Guter Notenschnitt in bayern?

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5 Antworten

Ich kenn die Regelungen speziell für Bayern nicht, aber die "Chance" hängt sehr vom Beruf ab. In einem Handwerklichen Beruf wird eher auf das Können geachtet und nicht selten in einem Praktikum geprüft, ob derjenig geeignet ist oder nicht so. In einem Kaufmännischen Beruf wird Wert auf Mathe (Deutsch und Englisch denke ich auch) gelegt. Theoretisch könntest Du in Biologie, und Sport eine 5 und trotzdem bessere Chancen als andere haben.

Auf den Durchschnitt kommt es recht selten an. Zudem sei auch gesagt, dass man sich auch mit einem schlechteren Abschluss bei einer Firma bewerben kann und nicht unbedingt eine viel schlechtere Chance hat. Keine Chance hat man dann, wenn man den Abschluss auch nicht schafft.

Ich hab meinen Realschulabschluss 2010 in Bayern gemacht. Bei uns hatten die beiden Klassenbesten beide genau 1,50. In einer Parallelklasse hatte der Klassenbeste einen Notendurschnitt von ca. 2,3. Ich denke in meiner Klasse lag der Durschnitt bei ca. 2,0 - 3,0. Die meisten aus meiner Klasse sind nach der Schule auf die FOS gegangen, weil sie (trotz guten Noten) keine Lehrstelle gefunden haben.

Die Noten auf den Zeugnissen sagen oft sehr wenig über das tatsächliche Können aus, da jeder mal eine wichtige Arbeit verhauen kann und schon hat man in einem Fach, indem man eigentlich gut ist, plötzlich eine schlechte Note im Zeugnis stehen. Es zählen daher bei einer Bewerbung nicht nur die Noten.

Wichtig ist die Zeugnisbemerkung und die muss man auch richtig lesen können (zwischen den Zeilen lesen). Unglaublich wichtig ist das Anschreiben einer Bewerbung, wenn da nämlich Formfehler drin sind, dann ist das bei einem kaufmännischen Beruf sehr schlecht.

Wenn jemand also keine sonderlich gute mittlere Reife hat, dann muss er versuchen in anderen Punkten zu überzeugen.

Ab 2,66 kannsd du zu Fos gehen über das kannsd nicht erreichen Hasd dann mittleren Abschluss aber mit schlechten Durchschnitt :)

Mein Abschluss (2010, Bayern) ist zwar schon ein wenig her, aber bei uns war der Durchschnitt - wie ZzFreeZ schon geschrieben hat - bei ungefähr 2,5-3,5.

Es haben alle, eine Lehrstelle bekommen, die nicht so gut waren - dann halt hauptsächlich im handwerklichen Bereich. Aber manche haben trotz mittelmäßigen bis schlechten Abschlusszeugnis auch eine Lehrstelle z. B. im Büro bekommen. Ich würde aber generell sagen, dass man in Bayern auch mit einer eher schlechten Mittleren Reife noch Chancen auf einen Ausbildungsplatz.

Ein Großteil besucht danach eh noch die FOS, von daher ist die Konkurrenz in manchen Bereichen auch nicht so groß.

und wie ist es so im Büro was ist da so der Durchschnitts Durchschnitt dass man angenommen wird?

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@thanh123

Puh... Das weiß ich nicht.

Kommt auf viele verschiedene Faktoren an wie z. B. in welcher Region du wohnst und ob es da viele freie Lehrstellen im Bürobereich gibt, du besondere Kenntnisse mitbringst (eine weitere Fremdsprache), wie du dich im Bewerbungsgespräch verkaufst, etc.

Ich hatte eine Klassenkameradin in der Realschule, die hat mit einem Schnitt von schlechter als 3,0 einen Ausbildungsplatz aus Bürokauffrau bekommen. Es war ein eher kleiner Betrieb, in dem nicht so auf Noten geschaut wurde.

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und wie ist es so im Büro was ist da so der Durchschnitts Durchschnitt dass man angenommen wird?

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Hey,

also bei uns dieses Jahr in den Abschlussklassen war der Durchschnitt so zwischen 2,5-3,5 :)

Der beste hatte bei uns 1,17, der zweit beste 1,78 und der dritte 2,03. Aber in der Parallelklasse hatte der beste z.B. nur 2,06..

Der Schnitt für keinen Beruf muss wirklich grottenschlecht sein. Ein Freund aus meiner Klasse hat nichtmal den Abschluss geschafft (vier 5er; 3 davon in Hauptfächern) und darf trotzdem seine Lehre als Industriemechaniker anfangen :)

Aber für einen handwerklichen Beruf ist meist das Praktikum wichtiger wie das Zeugnis. Gute Noten heißen nicht gleich, dass man handwerklich begabt ist :)

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