Habt ihr schonmal jemandem das Leben gerettet oder seid vielleicht sogar gerettet worden?

 - (Leben, Rettung)
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Liebe/r GrueneFee,

auch bei Umfragen gilt auf gutefrage.net, dass der Ratgeber-Charakter im Vordergrund steht. Spekulationsfragen oder persönliche Umfragen sind nicht erlaubt. Ich möchte Dich deshalb bitten, dies bei Deinen nächsten Fragen zu beachten. Die Beiträge werden sonst gelöscht.

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Vielen Dank für Dein Verständnis.

Und viele Grüße

Finn vom gutefrage.net-Support

Das Ergebnis basiert auf 92 Abstimmungen

Ja, habe gerettet und zwar wie folgt: 34%
Ja, wurde gerettet und zwar wie folgt: 28%
Nein, habe niemanden gerettet. 17%
Ganz anders: 16%
Nein, wurde nicht gerettet. 3%

58 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Ganz anders:

Jeder hat bestimmt jemandem schon das Leben gerettet, nur weiss man das nicht immer. Hätte man mit jemandem nicht ne minute länger geredet wäre er villeicht überfahren worden oder so.

Ich finde, dass ein reiner Zufall "keine Ehre" einbringt. Es soll schon der altruistische Ansatz zählen: Dass jemand etwas opfert, um jemand anderem das Leben zu retten. Desweiteren sollte man noch unterscheiden, ob sich jemand generell für Notfälle bereithält, wie z.B. die Freiwillige Feuerwehr (u.a.) oder nur auf den Zufall wartet.

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@jooba

Ich finde schon, dass man das "Ehren" kann. Sich mit jemandem zu beschäftigen, ist doch ein positiver Charakterzug. Wenn jemand zb. nur auf sich achtet, könnte er niemanden retten. Auch wenn es nicht die klassische Heldentat ist. Und wenn man es streng betrachtet, opfert derjenige ja zeit und so ;)

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@Milian

ich habe auch meiner mutter ihrer Freundin (wie ich 2 Jahre alt war) das leben gerettet und habe iohr gesagt das die Küche brennt. trotzdem wusste ich was ich tat

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Hallo!

Ich habe meinen Vater das Leben gerettet.

Ich bemerkte nach seiner Rente das er immer schlapper wurde und einen sehr müden Eindruck machte.

Wir angehörige und auch fremde Leute bemerkten es... das er immer mehr abbaut. Viele von uns fragten ihn ob man helfen kann oder  etwas für ihn tun kann da er extrem schlapp wirkte und doch meinte er es ging ihm prima.

Er wollte also garnicht einsehn das es ihm extrem schlecht geht.

Eines tages war ein Grillabend bei meiner Mutter... und ich hörte nur einen "schepperer" bis meiner mutter zu mir gekommen is und sagte ... dein vater ist beim rausgehn in den Garten zusammengebrochen.

Mit meinen Bruder stellten stellte ich ihn auf die Beine und mein Vater meinte es wäre nur ein "Muskelkater" blaba.

Ich hielt ihn für nicht mehr zurechnungsfähig und rufte den Notdienst an ... obwohl er sich extrem dagegen wehrte stellte ich mich gegen seinen willen und rief einfach an das sie schnell herkommen und ihn durchcheckn.

Herausgekommen ist : Er hatte über 560 Zucker und hätte schon ins Koma fallen können oder gar sterben.... er wurde sofort in der selben Nacht ins Krankenhaus gebracht und behandelt ... auch jetzt noch wird er behandelt auch wenn er 2 fußzehen verloren hat.

Ich war der einzige neben meiner mutter oder mein bruder der sagte ruf den notarzt... sonst wäre er heute nimmer am laben... mein vater bedankte sich dafür das ich anrief von ganzen herzen persönlich bei mir.... es wäre sonst das Ende gewesen.

Ich muss aber auch sagen ...  ein Leben retten is das eine. Genauso wichtig wäre es in dieser Zeit untereinander ohne Neid, Hass, Eifersucht jeden Menschen so leben zu lassen wie er is ... leider ist das ein Traum der nur seeehr wenigen zu Teil wird. GELD REGIERT DIE WELT! Dafür gehn viele Menschen bewusst über Leichen.

 Ich will aber auch sagen das mein Vater nur kurz dankte zu mir sagte... des wars. Der Mensch is ned sehr dankbar er zerstört lieber darauf sind sie mehr Stolz.

Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube ja, ich habe einmal einen Menschen gerettet. Allerdings ist mir das erst Jahrzehnte später richtig klar geworden. Es war an einem Samstag morgens früh um etwa 6 Uhr in einem Männerwohnheim mit 6 Zimmern und je vier Betten. Ich kam aus der Toilette und habe mich dort noch angeregt mit einem der vier Bewohner aus dem ersten Zimmer auf der linken Seite unterhalten (3 links, 3 rechts). Dieser hat seine Zimmertür einen Spalt offen gelassen, als er auf die Toilette ging. Ich ging als Erster zurück auf mein Zimmer (2. links) und sah, dass aus dem Spalt schwarzer Rauch kam. Ein Blick und ich sah, dass hinten am Fenster irgendetwas brannte, pechschwarzer Rauch von der Decke abwärts bis etwa einem Meter über dem Boden. Links sah ich, dass einer der Kollegen noch im Bett lag, dazu musste ich mich allerdings ducken, denn alles über diesem einen Meter war schon dicht. Ich nahm tief Luft, sprang zu ihm hin und schüttelte ihn. Er reagierte sofort und begriff vor allem auch die Lage. Wieder draußen riß ich den Feuerlöscher von der Wand (erwarb kaum 5 Meter entfernt), nahm noch einmal tief Luft und ging geduckt auf die Flammen zu, die ich so auch nur lokalisieren konnte. Zwei, drei kurze Sprüher und die brennende Kaffeemaschine war gelöscht. Mein Toilettennachbar hatte sie ein geschaltet, bevor er neben mir zur "Sitzung" an trat. Zwei seiner Zimmerkollegen waren tags zuvor schon in's Wochenende gefahren, so war nur der Eine noch zu wecken. Der Betreiber der Baustelle hat danach nicht einmal die Feuerwehr gerufen, es wurde alles schnellschnell unter dem Teppich ab gewickelt. Ich bin mir aber heute ziemlich sicher, dass der Kollege kaum noch eine Minute Zeit hatte, denn der schwarze Rauch stand ihm schon an der Nasenspitze. Ich weiß nicht einmal mehr seinen Namen…. aber ich hoffe, er lebt bis heute gesund und glücklich irgendwo auf dieser Welt

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