hedonistisches Kalkül - Beispiel

2 Antworten

Also mit der Berechnung habe ich nichts am Hut, aber ein Beispiel kann ich dir geben: Wenn du einen entzündeten Zahn hast, der höllisch schmerzt, suchst du einen Zahnarzt auf. Obwohl die anstehende Wurzelbehandlung noch schmerzhafter sein wird, nimmst du diesen Schmerz gerne an, um später eine größere Lust, nämlich das Freisein von dem Schmerz zu erreichen.

Auszug aus der wikipedia reihe.: Der wahrscheinlich erste Philosoph, der eine komplette Glücksphilosophie entworfen hat, war Aristippos von Kyrene der von 435 v. Chr. bis ca. 355 v. Chr. lebte. Aristipp war ein Schüler des Sokrates und begründete die kyrenaische Schule, er gilt als Begründer des Hedonismus. In seiner Philosophie unterscheidet Aristippos zwei Zustände der menschlichen Seele, die Lust als sanfte und den Schmerz als raue, ungestüme Bewegung der Seele. (vgl. 1, S. 116) Dabei gibt es jedoch keinen Unterschied zwischen verschiedenen Lüsten, das heißt, dass jede Lust, unabhängig von ihrer Natur, die gleiche Qualität hat. Der Weg zum Glück ist es nun nach Aristipp, die Lust zu maximieren, dem Schmerz aber auszuweichen. Er behauptet gar,das bewusste Genießen sei der eigentliche Sinn des Lebens: „Als höchstes Ziel stellte er die sanfte (glatte), zur Empfindung sich steigende Bewegung hin.“ (1, S. 115)ein Beispiel wäre die Lustbefriedigung : man gibt sich dem Ereignis hin und versucht anschliessend immer wieder diesen Zustand der Lust herzustellen. ...wenn es wehtut sollte man aufhören ( siehe Textauszug)

Mit Beispiel hatte ich eigentlich die Berechnung gemeint gehabt :)

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@chocolate29

was für eine berechnung??? hilfe in mathe bin ich ne Niete. dann hab ich deine frage total falsch verstanden , sorry....

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@mariechen3

neeein nein es handelt sich schon noch um Ethik... Wenn zum Beispiel bei einem Lustempfinden hinzugefügt wird und bei einem Schmerzempfinden abgezogen wird... diese Rechnung mein ich :)

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@chocolate29

das ist individuell, das entscheidet/emfindet jeder einzlene nach seinem persönichem Prinzip, bzw, nach seiner Erfahrung und seiner Erwartung. Dafür gibts keine "Berechnung" im Sinne einer Formel.

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@Terezza

Laut Jeremy Bentham schon. Und ich glaube, darum ging es in dieser Frage.

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