Großeltern - Umgangsrecht zum Kindswohl bei psychisch kranker Kindsmutter?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo Omamamia, ich lese aus diesem Text das du eine Oma bist die nicht akzeptieren kann das der Sohn seiner Frau unterworfen ist und das die 3 nun einen eigene Familie haben. Ich glaube dir das die Kindsmutter krank ist, ich glaube dir das dein Sohn unterworfen ist...aber die 2 sind erwachsen, sie müssen ihren eigenen Weg finden. Ich verstehe dich wirklich ganz furchtbar gut, als Außenstehende. Es tut dir in der Seele weh diese deiner Meinung nach "Missstände" zu sehen und es geschehen zu lassen und auch noch obendrauf zu akzeptieren. Aber ich kann dir auch sagen....je mehr du dich aufregst und je mehr du dich einmischst um so schlimmer wird es werden. Sie hat die Hilfe vom Jugendamt angenommen und damit ist sie nicht mehr angreifbar. Ich weiß und kann dir nachfühlen das du dir große Sorgen um den Enkel machst, aber bitte bedenke das das Kind es ja nicht anders kennt und sich wahrscheinlich wohl fühlt. Das Jugendamt wollte dir sagen das die Einmischung der Großeltern nicht erwünscht ist da die Kindsmutter Hilfe vom JA angenommen hat und somit auf einem guten Weg ist, auch wenn es sich erstmal anders darstellt. Zu Deinen Rechten Als Oma/Opa: Großeltern haben nur dann ein Umgangsrecht wenn sie vor einer Trennung/einem Streit wichtige Bezugspersonen für das betreffende Kind waren. Das heisst wenn ihr euch z.B. täglich gesehen habt, oder ihr den Enkel betreut habt währen die Eltern arbeiten gingen....Ich geb dir nun einen Rat der zwar der Vernunft widerspricht, der aber aus Erfahrung wegen der Rechtslage der einzig vernünftige ist: Wenn du/ihr eurer Enkelkind weiterhin sehen wollt, dann schluckt euren Groll runter. Streitet euch nicht mit der Kindsmutter, gebt ihr keine Tips, schon gar keine Erziehungstips wenn sie euch nicht danach fragt. Macht ihr keine Vorschriften, auch wenn ihr euch sicher seid das es das Richtige ist. Haltet euch extrem zurück und genießt die Zeit mit eurem Enkel die euch gewährt wird. Ihr könnt weder euren Sohn noch die Kindsmutter ändern, schon gar nicht wenn sie so krank ist wie du es schreibst. Du musst zur absolut lieben Kuscheloma mutieren die Allen nur gutgesinnt ist, sie darf auf keinen Fall das Gefühl bekommen du willst ihr etwas Böses oder in irgend einer Weise mit Druck arbeiten, denn sonst schlägt es ins Gegenteil um und du kannst das Enkelkind gar nicht mehr sehen. Eine Klage hat wie schon gesagt nur Erfolg wenn ihr Bezugspersonen seid/wart. Aber selbst wenn eine Klage Erfolg haben sollte was eher unwahrscheinlich ist, wird das Verhältnis sehr belastet sein und ich denke die Kindsmutter wird dem nicht gerade zuträglich sein und versuchen das Kind negativ zu beeinflussen im Bezug auf euch. Ich weiß das es sehr schwer ist, aber vertraue auf dein Alter und deine Erfahrung, du wirst es schaffen ein positives Verhältnis zu schaffen ohne Gericht und ohne Druck. Sei schlau!

hallo, schön geschrieben! muss nun aber eines klarstellen: ICH BIN WEDER DIE MUTTER / NOCH GROSSMUTTER DIESER FAMILIENANGELEGENHEIT - habe nur aus einem Bekanntwerden dieser Story diesem Bericht hier geschrieben. trotzdem, vielen Dank für die große Mühe und Mithilfe, was man von anderen Mitlesern ja nicht behaupten kann, das unsere Welt so schlecht und verkommen ist, wird noch schlimme Folgen für die neue Generationen haben.

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selbstverständlich könnt ihr umgangsrecht einklagen. großeltern haben rechte. aber ihr solltet bedenken, wie das auf euren sohn wirkt und ob er das nicht zuhause wieder ausbaden muß oder ob er nicht auf euch sauer sein wird. an eurer stelle würde ich das mit dem sohn besprechen.

habt ihr der schwiegertochter hilfe angeboten oder kritisiert ihr nur? wenn man sie immer nur kindsmutter, junge ehefrau oder junge mutter nennt, jedoch nie schwiegertochter, wirkt das etwas befremdlich. die junge frau hatte nicht gerade ein tolles leben und vermutlich würde ihr etwas zuneigung und unterstützung sehr gut tun.

die sogenannte Schwiegertochter hat in dieser Familienbeziehung sehr große Anerkennung erhalten, das ist auch der Grund dafür, dass heute alle nur nach ihrer Pfeife tanzen sollen. Die Großeltern " beiderseits " lassen los, wann immer es die junge Familie wünscht, sie werden dann aber nach vier Wochen mit Vorwürfen bombadiert, dass sie einfach allein gelassen wurden. Das gleiche Spiel wird auch mit Freunden gemacht, dass alle einfach sagen: "nein, da gehe ich nicht mehr hin!" So sitzt das junge Paar immer zuhause vor der großen Flimmerkiste, und das Kleinkind kennt auch nichts anderes. Der Sohn der Großeltern ist seiner jungen Ehefrau hörig, und sagt und denkt wie sie, jedoch- wenn er einmal die Möglichkeit hat, bzw. durch großen Ehekrach besucht er "kurz" das Elternhaus, oder auch seine Schwiegereltern um sein Leid zu klagen. Umgangsrecht einzuklagen möchten beide seiten der Großeltern nicht, da das Jugendamt schon die Finger in der Angelegenheit hat. Da geht es dann wie in so vielen anderen Fällen, wenn es nicht funktioniert, wird dem Paar das Kind entzogen und erst einmal in eine Pflegefamiie gesteckt, damit Richter und Anwälte, und die Pflegefamilie ihren Job nicht verlieren. Und die armen Dummen sind wieder einmal die Männer, die Hab und Gut verlieren und nur noch Zahlemann - und Söhne sind.

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@Omamamia

nur weil die eltern hier hilfe erhalten, kommt ein kind nicht in eine pflegefamilie wenn großeltern umgang fordern. viel mehr ist euch klar, das das jugendamt euch als kontakt ablehnt und genau das auch vor gericht sagen wird. lass die familie zufrieden.

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Nein, zum Klagen müßten die Großeltern bereits eine feste Bindung zum Kind haben und das Kind müßte diese Bindung vermissen.

Großeltern müssen ihren Enkelkindern gut tun, wenn sie Umgang haben wollen.

Und das ist nicht der Fall, wenn die Großeltern derart gegen die Mutter schießen. Das ist immer negativ fürs Kind zu werten.

Und wer Sprüche wie:"er ist aber nicht fähig, trotz ihrer Krankheit auf den Tisch zu schlagen und sagen, wer der Mann im Hause ist." der bekommt garantiert kein Umgangsrecht.

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@Menuett

mir ist ein fall bekannt, bei dem der großvater die kinder überhaupt nicht kannte, da seine tochter aus triftigen gründen entschieden gegen den umgang war. der großvater ging vor gericht und hat recht bekommen, was ich persönlich für einen skandal halte. tatsächlich kommt es auf den richter an.

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@washilfts

Auch ein Richter muß sich an die geltenden Gesetze halten.

Dieser Großvater schien handfest nachweisen zu können, dass der Umgang mit ihm dem Kind guttut.

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@washilfts

er lernt eltern, kinder und großeltern aber im verfahren kennen. ein jugendamt und verfahrensbeistand der kinder geben stellungnahmen zum jeweiligen standpunkt ab.

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Ich finde es klasse,dass sich der Mann um sich selber kümmern muss. Was soll das heißen,der Mann im Haus? Geht´s noch? Die wird schon wissen,warum sie keinen Bock auf Großeltern hat. Vielleicht hat es ja was mit dem Verhalten der Großeltern zu tun? Wenn das Jugendamt schon sagt,sie sollen die Familie in Ruhe lassen,würde ich mich mal dran halten. Und wenn die Mutter schon jahrelang psychiatrisch in Behandlung war,kann die Tochter doch nicht normal sein. Ich kann verstehen,warum die keine Lust auf Oma hat.

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