gibt - giebt

7 Antworten

Vor Konrad Duden wurde vieles anders geschrieben als heute: Thür, Thier, giebt, Hülfe, Kügelgen, bey, blos usw.

Die Duden-Regeln gelten erst seit Beginn des 20. Jahrhunderts.

"giebt" war also früher erlaubt und gilt heute als falsch.

Ich fände es gut, wenn auch Prägungen wie "er frägt" oder "sie fässt mich an" in der Mottenkiste früherer Rechtschreibung verschwinden würden.

Ich glaube es ist alte Rechtschreibung, vielleicht Mittelhochdeutsch oder so. Ich sehe diese schreibweise häufig an alten Bücher, ich kann mir kaum vorstellen, dass ein solches Rechtschreibfehler so häufig übersehen wird. Vielleicht die Leute die es falsch schreiben sind auch ältere Menschen?

Weil man es früher mit "ie" geschrieben hat. Habe es gerade vorher in einem Buch von Nietzsche gelesen und musste mich nun vergewissern ...

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