Hat jemand Erfahrung mit kangals?

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13 Antworten

Guten abend,

Kangals sind nicht für Haus und Hof/Garten geeignet. Erziehung kennt der kangal nicht. Man kann lediglich mit ihm Zusammenarbeit, WENN..... man sehr sehr viel Vertrauen und Respekt zeigt.
Das beinhaltet aber dem kangal alles zu geben was er braucht und da reicht definitiv kein Haus und kein Garten. Der hat da kein Bock drauf.

Klar gibt es welche die das gut mitmachen..aber auch nur weil die Hunde schon aufgegeben haben. Weil sie wissen das der Halter sie eh nicht versteht und dann vegetieren sie vor sich hin.

Holt euch doch einen Hund der Spaß an einem Haus und Garten hat, dem das reicht und der glücklich damit ist. Damit seid ihr auch allemale Glücklicher weil ein kangal nun mal Probleme macht mir der zeit,
in so einer ungeeigneten Haltung.

Aggressiv sind sie nicht, sie können aber nur entweder... oder....

Entweder werden menschen/Tiere akzeptiert oder eben nicht.. wenn nicht hat man schlechte Karten.. kangals zeigen unmissverständlich wenn ihnen was nicht passt oder sie einem nicht vertrauen.

Bitte holt euch einen "familien hund"
Damit ihr und auch der hund Glücklich und zufrieden sein könnt. Das kann aber ein Hund wie der kangal nicht mt Haus und Garten.

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Ein Kangal ist ein Herdenschutzhund. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn man ihm eine Aufgabe geben kann und Erfahrung hat mit Hunden die eben ihren eigenen Kopf haben und nicht auf "Sitz Platz Fuß" hören und ihnen ein entsprechendes Leben bieten kann - warum nicht ?  Aber Deutschland ist ein dicht besiedeltes Land. Und ein Kangal gehört nicht in einen Garten. Dort hat er nichts zu tun. Er braucht seine "Freiheit" und seine Aufgabe, sein Leben an und mit der Herde. Er entscheidet selbst was zu tun ist - was gefährlich ist und was nicht. Das können wir ihm hier nicht oder nur in Ausnahmefällen bieten.  Ich kenne Kangals die völlig tiefenentspannt sind - aber die haben die richtigen Besitzer mit der richtigen Autorität (nicht Brutalität !") um so einen Hund zu führen.

Wenn ihr einen großen Hund wollt - kauft Euch eine Dogge oder einen Irish Wolfhound. Damit werden ihr wahrscheinlich glücklicher als mit einem Herdenschutzhund.

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Ich weiss ja nicht, ob du das mitbekommen hast, aber Kangals sind nicht zu unterschätzen. Lies

http://m.faz.net/aktuell/gesellschaft/ungluecke/bawue-hund-toetet-frau-in-stetten-am-kalten-markt-15040610.html

Das ein Kangal, zumal ein junger, nur zu fachkundigen Menschen gehoert, die grosse Ländereien besitzen, kann ich nur bestätigen.

Falls dich diese Rasse dennoch nicht loslässt und das tut sie mit Sicherheit, mich faszinieren sie ebenfalls, dann wende dich vertrauensvoll an Bernd Schinzel von Tierheim Köln Dellbrück. Er ist im Laufe der Jahre und der unzähligen beschlagnahmten u abgegebenen Kangals zum Fachmann für diese Rasse geworden.

Kontaktdaten und mehr findest du hier:

http://www.sat1gold.ch/tv/haustier-sucht-herz/tiere/alicia

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Die Frage ist was wollt ihr mit einem Hund der dazu gezüchtet wurde 24/7 bei seiner Vieh Herde zu sein und diese GNADENLOS vor allem zu beschützen, egal ob Vieh Dieb, Wolf usw. und der sehr schnell sehr ernst macht wenn man seiner Herde zu nahe kommt. 

Die einzige Person die sich da der Herde nähren darf ohne Gefahr ist der Besitzer.

Was genau versprecht ihr euch denn da von?

Das hat hier nicht mal zwingend was mit Erziehung zu tun sondern das extreme beschützen liegt im Blut. So wie bei einem Hütehund das hüten oder einem Jagdhund das jagen.

Wenn Ihr da nicht die Kontrolle habt, und die werdet ihr vermutlich sehr schnell verlieren, wird er eine Gefahr für euch und alle anderen in der Nähe.

Und ihr hattet einen Berner und seht euch nun als erfahren an? Bleibt lieber bei einfachen Hunden. 

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Kommentar von Franzi2504
01.07.2017, 16:45

Ich hab ja nicht geschrieben das ich mich als erfahren seh. Ich wollte ja nur wissen ob jemand Erfahrung gemacht hat. Des heißt nicht das ich mir gleich morgen oder sonst wann ein holen werde

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Warum soll es denn ausgerechnet ein Kangal sein? Habt ihr eine Viehherde zu beschützen und ist vielleicht doch das Aussehen das entscheidende Kriterium?

Kangals sind der Inbegriff eines Herdenschutzhundes. Sie wurden für die Arbeit und nichts als die Arbeit gezüchtet. Wenn sie aber keine entsprechende Aufgabe bekommen, suchen sie sich selbst welche und die bestehen nicht selten daraus, jegliche Besucher, Tiere und andere "Eindringlinge" von euch und eurem Grundstück fernzuhalten. Notfalls auch mit ihren Zähnen.

Das Territorialverhalten ist bei dieser Rasse in der Regel extrem ausgeprägt. Wer mit so etwas nicht umzugehen weiß, ist mit der Haltung und Erziehung eines Herdenschutzhundes schnell überfordert. Da nützt es auch überhaupt nichts, wenn ihr vorher schon 10 Hunde gehalten habt, es sich dabei aber um Spitz, Retriever und Co. handelte.

Kangals haben in der reinen Familienhundehaltung nichts zu suchen. Am Ende tut ihr damit weder ihm noch euch einen Gefallen.

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Das ein Kangal, zumal ein junger, nur zu fachkundigen Menschen gehoert, die grosse Ländereien besitzen, kann ich nur bestätigen.

Falls dich diese Rasse dennoch nicht loslässt und das tut sie mit Sicherheit, mich faszinieren sie ebenfalls, aber das tue ich mir nicht an.....

 dann wende dich vertrauensvoll an Bernd Schinzel von Tierheim Köln Dellbrück. Er ist im Laufe der Jahre und der unzähligen beschlagnahmten u abgegebenen Kangals zum Fachmann für diese Rasse geworden.

Kontaktdaten und mehr findest du hier:

http://www.sat1gold.ch/tv/haustier-sucht-herz/tiere/alicia

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Glaubst du allen Ernstes, dass dir eine Nachfrage hier helfen würde, deine bisherigen Recherche-Ergebnisse zu widerlegen? 

Bei einer Vorliebe für große Hunde sollte es doch definitiv genügend andere Rassen zur Auswahl geben, um einen Rasse zu finden, die einem optisch ebenso gut gefällt, aber nicht so "problembehaftet" ist, wie ein Kangal.

Das, was landläufig so über den Kangal zu lesen ist, wird wohl zutreffen; ich würde mich da nicht von vereinzelten Meinungen aus dem Internet beeinflussen lassen, weil es ja in Einzelfällen ja tatsächlich mal Ausnahmen geben könnte, es aber leider überhaupt nicht gesagt ist, dass man selber so eine Ausnahme "hinkriegen" würde. Und das bezieht sich jetzt nicht nur auf die Haltung von Kangals, sondern quasi aller anderern Tiere, denen man nicht das geeignete Umfeld oder Aufgabe bieten kann. 

Einen Hund sollte man schon "sozialverträglich" halten können, alles andere ist eine unnötige Belastung für sich selbst und den Hund....

Wie stellst du dir das mit eurem Garten vor: Der Hund wird kommt ausschließlich in den Garten raus und euer Garten wird  zur absoluten Sperrzone erklärt ? Das ist meiner Meinung nach zu einfach gedacht....

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du hast die Herde vergessen, die es gilt zu schützen. Diese Rasse gehört in sehr erfahrene Hände. Da er sehr eigenständig ist und sehr konsequente Erziehung braucht, d h Konsequenz bekommt hier eine ganz neue Bedeutung, sollten diese Hunde dort ihre Arbeit und Leben verrichten, wo sie gebraucht werden. 

Sieh nur den letzten Fernsehbericht mit Todesfolge bei falscher Haltung. Aber holt euch einen und last uns teilhaben.

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Kommentar von Franzi2504
01.07.2017, 16:32

Ich kann aber auch andere Hunde falsch halten oder aggressiv erziehen. Ich find der Halter macht den Hund 

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Herdenschutzhunde gehören in keinen "normalen" Haushalt! Diese Hunde wurden dazu gezüchtet "ihre" Herde eigenständig zu beschützen  und "Feinde" notfalls auch zu töten. 

Es wäre auch nicht der erste Kangal, der Besucher nicht reinlässt oder sogar angreift oder sich gegen seine eigenen Besitzer stellt. In den falschen (oder unsachkundigen) Händen können diese Hunde extrem gefährlich werden! 

Es gibt "normale" Hunde, wie ihr einen hattet, "schwierige" Hunde, wie den Shiba Inu, die nichts für Anfänger und, wenn überhaupt, nur schwer erziehbar sind, und es gibt spezialisierte Arbeitsrassen, wie den Kangal, die überhaupt nicht als "Haus- und Familienhund" geeignet sind.  

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All die Sachen, die Du aufführst, stimmen. Der Kangal ist der falsche Hund für Euch, wie er für jeden Menschen falsch ist, der keine Herde zu hüten hat. Es gibt viele große Hunde,  Irische Wolfshunde, Doggen, Mischlinge....informiert Euch, ob für diese Hunde Eure Voraussetzungen passen.

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Ein Kangal ist tatsächlich nicht einfach zu halten. Meine ex Chefin hat einen 9 Monate alten Kangal, die Rasse wird sehr schnell sehr groß. Das wichtigste für diese Rasse ist, dass sie eine Herde haben die sie beschützen. Ob das nun Kühe, Pferde, Schafe oder Schweine sind ist völlig egal. Aber diese Hunde bleiben Tag und Nacht bei der Herde und jeder der sich nähert wird als Gefahr angesehen abgesehen von den bekannten Leuten. Ich kann euch nur davon abraten euch so einen an zu schaffen.

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Geh zu einem Schäfer und lasse sie dir zeigen. Ich denke der kann mehr Überzeugungsarbeit leisten, wie ich.

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Kommentar von Franzi2504
01.07.2017, 16:56

Ich versteh nicht was dein Problem da jetzt ist. Was für Überzeugungsarbeit? Du muss mich nicht überzeugen. Ich wollte nur wissen ob hier jemand schon mal Erfahrung gemacht hat! Das heißt nicht das wir gleich sofort ein kaufen! Es kann auch sein das wir uns kein kaufen! Ich wollte nur wissen ob jemand Erfahrung gemacht hat!

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Diese Hunde haben in Deutschland nichts zu suchen und in unerfahrenen Händen erst recht nichts. Du brauchst sehr viel Platz und Zeit für den Hund.

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Kommentar von CelinaMarieFrie
01.07.2017, 16:39

Der Freund von meinem Vater musste seinen Hund an einen Belgischen Hirten abgeben, weil er ihn hier nicht mehr besitzen durfte, weil er einfach zu aggressiv und groß war.

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