Grusel/Horrorgeschichte? Ideen

8 Antworten

Du kannst die Bedrohung, die von Monstern, Zombies oder ähnlichem ausgeht noch steigern, indem Du unbelebte Dinge zur Bedrohung werden lässt.

Beispiel: Plötzlich werden alle Textilien in einer Wohnung lebendig (Vorhänge, Sesselbezüge, Bettwäsche) und versuchen gemeinsam den Bewohner zu ersticken. Das habe ich übrigens selber mal geträumt und konnte daraufhin die ganze Nacht nicht mehr einschlafen vor Angst.

Nimm dir doch Stephen King als Inspirationsquelle, er schafft es immer das natürliche Leben irgendwie von der Umwelt abzukapseln und in eine surreale Realität zu setzen um dort die Menschen mit den unterschiedlichsten Situationen klarkommen zu lassen, sich dabei gegenseitig umzubringen und... naja, er hat wirklichviele Ideen.

Dü könntest sonst aber auch einfach ein paar unbekannte Kreaturen nehmen und auf der Welt aussetzen, sie langsam die Welt übernehmen lassen und eine kleine Gruppe Menschen zusammen mit einigen anderen Kreaturen gegen sie ankämpfen lassen. Dazu noch etwas Geschichte der Kreaturen, ein, zwei Verräter auf beiden Seiten, etwas Blut, etwas Gewalt und fertig.

Die besten Horrorgeschichten sind meiner Meinung nach die, die erst ganz ruhig beginnen. Dann bekommt man schon eine gewisse Vorahnung (z.B. durch Gespräche der Hauptfigur mit anderen, Zeitungs-/Nachrichtenmeldungen, ...). Dann spürt man richtig, wie sich das Grauen langsam in die Adern schleicht.

Ein Beispiel:

Im Roman "Dracula" von Bram Stoker, der meiner Meinung nach wirklich sehr spannend ist, ist das so wie oben beschrieben. Das Buch "Haunted - Haus der Geister. Der Roman zum Film" von James Herbert ist viel weniger spannend (obwohl es "Dracula" nicht ganz unähnlich ist), weil gleich am Anfang Geister auftauchen und man sofort weiß, worum es in der Geschichte geht - auch, wenn man den Titel nicht kennt.

Du solltest es auch an unscheinbaren Orten beginnen lassen, zum Beispiel in einm gewöhnlichen Dorf/einer gewöhnlichen Stadt.

Dann sollte die Geschichte langsam gruseliger werden. Erst gegen Ende hin fällt die Spannung ab. Du kannst dann auch noch etwas Überraschendes schreiben, womit man gar nicht gerechnet hat. Oder etwas, was neue Denkanstöße gibt.

Es ist nicht nur wichtig, die Handlung genau zu beschreiben. Auch die Sinneseindrücke, Gedanken, Gefühle,... der Hauptfigur/der Hauptfiguren sind wichtig. Ohne die wirkt deine Geschichte nämlich wie ein Bericht.

Bevor du aber anfängst zu schreiben, solltest du dir die berühmten W-Fragen stellen:

  • WER spielt in der Geschichte mit? Welche Figuren sind Haupt- und welche Nebenfiguren?
  • WAS passiert?
  • WANN passiert es? (Jahr, Jahreszeit, Tageszeit,...)
  • WO passiert es?
  • WIE passiert es?

Anhand dieser Fragen kannst du dir dann einen Schreibplan erstellen, musst du aber nicht. Ich zum Beispiel kann ohne Schreibplan besser arbeiten, aber das muss jeder für sich entscheiden. Wenn du ohne Schreibplan arbeitest, musst du die Geschichte natürlich trotzdem einigermaßen im Kopf haben (du kannst beim Schreiben natürlich immer noch Dinge abändern).

Wenn ich das hier schreibe, dann habe ich das nicht nur irgendwo gelesen bzw. gehört, sondern weiß es auch aus eigener Erfahrung. Ich schreibe nämlich auch privat Grusel- bzw. Horrorgeschichten, nicht nur für die Schule. Und ich lese auch viele solcher Geschichten/Bücher.

Ich habe noch was vergessen: Als Inspirationsquellen kannst du eigentlich alles Mögliche nehmen: Moderne Sagen (urbane Legenden), Bücher, Filme (bei Büchern und Filmen darfst du aber NICHT den Inhalt kopieren, sondern dich nur davon inspirieren lassen!), das reale Leben,...

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