Grabnutzungsrecht

3 Antworten

Es ist schwer etwas dazu zu sagen, was den Grabstein angeht. Hat die Witwe nicht genug Geld oder ist es wirklich nur Bosheit, dass sie keinen aufstellt? Das Problem ist, dass lt Friedhofsordnung und Erbrecht derjenige für das Grab aufkommen darf und muß, der das Nutzungsrecht hat. Wenn die Grabstätte nicht gepflegt wird, dann hat die Friedhofsverwaltung das Recht, das Grab einzuebnen. Ich würde deshalb mal dort vorsprechen und den Sachverhalt schildern, ob man das Nutzungsrecht nicht entziehen kann, wenn die Witwe nichts tut? Wenn und solange Sie selbst das Grab auf eigene Kosten pflegen, wird niemand sich gemüßigt fühlen, regulierend einzugreifen. Der öffentlichen Hand ist es egal, so lange das Grab ordentlich ist. Ein Anwalt kann hier nur bedingt helfen; denn Witwe und Kinder sind im Range vor den Eltern und Geschwistern am Nutzungsrecht dran. Vielleicht können Sie sich ja das Nutzungsrecht für einige Jahre abtreten lassen oder "abkaufen" oder über ihren Schatten springen und ihr anbieten, die Witwe soll den Stein aussuchen und Sie bezahlen ihn. Das ist sicher viel verlangt, aber ehe der arme Verstorbene "wie ein Hund verscharrt" würde ich daran denken! Viel Erfolg! Alice

Hast du schonmal den Weg über den Anwalt probiert?

Wenn eure Gegnerin ja nichts macht, dann hättet ihr ja gute Chancen...

Ja auch mit einem Anwalt haben wir es versucht, sie will es aber partout nicht abgeben. sie will sich weder um das Grab kümmern und dafür bezahlen noch will sie es meiner Familie überlassen. vielleicht aus böswilligkeit, ich kann es nicht nachvollziehen. danke für deine schnelle Antwort 😊

0
@supermeyna

kp, aber es hilft dir ja leider nicht -_-

Vielleicht mal bei einer Behörde fragen, ob sich da was machen lässt?

0

Ja meine Oma hat es schon mit einem Anwalt versucht, aber aufgrund von böswilligkeit oder was weiß ich, hat die Gegenseite Anspruch erhoben. Das heißt, sie will nichts für das Grab tun oder bezahlen, will es aber auch uns nicht machen lassen.. Danke für die schnelle Antwort 😊

Darf d. Friedhofsverwaltung d. genaue Lage eines anonymen Grabes "unter dem grünen Rasen" mitteilen?

Mein Freund + ich waren vor 1 Jahr auf d.Friedhof unserer Stadt, weil er d.Mut gefasst hat, d.Grab eines Freundes zu besuchen, der sich vor einigen Jahren d.Leben genommen hat.

Wir wissen, dass d.Urne auf d."grünen Rasen" beigesetzt wurde. Kenne d.offiziellen Namen nicht - kann es nur erklären: Die Überreste befinden sich nicht in einem typischen Grab mit eigenem Grabstein + Anpflanzfläche, sondern auf einer großen Rasenfläche, in deren Zentrum ein einzelner großer Grabstein steht, auf dem die Namen aller auf diesem Feld Beigesetzten stehen.

Ich kenne das von meiner Oma: Bei der Beerdigung wurden wir darüber informiert (haben es natürlich auch gesehen), wo genau Oma "liegt". Viele Angehörige legen Blumen für Verstorbene an den gemeinsamen Grabstein. Aber ich weiß, wo genau ich Blumen für Oma persönlich ablegen kann.

Zu meiner Frage: Wir konnten nicht einmal d.gemeinsamen Grabstein finden, weil es einfach zu viele sind + wir keinen Anhaltspunkt haben, wo in etwa wir suchen sollten.

Da ein solches Grab einen anonymen Aspekt hat: Darf d.Friedhofs- oder Stadtverwaltung direkte Auskünfte (auch an Nicht-Familienangehörige) weitergeben? Unser Friedhof ist klein - d.Verwaltung kaum da, sonst hätten wir schon längst nachgefragt.

Bitte entschuldigt den Roman! Ich hab generell Schwierigkeiten, mich beim Schreiben auf das Wesentliche zu begrenzen!!!

-Helena

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?