Ich vermute, dass „Sire“ (alte Schreibweise) aus den französischen kam. Und da ein e dranhing, hat man das sozusagen rein englisch gelesen. So wie man wire oder hire oder fire liest.

im Concise Dictionary of English Etymology heißt es dazu, dass sir eine verkürzte Version von sire ist, was aus dem lateinischen senior übers altfranzösische senre in vereinfachter Form als sire weitergegeben wurde. Also senior (lat.) —> senre (altfranz.) —> sire (franz.) —> sire / sir (engl.)

Angewendet wurde Sire zudem eigentlich nur bei Kaisern und Königen.

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Ja DRINGEND, sonst erwarten uns sehr gewaltige Probleme

Gestern habe ich einen Bericht zu Finnland gesehen, wo die Situation besser ist. Die Impfrate ist dort auch höher als bei uns. Der Reporter fragte einen Mann, was er den Deutschen raten würde, damit es besser wird. „Get vaccinated“ war die sofortige und klare Antwort. Dem kann man nur zustimmen.
Zu Südafrika wird momentan gesagt, dass sie bisher vor allem bei jungen Leuten festgestellt worden ist und dass die Verfassung der Infizierten derzeit nicht lebensbedrohlich sei. Es seien derzeit nur leichte Symptome festgestellt worden. Aber man vergesse nicht, dass dieses alles erst ganz am Anfang steht und man nur sehr wenig weiß. Übrigens: Der Virus ist eine Variante, und diese weist, anders als bei den bisherigen Varianten, viel mehr Mutationen (so die richtige Schreibweise) auf. Man spricht von ca. 50.

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Frag den Autor bzw. Bitte ihn um schriftliche Erlaubnis.

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Das sog. Ägyptische Alphabet ist eine Auswahl von zwischen 25-30 Einkonsonanten-Zeichen, welche für Touristen benutzt werden, um ihre Namen auf dem Basar zu schreiben, d.h. phonetisch. Oft kommt aber Unsinn heraus, da die Handwerker z.B. bei Christian oder Thomas u.a. das h mit einarbeiten. Solche Namen wie Hughes, Jacques oder Sczceszczyński dürften da noch schlimmer aussehen.
Man kann hier nicht in Kürze alles sagen, wir man Hieroglyphen liest. Dazu gibt es Literatur auch für Nichtägyptologen, die sehr nützlich sind, wie die Bücher von Mark Collier, Zauzich oder Hoeveler-Müller (oder einfach bei Google die Namen und das Wort Hieroglyphen eingeben).

Ganz grob gesagt, sollte man u.à. folgendes wissen:

  1. Die Hieroglyphen sind keine Bilderschrift, sondern sie sind zumeist Zeichen mit Lautwerten. Das Aussehen eines Zeichens stellt in den meisten Fällen keine Bedeutung dar.
  2. Es sind heute annähernd 8000 Zeichen bekannt, von denen aber höchstens bis um die 400 tatsächlich in Gebrauch waren. Die Masse stellen im Grunde Varianten dar, die erst gegen Ende der Hieroglyphenzeit (Ptolemäerzeit) aufkamen.
  3. Es sind Konsonanten bzw. sie sind nur als Konsonanten bekannt, da man die Vokale nicht kennt.
  4. Es gibt ca. 48 Einkonsonanten-Zeichen, von denen zwischen 25 und 30 auf Basaren für Touristen verwendet werden. Also solche wie 𓄿 (a), 𓇋 (i), 𓇌 (i, y), 𓂝 (a, e), 𓅱 (w, u, o), 𓃀 (n), 𓊪 (p), 𓆑 (f), 𓅓 (m), 𓈖 (n), 𓂋 (r), 𓉔 (r), 𓊃 (s, z), 𓋴 (s), 𓈙 (sch), 𓈎 (k, q), 𓃭 (l), 𓎡 (k), 𓎼 (g), 𓏏 (t), 𓂧 (d), 𓍯 (o) - einige der angegeben Bedeutungen sind sehr ungenau und zudem teils irreführend, da es keine eigentlichen Vokale gibt. Beispiel: Das a st in Wahrheit lautlich nur der Stimmansatz, Glottisverschluss genannt, der z.B. gleich 3x hörbar wird in „unabänderlich“ ('un'ab'änderlich). Dieser „Knacklaut“ ist es. Das Küken ist kein u oder o sondern der schwache Konsonant w (wie im englischen). Der Löwe, hier mit L wiedergegeben, wurde vor allem im Neuägyptischen unter den Ramessiden oder der Amarnazeit (Echnaton, Nofretete, Tutanchamun) bis zum Schluss verwendet für das L, ist aber eigentlich ein Zweikonsonsnten-Zeichen, nämlich rw, welches man hilfsweise „ru“ ausspricht. Oder das letzte Zeichen für o ist in Wahrheit auch ein zweikonsonantiges Zeichen, nämlich „w3“, was hilfsweise „wa“ (englisches w) ausgesprochen wird.
  5. Den größten Anteil an Hieroglyphen bilden die Zweikonsonanten-Zeichen, gefolgt von den dreikonsonantigen. Das geht in die hunderte. Gemeint sind also solche wie 𓏠 (m-n), 𓎟 (n-b), 𓆓 (dsch-d), 𓋹 (‘-n-ch), 𓊹 (n-tsch-r), 𓌃 (m-d-w)
  6. Es gibt weitere Konsonantenzeichen mit 4-7 Konsonanten, aber eher selten.
  7. es gibt auch Zeichen, die stellen als Ideogramme dar, was sie bedeuten. Diese erkennt man an einem kleinen Senkrechtstrich neben oder unter einem Zeichen. Das Zeichen 𓉐 hat den Lautwert „pr“ (man kann es hilfsweise „per“ aussprechen) stellt den Grundriss eines Hauses dar und bedeutet Haus, wenn daneben oder darunter im „Hauseingang“ ein kleiner Senkrechtstrich steht. Ansonsten kann es in jedem Wort stehen, was „pr“ als Laut enthält und nichts mit Haus zu tun hat. Das kann man sich als eine Art Rebus vorstellen. Ein bestimmtes deutsches Wort kann man auch so schreiben: 🐖🐻. Wie heißt das Wort? Man kann es also tatsächlich richtig lesen und nicht nur deuten.
  8. Es gibt eine weitere Zeichengruppe, die stummen Deutzeichen, die Determinative. Sie geben die Bedeutungsrichtung an, was bei Homophonen sehr hilfreich ist, haben zumeist keinen Lautwert, sind also stumm. … Das deutsche Wort 🐖🐻 hört sich genauso wie ein Schimpfwort mit Tiernamen an. Deshalb setzt man am Schluss noch mindestens 1 Zeichen, ein solches Dererminativ, um klar zu machen, dass es das Wort mit Reinigung im Zusammenhang ist: 🐖🐻🧹. Das gleichklingende Schimpfwort könnte man dann so schreiben: 🐖🐻🤬 - Übrigens stehen die Determinative am Schluss, so dass man auch weiß, wann ein Wort endet und das nächste beginnt, da die Hieroglyphen keine Lücken und Satzzeichen kennen. Abstrakta lassen sich auch ohne weiteres schreiben, was u.a. am Determinativ 𓏛 bzw. je nach Position 𓏜 (Schriftrolle) zu erkennen ist.
  9. Ehe ich’s vergesse: die Schreibrichtung kann von rechts nach links oder von links nach rechts, horizontal wie vertikal sein. Der Anfang eines Textes ist dort, wohin die Menschen oder Tiere des Textes schauen. Das kann auf einer Fläche auch wechseln. Und es passiert auch im Sargdeckeln oder Totenbüchern, dass die Schriftrichtung retrograd ist, also sozusagen gespiegelt, indem die dargestellten Menschen und Tiere zum Ende des Textes schauen. Die Ägypter haben m.W. die Schreibrichtung von rechts nach links bevorzugt, d.h. die Menschen oder Tiere blicken nach rechts. … Und die Ägypter waren Ästheten beim Schreiben. Sie haben nicht einfach hintereinander geschrieben sondern gruppiert, indem die Zeichen möglichst in ein gedachtes Quadrat passen, je nach Größe und Form (so wie es heute die Koreaner tun). Eine feste Orthographie gab’s nicht, und die Benutzung von Hieroglyphen änderte sich auch je nach Sprachstufe (die Basaris verwenden die Art der Schreibungen des Mittelägyptischen, was als klassisch gesehen wird. Die sog. Gruppenschrift des Neuägyptischen u.à. für fremde Namen, folgte eigenen Regeln, die aus mittelägyptischer Sicht zuweilen sogar unlogisch bis bizarr erscheint). Und Götternamen und Königstitel standen immer am Anfang, selbst wenn z.B. ein Göttername erst am Schluss ausgesprochen worden ist, wie bei twt ‘nch Jmn (Tut Anch Amun).
  10. Die Schrift ist also eine echte Schrift. Allerdings konnten nur max. 2-4 % der Ägypter lesen und schreiben. Und die Schrift wurde neben den weiterhin verwendeten bildhaften Formen bis zum Ende der Zeit parallel auch immer kursiver bis hin zum Demotischen, das so gar nicht mehr wie die Hieroglyphen aussieht. Das Demotische steuerte später bei der Einführung des griechischen Alphabets für den letzten bis heute existenten Überrest der alten ägyptischen Sprache, das Koptische, einige Buchstaben bei. Das Koptische ist nicht selten auch ein Schlüssel für die Lesung der Hieroglyphen. Das war einer der Gründe, warum Champollion erfolgreich war, da er Koptisch konnte und erkannte, dass dies ein Nachfahre der Sprache der Hieroglyphen ist. …

Und die gute Nachricht ist, dass bis zu einem gewissen Grade auch Laien kleine Texte lesen können. Man muss nur etwas Fleiß aufbringen, Zeichen sich merken und gewisse grammatikalische Kenntnisse haben. Man wird es spüren, wenn man vor einem Text steht. Während die anderen Museumsbesucher davor stehen und die Bildchen im Text bewundern oder gar zu deuten versuchen, spricht der Text zu Ihnen, als wenn er Sie erwartet hat. Die Texte sind ja auch im Grunde für die nachfolgenden Generationen geschrieben worden. Also auch für uns. Wer das lesen kann wird vielleicht eine Stimme aus der entfernten Vergangenheit leise hören. … Es hatte was magisches, als ich das zum ersten Male erlebt habe.

Und wer richtig Hieroglyphen am PC schreiben möchte, dem sei das kostenlose Programm JSesh empfohlen. Die Zeichen sind darin entsprechend der Ordnung nach Gardiner sortiert und lassen sich auch gruppieren usw. usf.. Es ist selbst für Ägyptologen ein sehr nützliches Programm. Zu empfehlen ist hierbei auch, wie man das sog. Manuel de Codage benutzt, das MDC.

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Sie ist nur 10 ct. wert.

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Der lange Zettel steht übrigens kopf. ... Ziemlich flüchtig geschrieben. Kann im Grunde nur jemand lesen, der selber arabische flüchtige Schreibschrift täglich benutzt. Ich glaube oben (auf dem bild unten) "a'udhu billahi min ash-shaitanir rajim" zu erkennen, also "Allah bewahre uns vor Shaitan, den Gesteinigten"

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Vor Jahren las ich mal, dass Kuwait Firmen nur dann reinlässt, wenn mindestens 51% einem Kuwaiti gehört, d.h. dass er nichts tun muss. Man sagt, dass praktisch jeder Kuwaiti Teilhaber einer Firma ist. Das gilt aber eben nur für kuwaitische Staatsbürger. Es gibt in Kuwait mehr Nicht-Kuwaitis als Kuwaitis.

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Der Zweck wird wohl der eines Trinkbechers sein.

Beim rechten Bild könnte man mit Abstrichen und 40 Fieber "wal-'âfiîyât" والعافيات lesen, also irgendwas gesundes, Google meint Wellness. Haut aber mit den Punkten irgendwie nicht so gut hin und lässt auch den obersten Bogen im Alif außer acht.

Beim linken weiß ich nicht, wie man das lesen kann.

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Nein

Persisch ist anders als Arabisch, sowohl sprachlich, grammatisch bis phonetisch. Beide gehören unterschiedlichen Sprachfamilien an. Das ist so, als würde man wegen der gemeinsamen Schrift fragen, ob Deutsche auch Maltesisch verstünden. Deutsch ist eine indoeuropäische Sprache, das zu den germanischen Sprachen gehört, Maltesisch ist der einzige arabische Dialekt, der in lateinischer Schrift geschrieben wird und zu den semitischen Sprachen gehört, auch wenn eine Reihe lateinischer bzw. italienischer und Englischer Wörter Eingang gefunden hat.

Arabisch können daher nur diejenigen Perser, die Arabisch gelernt haben.

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Der Text ist Arabisch.

Oben steht auf Arabisch "Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen"

darunter folgen dann die Verse 51-52 der 68. Sure des Quran:

"(68:51) Diejenigen, die ungläubig sind, würden dich, wenn sie die Ermahnung hören, mit ihren Blicken wahrlich beinahe ins Straucheln bringen. Und sie sagen; "Er ist ja fürwahr besessen." (52) Doch es ist nur eine Ermahnung für die Weltenbewohner."

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schuffa soll zu sofa führen, was aber eigentl. suffa ist.

schakk soll zu Scheck führen, wobei schakk arabisch eigentlich Zweifel heißt.

as-sumut ist Azimut

isfinatsch ist Spinat, aber eher aus dem Persischen (besser isfinadj), da es in Arabisch eigentlich sabanich heißt

scharap ist Sirup

qand ist Kandis

bei limija habe ich zweifel, ob es nicht eine fehlerhafte Schreibung von kimija ist, was dann Chemie bedeutet. Limija finde ich nicht.

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Ist das ein arabischer Name? Klingt wie "'alaynâ" علينا (auf uns, mit uns). Falls es diesen Namen so geben sollte, dann wäre der erste buchstabe nicht das Alif sondern das Ain: ع

Nur, ich habe diesen Namen so für Arabisch noch nicht gefunden., es sei denn dieser hier: اليِناءْ (أَلْيِنَاء) Alyinâ'

http://muslimbabynames.hawramani.com/?s=aleena

In diesem Falle wäre es أ wobei die Frage entsteht, ob dann ein einziger Strich sich als Initialbuchstabe überhaupt gut macht. Allerdings könntest Du kalligrafische Varianten des Buchstaben Alif nehmen, die dann wiederum etwas Ästhetisches sein können, wie das Alif etwa in Diwani-Schriftart oder in Thuluth. Suche bei Google mal nach Alif Diwani oder Alif Thuluth. Zu Alif Diwani kann man hier einen Eindruck von dem Buchstaben bekommen: https://twitter.com/SabbaghMike/status/1032313544384147456/photo/1

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Das ist eine sog. Ligatur aus dem Ta und dem Ha, also genau richtig, wie du es vermutet hast. Einige Schriftfonts setzen keine Ligaturen, wie Times New Roman, während z.B. Traditional Arabic oder Arabic Typesetting diverse Ligaturen formt.

Wenn du z.B. mal hier reinschaust und dann in der PDF auf S. 25 gehst, dann siehst du eine Tabelle mit diversen solcher Ligaturen, wo Buchstaben nicht unterhalb sondern oberhalb verbunden werden. https://image.linotype.com/files/pdf/AlfabetaArabica.pdf

Oder schau mal hier rein. Da ist als Beispiel die "Bundesrepublik Deutschland" in verschiedener Art arabisch geschrieben, mal mit und mal ohne Ligaturbildung.

http://www.rheingold-satz.de/sprachen/arabisch.php

Oder am Beispiel des Namens des Propheten:

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Muhammad_ligature.png

Oder schau mal hier, wo anstelle des Ta das Lam dieselben Ligaruren eingeht, mitunter sogar mit weiteren Ligaturen.

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ligatures_Lam.jpg

Und wenn dir das nicht reicht ;-) :

http://www.unicode.org/charts/PDF/UFB50.pdf

Und nicht vergessen: Die Punkte sind oft der sichere Anker bei Zweifeln.

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