Praktika gerissen wurde und in eine außerbetriebliche Ausbildung ohne Rücksprache gesteckt wurde. Meine Eltern waren natürlich hellauf begeistert als sie den Anruf bekamen. Morgen geht ihr Tochter nicht mehr zum Praktikum, sondern fängt eine Ausbilung an.

Ich wollte schon immer MFA werden und hatte darin viele Praktika gemacht. Als Verkäuferin zwar auch war aber nichts fürmich.

Im Prinzip haben das Arbeitsamt,mein früherer Klassenlehrer mich gezwungen und meine Eltern waren leider einverstanden.Unterstützen mich aber jetzt bei meinem Vorhaben. Hatten sich vorher belabern lassen da mein Klassenlehrer, bei diesem waren meine Eltern auch angerufen hat und gesagt hat, dass ich nicht mehr als zum Hauptschulabschluss und Verkäufer tauge.

Wenn ich diese doofe Ausbildung nicht gemacht hätte, hätte ich gleich meine Mittlere Reife nachgemacht un wäre jetzt bereits vollständig ausgebildete MFA.

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Du hast am 1.8. angefangen und heute, am 12.8. willst Du schon aufgeben?Nach nicht einmal 2 Arbeitswochen? 

Hast Du denn vorher kein Praktikum in diesem Beruf gemacht? 

Schrauben rein und raus zu drehen wirst Du schon noch lernen. Da sind doch genug Leute die Dir das noch einmal zeigen können. Wo liegt denn da überhaupt Dein Problem? Schraubendreher ansetzen und drehen... nach links lose nach rechts fest... 

Was genau macht Dir denn keinen Spaß mehr? Eine Ausbildung / Arbeit ist nun einmal nicht immer nur Spaß - sondern eben Arbeit. Da geht es eher darum Geld zu verdienen als Spaß zu haben. Aber natürlich sollte man sich auch nicht jeden Tag nur zur Arbeit quälen.

Wenn Du wirklich und nach viel Überlegung immer noch der Meinung bist, dass Du den falschen Beruf gewählt hast, dann sprich mit Deinen Eltern und Deinem Chef / Ausbilder darüber. 

Noch stehst Du ganz am Anfang. Und letztlich ist die Probezeit ja auch für Dich dazu da zu entscheiden ob Dir der Beruf zusagt oder nicht. Wenn Du abbrechen möchtest dann jetzt und nicht kurz vor Ende der Ausbildung.

Aber grundsätzlich solltest Du erst einmal ein wenig durchhalten. Es ist doch klar dass Du nicht auf Anhieb alles kannst. Dann bräuchtest Du ja keine Ausbildung machen sondern wärst gleich Optiker-Meister.

Es bringt einem absolut nichts, eine Ausbildung zu Ende zu bringen, die
man eigentlich doch nicht will. Das macht einen am Ende nur unglücklich
und bringt fürs spätere Berufsleben wenig. Das nur mal vorab.

Meine Empfehlung: Du bist ja noch in der Probezeit und kannst also jederzeit ohne Grund und Vorwarnung gehen.

Überleg dir bitte, was du sonst noch machen könntest und was du wirklich willst. Habt ihr in der Schule kein Praktikum in Betrieben gemacht? Falls doch, gab es da etwas, dass du lieber machen würdest?

In der Probezeit würde ich dir empfehlen, dass du erstmal weiter hingehst und
versuchst einzuschätzen ob du wirklich abbrechen willst. Dabei solltest
du nur an den Beruf, Arbeitssituation, Zukunft denken. Die Fähigkeiten, die dir jetzt natürlich noch fehlen, wirst du im Laufe der Ausbildung ja noch erlernen. Das ist ja der Sinn einer Ausbildung.

Motivation solltest du bei deiner Abwägung außen vor lassen. Die
brauchst du nämlich in jedem anderen Beruf auch. Das ist eine
Grundvorraussetzung.

Wenn du dir dann alles genau überlegt hast und abbrichst, kannst du das
Jahr mit einem Praktikum, Nebenjob, FSJ, Bundesfreiwilligendienst
überbrücken, und dich fürs nächste Jahr in dem dann von dir gewünschten Beruf bewerben.

Die Entscheidung weiterzumachen oder abzubrechen musst du am Ende selbst treffen. Das kann dir hier und auch niemand in deiner Familie  abnehmen.

Ich würde dir aber raten, vor einem Abbruch alles genau abzuklären, was danach kommt.

Doch es bringt was die Ausbildung zu Ende zu brinhgen. Man muss sich auch mal  den Hintern aufreißen. Hinterher kann man immer noch was anderes machen.

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@herzilein35

Herzilein, mag deine Meinung sein, meine ist halt anders. Vielleicht solltest du meinen 4. Absatz mal genau lesen und evtl. auch die letzten beiden ... oder lassen

Und drei Jahre Ausbildung in einem ungeliebten Beruf und dann - deine Rede - Hinterher kann man immer noch was anderes machen.

- Jetzt nicht wirklich dein Ernst oder? Die TE ist mal grad zwei Wochen dabei und soll, deiner Meinung nach, bei evtl. Problemen in der Feinmotorik (die auch möglich wären, wissen wir ja nicht) oder sonstigen Problemen/Nichtgefallen nun 3 Lebensjahre in die Tonne treten, wenn sie später nicht in diesem Beruf arbeiten möchte oder den Abschluss nicht schafft? Und dann nochmal drei Jahre Ausbildung? Wie antiquiert ist denn diese Einstellung?

Das Mädel ist 16 Jahre jung und kann auch mit 17 noch einen tollen Ausbildungsplatz bekommen. Dann aber in einem Beruf, den sie sich in Ruhe aussuchen, Praktikum machen kann. Mir kommt es nämlich so vor, dass Turtles gar nicht wusste, was alles zum Berufsfeld Augenoptikerin gehört.

So, ich habe fertig!

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bewerbung im 2.lehrjahr wegen umzug.

hallo ihr lieben ich bräuchte mal ein wenig hilfe ich werde im August umziehen uns zwar von münchen in die nähe von mainz da ich aber noch in der ausbilding stecke muss ich mich jezt dort oben bewerben und zwar im zum 2. Lehrjahr... habe jetzt schonmal angefangen was zu schreiben und bräuchte jetzt evtl mal ein paar konstruktive kritiken...

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie sie meinem Lebenslauf entnehmen können befinde ich mich bereits seit september 2010 in der ausbildung zur Augenoptikerin in münchen. Da ich jedoch im August diesen Jahres aus persönlichen Gründen gezwungen bin meinen Wohnort zu wechseln und daher meine Ausbildung nicht in meinem jetzigen Ausbildungsbetrieb fortführen kann möchte ich mich nun bei ihnen um einen Ausbildungsplatz als Augenoptikerin zur fortführung meiner Ausbildung im 2. Lehrjahr bewerben.

Ich bin eine freundliche, aufgeschlossene und flexible, junge Frau. In meiner bisheringen Ausbildung konnte ich bereits viele Eindrücke und erfahrungen über der beruf des Augenoptikers sammeln. Sowohl in sachen Kundenbetreuung als auch was das arbeiten in der Werkstatt angeht konnte ich mir bereits ein gutes Wissen und einige handwerkliche Fähigkeiten aneignen.

.......

naja ab da hacks dann eben. was mir jezt och fehlen würde wäre... wieso sollten sie sich genau für mich entscheiden..? wie schreibe ich das das mit dem vorstellungsgespräch ertwas schwierig wird wegen der großen entfernung und so....?

danke schon mal im vorraus

gruß archangelus.

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