Hercules Mofa mit Schaltung oder Automatik?

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2 Antworten

In bergigen Regionen sind Mofas mit Schaltung klar im Vorteil. Und beim Anfahren und beschleunigen sind sie auch etwas schneller. Auch wenn man mal jemand mitnimmt (auch wenn man es nicht darf), hat man mit der 2-Gang Vorteile. Das 2-Gang Getriebe selber ist nicht reparaturanfälliger. Allerdings muss die Schaltung korrekt eingestellt sein und der Kupplungszug sollte regelmäßig etwas geschmiert werden. Dann hält ein Kupplungszug auch fast ewig.

Bergab hat man mit der 2-Gang auch den Vorteil, dass man den Lehrlauf reinmacht und dann rollen lässt. Da bekam man dann auch mal 50 oder 60 km/h drauf. Mit einer Automatik würde man da das Mofa hoffnungslos überdrehen, bzw bremst der Motor irgendwann. Beides nicht so gut für den Motor.

Zu meiner Mofa und Mopedzeit waren 2 - oder 3-Gang Motoren klar bevorzugt. Nur die, die nicht soviel Geld zur Verfügung hatten, fuhren Automatik Mofas, weil sie vom Anschaffungspreis billiger waren. Ich habe auch nie erlebt, dass von unserer Mofa Clique damals mal jemand Probleme mit dem Schaltgetriebe hatte und auch nicht die mit Automatikmofas. Einmal im Jahr eine Inspektion und gut ist. So eine Inspektion kann man auch selber machen, wenn man einmal jemand hatte, der es ihm gezeigt hat.


Meine erste war eine Prima 2s - aufgrund der Automatik. Die lief prima (wie der Name schon sagt), sehr zuverlässig bei jedem Wetter und mich hat die fehlende Möglichkeit zum Selberschalten nie gestört. 

Zu "reparaturanfällig" kann ich nicht viel sagen - neue Reifen o.ä. gehört ja zum normalen Verschleiß und hat nix mit reparaturanfällig zu tun - Inspektionen habe ich selber gemacht, nach rund 20.000 Kilometern habe ich sie verkauft - und da funktionierte noch alles.  

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