Hattet Ihr mal eine "schicksalhafte" Begegnung?

8 Antworten

Ja, wobei es bei mir eher ein schicksalhaftes Telefonat war. Ich rief auf eine Annonce hin bei einer Frau an, die ihr Haus verkaufen wollte. Als sie mir sagte, wo genau es steht, wollte ich das Gespräch schon dankend beenden, weil es nicht in der Wunschgegend meines Mannes war. Dennoch meinte die Frau: "Kommen Sie trotzdem und schauen Sie es sich an." Kurz gefasstes Ende: Wir kauften es tatsächlich. Es stellte sich als ein Glücksgriff heraus in einer sehr netten Nachbarschaft und ist wohl auch noch eine Ecke mehr wert, als die Frau dafür haben wollte.

Übrigens, tolle Lektüre zum Thema: Mitch Albom, The five people you meet in heaven. Gibts auch auf Deutsch, und es geht um fünf Leute, die die verstorbene Hauptfigur des Buches im Himmel trifft und die deren Leben wie schicksalhaft in bestimmte Bahnen gelenkt hat. 

Ich habe im Ausland zwei Jahre verbracht, gearbeitet und einen Partner gehabt.

Dann wurde der Freund arbeitslos und zog um die Häuser, trank viel Alkohol. Mir wurde, eigentlich hinter meinem Rücken, in meinem Heimatort eine Wohnung auf meinen Namen gemietet und die Kaution vorgestreckt! Das hatte die Lehrerin meines früheren Englischkurses auf dem Gewissen! Sie stellte mich einfach vor vollendete Tatsachen!

Meine Firma sagte, sie wären sehr zufrieden mit mir, und sie würden mich bis zur Rente behalten! Aber ich hätte ja meine ganze Familie in meiner Heimatstadt. Somit kam ich etwas ungerne, aber aus Vernunftsgründen, die ich jetzt nicht nennen will, wieder heim!

Im Mai kam ich, im Juni hatte mein Vater Geburtstag, wo alle dabei waren. Eine Woche später verunglückte mein Schwager tödlich, sodass mein Vater darüber gestorben ist! Herzkrank, wie er war.

Ich dachte, dass das Schicksal ist, dass ich wieder hierher gezogen bin, sonst hätte ich beide nie mehr im Leben gesehen! Zudem ist es auch schicksalhaft, dass ich hier meinen Mann kennengelernt hatte. Der beste aller Männer für mich! Wir hatten ein wirklich tolles Verhältnis mit Offenheit, Liebe und allem zueinander und miteinander!

Dann schlug nach fast 13 Jahren das Schicksal zu, denn er musste sterben! Dafür mache ich auch das Schicksal verantwortlich! Es kann auch grausam sein!


Wenn bisher alles einen Sinn hatte, warum soll das keinen haben...?

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Ja, schon häufig. Gerade gestern wieder.

Ich bin in Indien, zur Zeit in einem der heiligsten Orte und habe gerade Problem sowohl mit meiner Gesundheit als auch mit meiner Unterkunft.

Schlechte Gesundheit und von der Wand laufendes Wasser passen nicht gut zusammen, also habe ich mich um eine andere Unterkunft bemüht. Habe im Gästehaus des Tempels angerufen, man sagte mir, ich müsse vorbeikommen, was mir gar nicht gepasst hat, denn meine Energie ist wirklich noch im Keller. 

Na, was kann man machen, die haben so ihre eigenen Ideen, Ich bestelle mir also eine Motorrikshaw und fahre dorthin. Komme in die Eingangshalle und da sitzt jemand, der mir irgendwie bekannt vorkommt, Ich konnte aber nach der Anstrengung nicht gut sehen, gehe zur Rezeption, spreche mit den Leuten dort, bekomme die landesübliche Aufforderung ein bisschen zu warten, will mich hinsetzen und traue meinen Augen nicht. Da sitzt mein spiritrueller Meister drei Meter von mir entfernt und schaut mich ganz amüsiert an, weil ich ihn nicht erkannt habe!

So etwas kann kein Zufall sein. Er hätte eigentlich am "anderen Ende der Welt" sein sollen, musste aber wegen Visaangelegenheiten hierher kommen. Nur für ein paar Tage und sitzt ausgerechnet in dem Moment in der Eingangshalle, wo ich dort auftauche.

Ich muss dazu sagen, dass ich bei unseren letzten Begegnungen kaum Gelegenheit hatte, über ein paar persönliche Fragen mit ihm zu sprechen. Und nun ist er hier und hat sogar Zeit, denn niemand weiß davon!

Da soll mir niemand kommen und behaupten, dass so etwas ein purer Zufall ist!

Und so etwas könnte kein Mensch planen. Aber Gottes Wege sind nicht nur unergründlich (wie die Christen wohl sagen) sondern Er findet auch immer einen Weg uns genau das zu geben, was wir gerade brauchen.

Mein Zimmer im Gästehaus habe ich übrigens immer noch nicht und das hätte man mir auch am Telefon sagen können. Aber dann wäre ich da ja nicht hingefahren.:-)))

Ich habe mich damals nach 2 1/2 Jahren des Schreibens zum ersten Mal mit einer Internetbekanntschaft getroffen und wir sind in ein Eiscafé gegangen. Und nach einer kurzen Weile bin ich plötzlich hellhörig geworden, als im Radio eines der Liebeslieder unserer beider Lieblingsband gespielt wurde.
Wir haben uns dann total erstaunt angeschaut und gelacht, weil wir das nicht glauben konnten! :)

Das war damals so ein Moment, bei dem ich mir dachte: Das kann kein Zufall sein! Dafür war es einfach zu heftig. ;)

Dankeschön für den schönen Beitrag... hat die Freundschaft denn gehalten? lg

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Ständig! Dir werden solche Begegnungen bewußt, wenn du präsent bist. Ganz im Hier und Jetzt.

Siehe z.B. Eckhardt Tolle u.ä. Autoren.

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