Haus entrümpeln - wie gehe ich am besten vor?

7 Antworten

Bei einer Entrümpelung ist Planung das A und O, daher habe ich mal hier eine kurze Anleitung geschrieben: 

1. Planung

Welche Sachen möchte ich los werden und welche Dinge behalte ich. Trenn dich von alten Gegenständen, die du in den letzten Jahren nicht mehr genutzt hast.

2. Müll trennen

Welchen Abfall habe ich? Trenne daher Holz, Papier, Pappe, Glas, Platik usw. Bei regionalen Sperrmüllbetrieben muss man in der Regel nach Abfallarten trennen. Falls Du festestellen solltest, dass du zu viel zu entsorgen hast, mache dir Gedanken über die Beauftragung einen Container oder eine professionelle Firma.

3. Wertsachen

Achte bei der Entrümpelung auf evtl. Wertsachen oder Möbel. Über Ebay kannst Du Möbel und Gegenstände problemlos verkaufen. Der Rest gehört dann entsorgt.

4. Reinigung

Die beste Entsorgung nützt nichts, wenn deine Wohnung danach nicht gereinigt wird. Also mach dich an die Arbeit und putze deine Wohnung oder den Keller, Dacbboden etc. damit es wieder einwandfrei aussieht und gut riecht.

Einen Ratgeber für eine strukturierte Entrümpelung findest du auch hier: https://www.ruempelhelden.de/ratgeber/guenstig-und-schnell-entruempeln-mit-wertanrechnung/

Ich würde Freunde Bekannte und Familie Fragen, ob sie irgendetwas als Erinnerung aus dem Haus deiner Schwester haben möchten. Dann vielleicht ein Hauströdelmarkt veranstalten, einfach eine Anzeige in der Zeitung machen...für den Rest würde ich einen Container oder den Spermüll bestehlen und alles weg schmeißen. Wenn euch das zu sehr Belastet, übernehmen solche Aufgaben auch Umzugunternehmen.

1. Planung

Welche Sachen möchte ich los werden und welche Dinge behalte ich. Trenn dich von alten Gegenständen, die du in den letzten Jahren nicht mehr genutzt hast.

2. Müll trennen

Welchen Abfall habe ich? Trenne daher Holz, Papier, Pappe, Glas, Platik usw. Bei regionalen Sperrmüllbetrieben muss man in der Regel nach Abfallarten trennen. Falls Du festestellen solltest, dass du zu viel zu entsorgen hast, mache dir Gedanken über die Beauftragung einen Container oder eine professionelle Firma.

3. Wertsachen

Achte bei der Entrümpelung auf evtl. Wertsachen oder Möbel. Über Ebay kannst Du Möbel und Gegenstände problemlos verkaufen. Der Rest gehört dann entsorgt.

4. Reinigung

Die beste Entsorgung nützt nichts, wenn deine Wohnung danach nicht gereinigt wird. Also mach dich an die Arbeit und putze deine Wohnung oder den Keller, Dacbboden etc. damit es wieder einwandfrei aussieht und gut riecht.

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Der Tipp mit dem Container ist wohl der beste. So könnt Ihr auch eventuelle "Schätze" retten, die wären bei einem Dienstleister sicher weg. Ich mein mit Schätze eher "Erinnerungen".

Aufräumen - ausmisten - Messie: Wie zum entrümpeln überreden?

Ich habe heute meiner Mutter auf ihre Bitte hin im Haus geholfen und es hat mich fast der Schlag getroffen. Sie hat bei 100% Platz 150 - 250 % Sachen (je nach Betrachtungsweise). Von diesen Sachen sind ganz sicher 90-95% nicht in Benutzung. Es ist gerade "unordentlich aber auf eine ordentliche Art". Alles fing an mit einer Haushaltsauflösung im Verwandtenkreis, von der sie den Großteil mitnahm, um ihn evtl. zu verkaufen. Diese Sachen kamen in die Garage und in ein "Abstellzimmer". Kennt ihr diese durchsichtigen Plastikkästen von Ikea? Die stehen bei ihr in jedem Zimmer, teilweise gestapelt. Alles ist sauber und wird sauber gehalten, aber nur umgeräumt, immer wieder neu. Der gesamte Keller (3 Räume, 2 Flure, ein Heizungsraum) ist vollgestellt (man kommt aber noch durch). Mit Kram, den sie zu 90% nicht mehr braucht (außer Werkzeuge und Sommermöbel vielleicht). Abgesehen von den Sachen aus der Haushaltsauflösung, unter anderen mehrere Geschirrsets, so dass sie an alle Nachbar bequem je ein Set verschenken könnte, und Erinnerungsstücken sind auch einfach viele unnötig gekaufte Dinge dabei, wie drei Kisten mit Kerzen, zwei Kisten mit Teelichtern, 2 Schränke voll mit Putzmitteln und Lappen etc.

Sie möchte nichts wegwerfen, weil alles Geld gekostet hat. Sie möchte aber Neues kaufen, wenn es ihr schlecht geht. Ihre Vorstellung ist "wir sortieren alles in Kästen und verstauen es gut, damit wir es irgendwann verkaufen können". Meine Vorstellung ist: Keller bis auf das Nötigste leeren, Abstellraum bis auf das Wichtigste leeren und gemütlich machen, Platz schaffen, erst mal alles entsorgen, was man nun gar nicht mehr benötigt und dann erst den Rest aufräumen."

Wir kommen nicht zusammen und reden aneinander vorbei. Sie will Platz schaffen, sortieren, aus dem Weg räumen (heute wurde erst mal der Eingangsflur geleert - in die Garage...) aber nichts weggeben, nichts aktiv aussortieren. Außerdem will sie es ordentlich und sauber haben, arbeitet auch täglich daran, aber kommt mMn nicht weiter, weil einfach der Platz fehlt.

Wie kann ich ihr eindringlich klar machen, dass Kram verschwinden muss, wenn man alles ordentlich aufräumen will ohne Kästenstapel und dass man Dinge, die man zigmal besitzt wie die Kerzen stark reduzieren kann, obwohl alles mal Geld gekostet hat?

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