GIMP: Beim Einfügen von zwei verschiedenen Bildern sind bei einem die Farben komisch!

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Da ein GIF-Bild nur 256 Farben hat und zwar an die speziellen Bildgegebenheiten angepasst und darauf optimiert, wird das eingefügte Bild auf die 256 Farben des Zielbildes reduziert. Sind aber tatsächlich nur wenige der Farben des Zielbildes im eingefügten Bild vorhanden, sieht das Ergebnis im besten Fall interessant, meistens aber sehr unschön aus.

Stell dir vor, du versuchst - ähm - einen Apfel in so eine Papprolle vom Toilettenpapier zu schieben. Da musst du vom Apfel schon einiges abschneiden (oder essen), damit er in den vorhandenen Raum passt. Genau so ist es, wenn du etwas in ein indiziertes GIF-Bild einfügst, alle Farben, die nicht in den vorhandenen Raum passen, werden abgeschnitten.

Daher sollte ein GIF immer den vollen Farbraum (RGB) zur Verfügung gestellt bekommen, bevor man es bearbeitet, insbesondere bevor man etwas einfügt. Das ist dann so, als ob du die - um beim obigen Beispiel zu bleiben - Papprolle aufschneidest und auseinanderklappst, um Platz für den ganzen Apfel zu schaffen.

Siehe auch Antwort von Yetanotherpage.

GIF hat einen indizierten Farbraum, also eine feste Farbpalette auf möglichst wenig Farben reduziert damit die Speichergröße gering bleibt.

Willst ein GIF verarbeiten musst den Farbraum erweitern. Bild > Modus > RGB.

P.S.: Kein Photoshoptag-Missbrauch bitte. Danke.

Vielen Dank für die Antwort!

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Ich habe übrigens das Gefühl, dass GIMP versucht, die Farben des 2. Bildes dem 1. Bild anzupassen! Als müssten die Bilder von der Farbgebung gleich sein! Aber das sollen sie doch gar nicht!

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