Gibt es eine weibliche Form des Kalifen?

12 Antworten

Nein, die gibt es nicht. Ein Khalif ist immer ein Mann. Was hat es damit auf sich?

Es gibt keinen direkten Bezug im Koran, der besagt, dass eine Frau kein Staatsoberhaupt sein soll. Da jedoch der Islam den Mann als Führer des Hauses betrachtet, sollte auch die Spitze des Staates ein Mann sein. Es gibt einen Hadith, indem der Prophet sagte, dass die Leute keinen Erfolg haben werden, wenn sie eine Frau als Staatsoberhaupt wählen. Einige Wissenschaftler sagen, dies bezieht sich nur auf einen bestimmten Zustand zu der Zeit des Propheten, d.h., in Persien, wo eine Königin zur Führerin gemacht wurde. Aber alle Wissenschaftler sind sich einig, dass eine Frau nicht eine Khalifa sein kann.

Analysieren wir die Vor- und Nachteile einer Frau, die die Spitze des Staates in diesem Zusammenhang hätte.

1. Ein Staatschef muss das Gemeinschaftsgebet durchführen. Eine Frau kann kein Imam sein, weil es während der Gebete verschiedene Körperhaltungen gibt, die angenommen werden, wie das Verbeugen und Niederwerfen. Und wenn eine Frau Gebet führt, schafft das für die Menschen, die hinter ihr beten, Störungen und Ablenkungen.

2. Der Staatschef fährt in der Regel sehr oft zu anderen Staatschefs, um den Menschen gerecht zu werden. Viele Male nehmen sie an privaten Klausursitzungen teil. Der Islam erlaubt es einer Frau nicht, alleine in einem geschlossenen Raum mit einem Nicht-Mahram (einen Mann, den sie nicht heiraten dürfte, wie Vater, Onkel, Bruder u.a.) zu sein. Der Islam erlaubt keine Vermischung von Geschlechtern.

3. Es sind in der Regel eine Menge von Medien vor dem Staatschef positioniert. Foto- und Videoaufnahmen werden regelmäßig gemacht. Normalerweise gibt es einige körperliche Kontakte zwischen dem Staatschef und anderen Würdenträgern, einschließlich des Händeschüttelns.

4. Der Staatschef muss sich in der Regel regelmäßig mit Frauen und Männern treffen, um sie zu besuchen und zu versuchen, zu helfen, ihre Probleme zu lösen.

5. Während des Menstruationszyklus gibt es bestimmte geistige, psychische und physische Verhaltensänderungen, die in Frauen durch die Freisetzung des Sexualhormons Östrogen vorgehen.

6. Nach medizinischen Forschungen sind Frauen im Allgemeinen besser als Männer im Gesang und in verbalen Fähigkeiten, unabhängig von der Höhe des ist Östrogens. Männer haben eine bessere Leistung in der Raumvorstellung, welche die Fähigkeit, Objekte im Raum zu sehen oder sich vorzustellen, ermöglicht. Das ist das Denken im Voraus, wie ein Gebäude oder ein Projekt aussehen wird. Die Entscheidung eines Führers wird hauptsächlich auf dieser räumlichen Beziehungskompetenz ausfallen. Verbale Fähigkeiten, Gesang und andere Fähigkeiten einer Frau sind sehr wichtig für sie als Mutter, um ein Kind aufzuziehen. Hier hat Gott den Frauen einen Vorteil gegenüber den Männern gegeben. Diese Studie wurde von zwei Psychologen aus Kanada geleitet, die beide Frauen sind.

7. Wenn eine Frau schwanger wird, braucht sie für mindestens ein paar Monate Ruhe, in denen sie nicht in der Lage ist, die Aufgaben als Staatsoberhaupt wahrzunehmen.

8. Wenn sie Kinder hat, ist ihre Verantwortung als Mutter wichtiger, als die des Staatsoberhauptes. Deshalb bin ich eher geneigt, dem Blick jener Gelehrten zuzustimmen, dass eine Frau nicht als Staatsoberhaupt tätig sein sollte. Allerdings bedeutet dies nicht, dass Frauen nicht aktiv an der Politik teilnehmen können. Sie haben das Recht, zu wählen und an der Rechtsgebung teilzunehmen. Als der Vertrag von Hudaibiya unterzeichnet wurde, waren die meisten Menschen gestört. Es war die Frau des Propheten, um Salama, die ihm Ratschläge gab und ihn unterstützte. Obwohl der Ministerpräsident die wichtigste Person in unserem Land ist, sind viele Male die Berater und die persönlichen Assistenten diejenigen, die die Entscheidungen gestalten und mehr Einfluss haben.

Die Userin UmmaSalima führt anschaulich Argumente und Begründungen an, warum der Islam nicht zu Deutschland gehören kann, weil er ein Politikum ist, was gegen die Bestandteil des Grundgesetz der BRD und dem Gleichbehandlungsgrundsatz verstößt.

Der Islam ist nichts anderes als wirres widersprüchliches Zeug von ungebildeten frauenfeindlichen Gelehrten, die intellektuell noch nicht mal befähigt sind ihre eigenen Widersprüche in ihren Aussagen zu erkennen und einfach nur Angst vor Frauen haben, was nur allzu gerne von ungebildeten Menschen aufgegriffen wird, die nicht eigenständig denken können und klare Ansagen benötigen.

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Ist euch bekannt, dass der Kalif im Arabischen (zumindest scheinbar) eine Endung Wirbel weiblichen Wörtern hat? Arabisch heißt der Kalif nämlich khalîfa خليفة und bedeutet Nachfolger oder Stellvertreter.

Und nebenbei: Der Mensch an sich (Männlein wie Weiblein) wird im Arabischen "Khalifatullah" خليفة الله genannt: "Stellvertreter Gottes". ... Dassault natürlich nichts darüber aus, in wieweit der Mensch diesem Ehrentitel gerecht wird. Die Antwort kennen wir alle.

Der Begriff "Kalif" kommt aus dem islamischen Kulturraum. Im Islam der Zeit, als es Kalifen gab, waren die Frauen nicht gleichberechtigt, die Frau eines Königs konnte keine Königin sein.

Also war die Frau eines Kalifen nur die Frau eines Kalifen. Womöglich eine von mehreren.

Genau, es gab keine Gleichberechtigung, aber Gerechtigkeit.

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@Muslimhelper

Das ist ja der Satz des Tages!

Gerechtigkeit ohne Gleichberechtigung kann es wohl kaum geben - einen größeren Widerspruch in sich gibts gar nicht!

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