Habe ich einen Denkfehler (Info Schutzvertrag - Tierschutzorganisation)?

5 Antworten

Zum Thema Kastration:

Es mag sinnvoll sein , einen Straßenhund in irgendwo zu kastrieren, damit er sich nicht mehr fortpflanzt.

Aber ob ich einen Hund kastriere lasse oder nicht, dass möchte ich schon gerne selbst entscheiden. Bei diesem Thema gibt es genügend Kontraindikationen. Und es ist eine OP und somit ein Risiko für das Tier.

Wenn eine Tierschutzorganisation das prinzipiell verlangt, würde ich den Kauf ablehnen.

Hilft dir jetzt zwar nicht, aber ich war neulich auch mit einer Freundin im Tierheim wegen eines Kaninchens und kann mich einfach nur aufregen, wie herablassend die waren. Bei ihr ist schon der Tierarzt extra nach Hause gekommen zum Einschläfern, sie kümmern sich wirklich hevorragend um ihre Tiere, außerdem ist sie auf Filialleiterin eines Bioladens (nur mal so nebenbei gesagt) und hatte schon 3mal ein Kaninchen aus diesem Tierheim geholt. Neuerdings hatten sie wohl die Regelung (was an sich ja gut ist), die Tiere nur unter Vorkontrolle abzugeben. Aber die Art und Weise war einfach so dreist und anmaßend. Man hat echt den Eindruck, die erheben sich so zu Tierpäpsten. Wer schon ins Tierheim geht, kann so schlechte Absichten nicht haben. Man bekommt einen junges Kaninchen für 5€ auf dem Tiermarkt nachgeschmissen, für etwas mehr in der in der Tierhandlung und im Tierheim ist es richtig schwierig und man wird regelrecht als Verbrecher dargestellt. Ich finde das so unverschämt, dabei ist das Tierheim wirklich kein besonders schöner Ort für ein Tier. Es hat gestunken und die Käfige sind nicht wirklich groß. Ich würde nur mehr ein Tier aus dem Tierheim holen, wenn es mir als Organisation zusagt. Ich möchte ihnen nicht unterstellen, damit reich werden zu wollen und viele mögen einen guten Willen haben, aber bei manchen fragt man sich dann doch... Gerade mit diesen ganzen Auslandsorganisationen, das ist schon irgendwie kriminell...

TierschutzvertragDie Konditionen dieses Vertrages sind 'genau so' üblich und von seiten des Tierschutzes auch völlig normal/begründet.Es gibt ja leider nicht nur gute Halter, sondern solche, die die Hunde aussetzen, verhungern oder einschläfern lassen, oder sie bei eBay verkaufen oder verschenken, sobald sie ihnen lästig werden! Daher der Passus, dass der neue Tierhalter lediglich der Besitzer, nicht aber der Eigentümer ist - und dass der Hund nicht ohne die Zustimmung der Tierschutz-Organisation weder abgegeben, noch eingeschläfert werden darf.Auch gibt es Menschen, die ihre Aggressionen an den Hunden auslassen und solche, die sie sexuell missbrauchen, da muss man wenigstens einen solchen Vertrag in Händen haben, um dem Tier noch irgendwie helfen zu können. Der Vertrag ist Tierschutzgerecht und ich hoffe, die Orga ändert ihren Vertrag nicht, nur um einen Hund loszuwerden.Er ist ja auch nur für den Notfall gedacht und keine Orga hat soviel Zeit, die neuen Besitzer mehrfach mit Besuchen zu belästigen.Ich erkläre meinen Interessenten immer, dass es ja auch für sie hilfreich ist, wenn sich eine TS-Orga um den Hund kümmert, wenn er nicht mehr in ihren Lebensplan passt. Natürlich darf der Besitzer mithelfen, ein neues Zuhause zu finden, aber die Abgabe erfolgt dann ganz offiziell mit Schutzvertrag und mit der Zustimmung der Orga und nach deren Vorkontrolle, wenn es eine Seriöse ist. Falls sich niemand finden sollte, der den Hund aufnimmt, müsste die Orga den Hund wieder in ihre Obhut nehmen, leider ist das aber meist nicht der Fall, denn die Meisten haben im Gegensatz zu mir keinen Platz und kein Geld für ältere Hunde oder solche mit Handicaps - und Dauerpflegestellen gibt es auch kaum.Ich frage mich, wofür die hier kommentierenden EXPERTEN sind, denn Tierschutzexperten sind sie mit solchen Kommentaren sicher nicht.

Schön, mal jemanden zu hören der nicht nur hetzt g...

Wie schon mehrmals geantwortet, kann ich jede Klausel im Vertrag nachvollziehen. Auch geht es mir nicht darum, mich vertraglich aus allen Pflichten zu entbinden. Ich war nur nach Vorkontrolle, sehr positiver Zustimmung und erstem Eindruck etwas "angepisst" (auf Deutsch gesagt), dass in den hart formulierten Verträgen einem die soziale Kompetenz zur Tierhaltung fast aberkannt wird g...

Zudem unterschreibe ich keine Verträge, die quasi von Anfang an unwirksam sind. Wie gesagt, fungieren viele dieser Verträge eher als Abschreckung, da auch den Schutzorgas bekannt ist, dass diese nie und nimmer rechtswirksam sind (was die Rückforderung des Tieren angeht oder auch unangemeldete Kontrollen etc.).

Letzt endlich konnten wir uns telefonisch wieder auf einen Nenner bringen und mir wird zumindest vertraglich die Eigentumsübergabe nach einem oder auch zwei jahren gewährt. Auch wenn ich eigentlich ab Übernahme schon Eigentümer bin. Wie gesagt. Rechtlich etwas ausgefuchste und schwer nachvollziehbare Geschichte, aber ich hatte mich einfach persönlich etwas angegriffen gefühlt.

Man hat einfach mittlerweile den Eindruck, dass eine Kindesadoption schneller realisiert werden kann als die Anschaffung eines Hundes. Und irgendwo muss wirklich mal ein Schlussstrich gezogen werden. Ich bin ein großer Freund von Vor- und Nachkontrollen. Aber ich werde mit Sicherheit nicht jeden Pups den der Hund lässt über die Orga abklären lassen. Ist von ihnen auch nicht so gedacht, aber es ließt sich eben so. Gleiches gilt für Nachkontrollen... Natürlich geben sie vorher Bescheid, natürlich stürmt man nicht mit Einsatzkommando die Wohnung, aber es ließt sich so. Klar, kommt niemand nach 4 Jahren und holt den Hund zurück ohne Grund... Aber es ließt sich so g... Ich wollte einfach in einem Telefonat mal klar stellen, dass ich nach wie vor bereit bin das Tier in bestem Willen zu übernehmen. Gerne gebe ich Infos, wie er sich entwickelt. Gerne kann mal die für uns zuständige Mitarbeiterin auf nen Kaffee vorbeikommen und sich von der Haltung überzeugen, aber ich mache mich nicht zum Sklaven. Wie gesagt, der mir übermittelte Vertrag ist lächerlich und nicht mal das Papier wert. Das ist mir vollkommen klar. Und ohne meine Zustimmung bekommt, egal bei wie schlechter Haltung, niemand das Tier ohne richterlichen Beschluss. Von daher alles Humbug. Aber mir ging es bei der Geschichte einfach mal darum, klar zu machen, dass ich nicht deren Kasper bin.

Den Hund bekommen wir trotzdem (auch wenn er wohl krank, verzogen, schlecht sozialisiert ist und evtl auch garnicht existiert, zumindest nach den anderen qualifizierten Kommentaren), der Vertrag wir abgeändert und einige meiner Formulierungen, welche ich im Vertrag habe abgeändert, gehen nun auch dauerhaft in deren Verträge ein.

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Achja... Im Gegensatz zu dir hoffe ich sehr, dass manche (vor allem diese) Tierschutzorganisation ihre Verträge ändern.

Problem: Letzt endlich geht der Hund so oder so ins Eigentum über, egal was im Vertrag steht.

Der Vertrag enthält Klauseln wie die Kastration des Tieres, die nach TSchG untersagt ist (und das als Tierschutzorga???). Klar mit berechtigtem Grund, aber trotzdem ist sowas etwas skuril.

Mehrmals wird der neue Besitzer auch Eigentümer genannt.

Fehler in der Bestimmung des Gerichtsstandes mit Angaben zum Ort der RÜckgabe des Hundes etc.

Wenn man schon einen "Vertrag" aufsetzen möchte, muss man echt darauf aufpassen, dass man sich dabei nicht zum Kasper macht. Theoretisch wie gesagt wäre die einfachste Lösung, den Standartvertrag zu unterzeichnen und dann ab damit in den Müll. Dieser Vertrag ist genausoviel wert, als würde man mir vor Ort die Quittung für das Tier in die Hand geben.

Und egal wie sehr sich eine Institution versucht abzusichern... Ein Tier bleibt in Deutschland eine Sache... Wenn ich es nicht mehr hergebe, dann bleibt einfach in jedem Fall, egal mit welchem Vertrag offiziell nur der Weg über das VEterinäramt. Von daher würde ich eher auf solche Floskeln und Angstmachereien verzichten, das gute Papiergeld in eine vernünftige Rechtsschutz anlegen und wirklich unter großem öffentlichen Tamtam die Tiere bei falscher Haltung wieder entziehen. Das ist besser als einen seitenlagen Vertrag zu entwerfen, zu dem man auf jeder dritten Internetseite nachlesen kann, dass er nur ein Fall für den Papierkorb ist.

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@chockinghazard

Ein Tier ohne Schutzvertrag abzugeben würde den unseriösen Tierhandel noch mehr fördern und man hätte gar keinen Einfluss mehr darauf, was mit dem Tier geschieht. Die Leute, die sich im Internet damit brüsten, ein Vertrag wäre eh nicht das Papier wert und nicht durchsetzbar, haben noch keine dementsprechenden Erfahrungen gemacht. In der Anonymität des Internets fühlen sich viele als EXPERTEN!

Ich jedenfalls war schon erfolgreich mit meinem Vertrag vor Gericht und ohne Vertrag hätte ich keine Chance gehabt. Den Einsatz des Veterinäramts schliesse von vorne herein vertraglich aus, denn dann würde der Entzug des Tieres locker mal 6 Monate dauern. In Misshandlungsfällen eindeutig zu lange. In dem Fall, wo ich dem neuen Besitzer den Hund wieder entzogen habe, hatte die Hündin schon nach 2 Wochen bei der Nachkontrolle starke psychische Schäden davongetragen.

Und ein Tier ist in Deutschland auch *keine* Sache: http://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&jumpTo=bgbl190s1762.pdf#__bgbl__%2F%2F*[%40attr_id%3D%27bgbl190s1762.pdf%27]__1435574491946

Schutzverträge sind allgemeingültig und können nicht für jeden Adoptanten angepasst werden. Ich halte das für eine Schwäche der Mitarbeiter und genauso behandeln sie auch ihre Hunde: ohne jede Erfahrung!

Solange Zwingerhaltung noch immer *Tierschutz* genannt wird und weiterhin diese schrecklichen Massen-Tierauffangstationen gebaut werden, in denen die Hunde extrem leiden, da sie keinen Auslauf bekommen und nicht mal zuverlässig Futter und Wasser, weil sich die Organisatoren auf regelmässige Spendeneingänge verlassen haben, solange weigere ich mich, dies überhaupt als TierSCHUTZ anzuerkennen!!

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@TierschutzIBIZA

Die Kastration ist in Deutschland nicht verboten.

§ 6 (1) Verboten ist das vollständige oder teilweise Amputieren von Körperteilen oder das vollständige oder teilweise Entnehmen oder Zerstören von Organen oder Geweben eines Wirbeltieres.

Das Verbot gilt nicht, wenn

1. der Eingriff im Einzelfall  a) nach tierärztlicher Indikation geboten ist

2. oder b) bei jagdlich zu führenden Hunden für die vorgesehene Nutzung des Tieres unerläßlich ist und tierärztliche Bedenken nicht entgegenstehen,

3. ein Fall des § 5 Abs. 3 Nr. 1, 1a oder 7 vorliegt,

4. ein Fall des § 5 Abs. 3 Nr. 2 bis 6 vorliegt und der Eingriff im Einzelfall für die vorgesehene Nutzung des Tieres zu dessen Schutz oder zum Schutz anderer Tiere unerläßlich ist,

5. das vollständige oder teilweise Entnehmen von Organen oder Geweben zum Zwecke der Transplantation oder des Anlegens von Kulturen oder der Untersuchung isolierter Organe, Gewebe oder Zellen erforderlich ist,

6. zur Verhinderung der unkontrollierten Fortpflanzung oder - soweit tierärztliche Bedenken nicht entgegenstehen - zur weiteren Nutzung oder Haltung des Tieres eine Unfruchtbarmachung vorgenommen wird.

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@TierschutzIBIZA

Ein seriöser Verein kastriert, impft und chipt die Hunde im Herkunftsland!  Die Kastration ist bei Rüden mit 8-10 Monaten üblich, bei Hündinnen mit ca. 1 Jahr.

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@TierschutzIBIZA

Klar, wie gesagt kann ich auch vollkommen jede Klause im Vertrag aus Sichten des Tierschutzen verstehen. Aber es beißt sich zu viel in diesen Verträgen. Zumindest in den Meisten. Ich sage auch nicht, dass die Abgabe völlig ohne Verträge ablaufen sollte. ABER: Sie müssen einfach mal juristisch geprüft werden. Ich behaupte mal, dass 70 bis 80 Prozent der Verträge voll anfechtbar sind. Und auch wenn ich vertraglich zustimme, dass ich jederzeit eine Nachkontrolle zustimme, muss ich letzt endlich nach Grundgesetz trotzdem niemanden in mein Haus/Wohnung etc lassen. Hier sticht nunmal Ober den Unter.

Auch dieser Verein sterilisiert im normalfall die Hunde/Tiere. Bei unserem kam es nur bislang nicht dazu, da er zu jung ist. Natürlich ist das Tier gechipt, geimpft etc. und wird auch verpflichtend bei TASSO angemeldet. Keine Frage.

In Sachen Kastration muss ich aber wiedersprechen. nach TSchG stimmt natürlich "zur Verhinderung der unkontrollierten Fortpflanzung oder - soweit tierärztliche Bedenken nicht entgegenstehen - zur weiteren Nutzung oder Haltung des Tieres eine Unfruchtbarmachung vorgenommen wird". Jedoch NUR, wenn keine anderweitige, weniger invasive Aktion zum selben Erfolg führt. Und bei einem Hund geht man klassisch davon aus, dass er sich eben nicht unkontrolliert vermehrt, da er für gewöhnlich (im Vergleich zur Katze/Kater) ja kein "Freiläufer" ist. Wenn der Hund natürlich einen massiven Freiheitsdran hat oder ständig umgeben von läufigen Hündinnen ist, dann gleicht das wieder einen Verhaltensstörung welche wiederum einen Grund zur Kastration darstellt.

Wie gesagt, bitte nicht alles falsch verstehen... Natürlich ist in vielen Fällen (gerade was den Tierschutz betrifft) die Kastration eine geeignete Maßnahme um die Probele ein Stück weit einzudämmen und natürlich wird kein Tierarzt auf diesen Paragraphen rumreiten, aber es ist eben mal eine Frage der Definition!

Klar auch, dass die Ansichten an eine adäquate Haltung aus Sicht des Veterinäramtes etwas anders aussieht. Dann nochmal regionale Unterschiede, denn auf dem land wird mit Sicherheit schneller ein Eingreifen zu erwarten sein als in der Großstadt, wo die Ämter generell überlastet sind.

Ich finde die Handlungsweise von "manchen" Schutzorganisationen einfach überzogen. Manchmal hat man das Gefühl, eine Adoption eines Kindes ist einfacher...

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@chockinghazard

Und ok, dann ist ein Tier keine Sache mehr, sondern unterliegt einem besonderen Schutz, der vor Gericht aber wieder als Sache behandelt wird...

So zumindest interpretiere ich den Gesetzestext

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Ihr habt euch hoffentlich noch nicht zu sehr in den Hund verliebt...

Wenn du jedem Ärger mit solchen seltsamen Orgas aus dem Weg gehen willst, dann vergiß diesen Hund!

Wenn du meinst, jede Menge Ärger im Falle eines Falles verkraften zu können (...und du vielleicht einen anstandslos zahlenden Rechtschutz im Rücken hast) ...dann lass den Hund hierher nach Deutschland kommen...

Letztendlich kannst du beinahe jeden sogenannten Tierschutzvertrag mit solchen dubiosen Orgas in die Tonne kloppen - sie gelten als sittenwidrig und sind nicht das Papier wert auf dem sie gedruckt sind!

Niemand garantiert dir außerdem, dass alle gemachten Angaben stimmen... Was Krankheiten, Impfungen usw. angeht... - auch da gibt es keine Garantie für nichts!

...und das schrieb dir jetzt eine, die immer wieder Hunde aus dem Tierschutz bei sich aufnimmt, seien es nun "Deutsche" oder "Ausländer"

Ein fettes DH für Deinen Beitrag und eine Ergänzung von mir:

Ich würde nichtmal zwingend davon ausgehen, dass diese Orga dubios sein muss (auch wenn es natürlich leider massenhaft schwarze Schafe auf diesem Gebiet gibt).

Manche Orgas schießen einfach vor lauter guten Tierschutzabsichten "nur" übers Ziel hinaus und so kommt es zu solchen Verträgen, die man direkt in die Tonne kloppen kann.

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Klar, die Meinungen dubioser Orgas sind mir bekannt. Wobei ich im Grunde dieses Projekt voll unterstütze. Wie schon einem anderen Antworter berichtet, hatte ich gestern noch mehrere Stunden telefonischen Kontakt zu Mitarbeiterinnen und auch der Betreiberin des auch zugelassenen Tierheims dort. Es handelt sich hier um eine recht frische Orga, die immernoch an den Verträgen bastelt. Letzt endlich versuchen sie mit den Verträgen "abzuschrecken" und auch teilweise im Falle einer späteren, schlechten Haltung evtl. wieder an das Tier ran zu kommen, in der Hoffnung auf genügend Unwissenheit zu treffen. Nach dem Motto "Sie haben hier unterschrieben"... Dass dieser komplette Vertrag definitiv voll anfechtbar ist, wurde mir auch bestätigt. Ebenso die Tatsache, dass bei Gegenwehr niemand mehr an das Tier rankommt, es seih denn man geht den gesetzlichen Weg über Veterinäramt.

Ich bekomme nun eine Vertragänderung mit Übergang des Eigentums nach gewisser Zeit (ähnliche, wie deutsche Tierheime fungieren), letzt endlich bleibt der Hund (aus rechtlicher Sicht) sofort nach Übergabe in meinen Händen als Eigentum.

Die Leute selbst sind sehr nett und stehen voll hinter ihrer Sache. Die Organisation kann ich wirklich empfehlen. Sie steht eben noch in den Kinderschuhen (das merkt man eben noch). Dass die Verträge dringend überarbeitet gehören, sehen auch sie ein. Ich bekomme heute einen neuen Entwurf. Viele meiner Anregungen werden nun auch Dauerhaft übernommen.

PS: In Sachen "familiärer Umgang" ist zu sagen. Die Tiere wachsen auf einem Hof auf mit mehreren Kindern verschiedenster Altersgruppen. Es wird die Verträglichkeit zu verschiedenen Tieren überprüft und auch zu Kindern. Sie lernen an der Leine zu gehen etc. Die Org. ist in rumänien veterinäramtlich anerkannt als Tierheim. In Deutschland läuft aktuell die Zulassung als e.V. um auch hier an Spenden zu kommen. Es wird vor allem mit Spenden und Patenschaften gearbeitet. Vermittlung findet auch nicht nur ins Ausland statt, sondern die Org. fungiert wie gesagt als zugelassenes Tierheim.

Die Verträge selbst lesen sich alle so doof. Letzt endlich hätte ich als Schutzorganisation ein sehr großes Problem mit diese Image, dass egal wo man nachschaut sofort darauf hingewiesen wird, dass die Verträge absolut nicht bindend sind. Hier sollte man sich mal überlegen, ob man diese "Abschreckungsversuche" unterlässt und lieber an den gesunden Menschenverstandt glaubt, bzw. wenn schon ein Vertrag formuliert werden muss, diesen auch so gestaltet, dass er auch rechtlich konform ist.

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Vergiss das mal lieber. Hört sich sehr komisch an das ganze. *** In der Hinsicht nicht so schlimm, da er dort nicht von der Straße oder schlechter Haltung kam, sonder regulär als Welpe abgegeben wurde und wirklich sehr anständig dort gehalten wird (familiärer Umgang).*** Der Welpe sitzt irgendwo im Ausland und du weißt genau ob der gut Gehalten wird? Auch einen Welpen kann man verkorksten, bei falscher Sozialisierung. Hier ist erstmal eine Checkliste zum Welpenkhttp://www.wuehltischwelpen.de/checkliste-welpenkauf.htmlf.html Einen Welpen besichtigt man in erster Linie direkt vor Ort, schaut sich die Umgebung an, schaut sich Mutterhündin und die Wurfbox an. Irgendwo vom Ausland kaufen und auf dubiose Leute reinfallen, die vermutlich die Fotos noch geklaut haben. Da lasst mal schön die Finger von Weg.! Sollte es unbedingt ein Welpe werden, dann schaut euch Ups Würfe bei euch in der Nähe an. Auch dort kann man gesunde Hunde erhalten, wobei die Halter keine gesundheitlichen Untersuchenungen bei liegen haben. Wenn du Pech hast, wurden, da kranke Elterntiere verpaart. Oder schau unter Welpen in Not .de

Also zu erwähnen ist folgendes. Ich habe natürlich hier meine Ansprechpartner vor Ort. Direkt in der Nähe. Das Haus ist durch das Veterinäramt als offizielles Tierheim zugelassen worden (was wohl nicht sooo einfach realisierbar ist). Also dieses "alles unseriös" ist schonmal geklärt. Ich bin selbst immer sehr skeptisch was solche Orgas angeht, aber hier kann ich wirklich dahinter stehen.

Hatte gestern auch nochmal mit diversen Mitarbeitern ein Telefonat geführt zwecks des Vertrags. Es ist leider Gang und Gebe, dass diese Verträge in dieser Form geschlossen werden. Alle Argumentationen meinerseits wurden jedoch voll bestätigt. Letzt endlich (egal was im Schutzvertrag steht) geht letzt endlich bei Übergabe des Tieres mit Verrichtung des Kaufpreises, sowie den übergebenen Unterlagen auch das Eigentum an mich über.

Diese Verträge sind mehr als Abschreckung gedacht für Menschen, welche zu blauäugig an eine Anschaffung eines Tieres rangehen. Bei manch anderen Personen wird auch auf Unwissenheit gehofft, die im Extremfall das Tier wieder herausgeben aus Angst vor Konventionalstrafen etc.

Letzt endlich bekomme ich meinen Vertrag umgeschrieben. Alternative die ich genannt habe, wäre die Unterzeichnung des aktuellen, der rechtlich nicht einmal das Geld wert ist von dem Papier auf welchem er gedruckt ist.

PS: Ein sofortiger Eigentumsübergang ist offiziell bei diesen Verträgen nicht erlaubt, da Tierschutzorganisationen (auch deutsche Tierheime) kein Tier VERKAUFEN dürfen. Bei sofortigem Übergang des Eigentums wäre es aber ein regulärer Kaufvertrag. So sichern sich auch ein Stück weit diese Orgas ab. Auch wenn eigentlich bei Übergabe auch der Eigentümer wechsel. Etwas schräge Angelegenheit, aber wirklich so üblich.

Achja, es ist auch kein Verein, der irgendwo anonym sitzt. Er wird von einer Deutschen betrieben, die seit Jahren auch in der Kinderhilfe tätig ist. Die kompletten Vermittler und Ansprechpersonen sitzen in ganz Deutschland verteilt und machen auch die Vor- ggf. auch Nachkontrollen, halten auch im Nachhinein gerne den Kontakt. Also definitiv seriös das Ganze und (mal abesehen vom ersten Schock über den Vertrag) sehr empfehlenswert.

Wie gesagt, mit jedem Telefonat sind wir gleicher Auffassung über die eigentliche rechtliche Lage. Viele Themen im Vertrag werden nun auch dauerhaft auf meine Anregungen umgeschrieben. Ich wollte den LEuten einfach mal klar machen, dass ein solcher Vertrag, kommt er an die falsche Person, ein ganz klarer Schuss ins eigene Knie ist.

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