Hat Amateurfunk Zukunft?

14 Antworten

Ich habe mich selbst auf die Amateurfunkprüfung (Klasse A) vorbereitet und mit 14 meine Prüfung bestanden. Inzwischen bin vier Jahre älter, aber dennoch mit viel Freude dabei.

Mich fasziniert vor allem die Vielfalt, die Amateurfunk bietet, seien es z.B. Experimente mit Amateurfunkfernsehen oder die Technik, wie beispielsweise selber Funkgeräte und Antennen zu bauen.

Ich finde es spannend, wie mit Kurzwellen weltweiter Funkbetrieb durchgeführt werden kann und mit Sendeleistungen von 300 mW (bei Verwendung von digitalen Betriebsarten, PSK31) eine Verbindung von Deutschland nach Hawaii möglich ist.

Ein paar Informationen zum Hobby Amateurfunk habe ich auf http://www.alsor.de/ zusammengetragen.

73 (Viele Grüße) von Dominik, DL1RSF

ICH(15 Jahre alt-> KEIN OM :) )denke das der Amateurfunk eine Zukunft hat, da wir in der Schule z.B. eine AG haben, in der 20 "Funkbegeisterte" für die DO Lizenz lernen. Auch ich habe so mit zwei Freunden die DO-Lizenz gemacht. Weiterhin gibt es ja auch neue Anreize, wie digitale Betriebsarten... Und das Internet einschalte oder mit Skype telefonieren kann ja wohl jeder, Afu dagegen ist schon etwas besonderes!!! 73 de DO6PAT (SWL: DE6PAT)

Ob der Amateurfunk Zukunft hat, ist wirklich eine gute Frage. Ich denke, ja, allerdings dürft die Zahl der Amateurfunker immer weniger werden. Das liegt an der starken Konkurrenz duch das Internet und den Mobilfunk. Heute kann man zudem mit einem guten mobilen Gerät eher "Angeberpunkte" sammeln, als mit einem Amateurfunkgerät. Allerdings gibt es eine Tendenz, dass auch der Amateurfunk das Internet nutzt. Aus diesem Gründ dürfte der Nutzerschwund aufgehalten werden. Allerdings sollte man bedenken, dass es eine Amateurfunklizenz mit etwas mehr Auffwand verbunden ist als etwa das Bedienen eines Webbrowsers. Dennoch, die Amateurfunkverordnung und das -gesetz sollen in kurzer Frist geändert werden. Für Einzelheiten siehe hier: http://www.amateurfunkverordnung.de/

weakbit1  19.09.2013, 11:39

Ich halte das für eine nicht Zustimmende Ässerung das dass Internet die Kurzwellenfunker passe macht. Mal im Ernst in der Ukraine gibt es zwar das Internet und in Australien auch des weiteren in der USA aber es ist ja die Freundschaft die dieses Hobby verbindet und nicht das gerede ob es gleich ausstirbt usw. Ich mache das erst seit 2008 und bin immer mehr überrascht das selbst OMs diesen Blödsinn behaupten. OK die kosten des Equipments sind sehr hoch aber das macht es eben Elitär. Eure Devise Billiger und Geiz ist Geil bringt euch nich dort hin aber mit SkyPe das von Microsoft und NSA abgehört wird nennt Ihr Super - naja da denek ich mir was ist das für ein Schwachsinn das Netzwerk - obwohl ich seit 25Jahren vor dem Rechner sitze und Hardware und Software entwickle.

73 de OE1DOA weakbit1

In diesem Sinne

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Die Frage stelle ich mir als Funkamateur inzwischen auch. Ich denke, dass Amateurfunk für alle interessant bleiben wird, die sich gerne mit Elektronik, Computer, Programmierung und drahtloser Nachrichtenübertragung eingehender beschäftigen wollen. Software Defined Radio und digitale Betriebsarten sind zum Beispiel hochinteressante Themen. Wem das alles jetzt zu neumodisch klingt, findet selbst als Liebhaber alter Röhrentechnik und der Telegrafie unter den Funkamateuren seine Gleichgesinnten. Alte Technik kann auch sehr interessant sein und hat manchmal seine Vorteile. Es schärft auf jeden Fall den kritischen Blick für neue und alte Technik.

Diese Vielfalt macht es gerade für den Anfänger schwierig den geeigneten Ortsverband oder lokalen Amateurfunkverein zu finden, in dem man sich wohlfühlt. Deshalb sollte man sich zu Anfang die verschiedenen Ortsverbände in Ruhe anschauen und sich nicht zu früh auf einen Gruppe festlegen. Mit der Zeit findet man die richtigen Leute und die richtigen Themen, die zu einem passen.

Außerdem sollte man sich nicht zu früh von Leuten verleiten lassen, die behaupten, man sollte unbedingt dies oder das Gerät kaufen. Oft haben solche Funkamateure wenig Ahnung von Technik. Viel wichtiger ist die Frage nach den Antennen und dem Antennenstandort. Das kann in einem Mietshaus schwierig werden. Meistens findet sich dennoch eine Behelfslösung oder man betreibt zusätzlich Portabelbetrieb. Das Funken mit Kaufgeräten kann nach einigen Jahren zudem recht langweilig werden, wenn das technische Interesse fehlt.

Richtig spannend wird es, wenn man in die Technik eintaucht. Der Kick kommt, wenn man mit Selbstbaugeräten zum ersten Mal so etwa 1000 km überbrückt. Für den Selbstbau braucht man kein Ingenieur sein. Der Selbstbau gelingt mit Hobbymitteln. Ich kenne zum Beispiel einen Theologen, der in seiner kleinen Wohnung relativ einfache Funkgeräte aufbaut und damit um die ganze Welt funkt. Allerdings geht das mit Telegrafie am besten. Wer nicht Telegrafie kann, erreicht mit digitalen Betriebsarten und etwas mehr Aufwand ähnliche Erfolgserlebnisse.

Wer neugierig darauf ist, mit was für Sachen sich Funkamateure beschäftigen, kann ja mal zum Beispiel einen Blick auf http://www.elektronikbasteln.pl7.de werfen. Der Betreiber dieser Seite ist Autor bei einer bekannten Amateurfunkzeitschrift.

Jeder muss schließlich selbst entscheiden, ob Amateurfunk für ihn interessant ist oder nicht.

Amateurfunk hat sehr viele verschiedene Mögliche Betreibsarten. Es beginnt mit Kurzwelle und geht mit EME bis hin zum Satellitenfunk. Das bedeutet das man Analoge als auch Digitale Betriebsarten in verschiedenen Vieleseitigkeiten zur Verfügung hat. Des weiteren und das ist das interessante ist es Völkerverbindend und das bedeutet für mich eines der interessantesten Dinge. Was aber sehr Wichtig zu erwähnen ist das ein Amateurfunker der eine Prüfung bei der Behörde abgelegt hat eine CEPT Lizensierte Person ist und verschiedene Rechtliche erweiterungen gegenüber einem nicht Lizensierten CEPT Bürger hat. Das bedeutet beim Amateurfunk ist der/die Funkerin geprüft und nicht das Gerät das ist bei einem CB-Funker nicht so er muss sich an den Kanalr<yster halten und an die kleine Leistung von 4Watt FM. Fazit mehr eine Person ausbildungen im Sinne eines Staates hat desto höher ist das Kompetente Wissen der Person.

LG & 73 de OE1DOA weakbit1