Gibt es zu viele Maschinenbauingenieure?

5 Antworten

Eine zuverlässige Prognose kann ich Dir auch nicht liefern. Ich halte es aber für unwahrscheinlich, dass der seit Jahrzehnten eklatante Mangel an Maschinenbauingenieuren in Deutschland auf absehbare Zeit gedeckt werden kann. Noch müssen hierzulande Unternehmen Aufträge ablehnen mangels Fachkräften. Da ist also noch ein Reservoir. Und wenn das nicht reichen sollte, lockt ja außerhalb Deutschlands noch der Rest der Welt. Da wäre der Besuch englischsprachiger Lehrveranstaltungen ein Wettbewerbsvorteil für alle Fälle, ggfs. auch Auslandssemester und/oder Auslandspraktika.

Erfahrung: man bekommt nicht mal bei Zeitarbeit ein telefonisches oder sonstiges Jobinterview.In den Absagen, ca. 600 bis jetzt steht oft, dass es extrem viele Bewerbungen gibt. Und das als sehr guter Ingenieur in Süddeutschland.Es macht aber Spaß, und man kann sein Rad/ PC selbst reparieren. Es ruiniert einen leider finanziell.

Die Studienanfängerzahlen sind im Vergleich zu anderen Studiengängen exorbitant hoch. Z.B. in Aachen schreiben sich 1300 Anfänger ein, wohingegen die restlichen Studiengänge vielleicht auf 300 Anfänger kommen. Das wird ja nicht nur mit den allgemein höheren Studienanfängerzahlen zu tun haben.

Aber trotzdem glaub ich auch, dass Maschinenbaueingenieure gebraucht werden. Praktisch die gesamte Industrie basiert ja auf Maschinen und dass man plötzlich keine neuen Maschinen etc. braucht halte ich für unwahrscheinlich.

Wie sieht es denn mit der durchschnittlichen Studienzeit aus? Werde wohl mit 21 Anfangen zu studieren und will dann nicht mit 30 in den Beruf einsteigen. Die Regelstudienzeit(6 Semester für Bachelor und 4 für Master) wird ja eigentlich von fast niemandem eingehalten.

Maschinenbau-Studium, machbar?

Hallo liebe Community,

ich würde gerne etwas zum Studium Maschinenbau wissen. Bei mir siehts folgendermaßen aus: Ich habe letztes Jahr Abitur gemacht, hab dann bisschen gearbeitet und war 3 Monate in Südafrika. In dieser Zeit muss ich im nachhinein sagen, war ich ziemlich faul und hab mich etwas gehen lassen. Ich fühle mich dumm und denke, ich hab das Jahr verschwendet (wobei ich es echt gebraucht habe, weiterlernen nach dem Abitur konnte ich nicht, vorallem wusste ich nicht was, deswegen habe ich mir erstmal eine Auszeit gegönnt, auch um im Ausland meine Englischkenntnisse aufzubessern). Nun ja, ziemlich kurzfristig habe ich nach meinem Auslandsaufenthalt (war im Mai) wieder zurück, mein Interesse am Studiengang Maschinenbau gefunden.

Mathe hab ich in der Schule immer gern gemacht und war auch nicht schlecht. Stand immer so im guten Zweierbereich im Mathe Leistungskurs. Physik und Chemie hatte ich leider nicht in der Oberstufe. Zuvor in der Realschule, war ich dennoch immer gut in diesen Fächern, habe aber alles vergessen.

Nun ja, kurzfristig habe ich mich für ein Duales Studium beworben und habe dort gleich eine Praktikumsstelle bekommen, die ich seit einem Monat mache. In der Firma gefällt es mir richtig gut! Ich bin momentan in der Produktentwicklung eingeteilt und das Team dort ist einfach klasse. Verstehe mich mit allen gut und auch das Klima in dieser Abteilung ist super.

Aber dennoch habe ich Zweifel, ob ich das Duale Studium schaffe, falls ich übernommen werde. Ich habe Bedenken, da ich kaum Vorkenntnisse in Physik und Chemie habe. Und durch das Duale System mit dem straffen Zeitplan, hat man schließlich auch weniger Zeit zu lernen. Ich bin echt hin und her gerissen, ob ich es wirklich versuchen soll, Maschinenbau zu studieren und wenn ja, wirklich Dual oder doch lieber an der Hochschule?

Obwohl es verdammt schwer sein wird, würde ich es gerne versuchen.

Was würdet Ihr mir raten? Sollte ich vielleicht doch lieber die Finger davon lassen? Oder meine Ängste bei Seite schieben und es einfach mal auf mich zukommen lassen?

Wie viel Vorwissen in Chemie & Physik hattet Ihr? Oder was sollte ich auf jeden Fall nachholen? Oder beginnt das Studium von Null in den Fächern (halt nur in Rekordtempo..) ?

Danke!

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