Gewichtsverlust von 21 Gramm nach dem Ableben?

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wikipedia sagt: Duncan MacDougall (* 1866; † 15. Oktober 1920) war ein US-amerikanischer Arzt aus Haverhill, Massachusetts, der im frühen 20. Jahrhundert versuchte, das „Gewicht der Seele“ durch Wiegen sterbender Patienten zu bestimmen.

1906 wog MacDougall sechs sterbende Patienten als Versuch einer Psychostasie. Er wollte beweisen, dass die Seele materiell und messbar sei – die Gewichtsdifferenz zwischen lebendigen und toten Patienten betrug nach seinen Angaben durchschnittlich 21 Gramm (zwischen 8 und 35 g). Im März 1907 erschien ein Bericht über diese Untersuchung in der New York Times sowie zwei Berichte im selben Jahr in der medizinischen Zeitschrift American Medicine.

Nach MacDougalls Vorgehen und seinen Ergebnissen wurde 2003 der Film 21 Gramm benannt.

MacDougall vergiftete weiterhin fünfzehn Hunde und stellte während deren Sterben keine Gewichtsabnahme fest, woraus er folgerte, dass Hunde keine Seele besäßen. Später versuchte er, die menschliche Seele auch als „Schattenbild“ auf Röntgenbildern zu erkennen.

In den 1930er Jahren wiederholte der Lehrer und Wissenschaftsenthusiast H. LaVerne Twining die Experimente McDougalls in Los Angeles mit Mäusen. Zunächst gelang es ihm, auch bei einer an Zyanid gestorbenen Maus einen Gewichtsverlust im Moment des Verendens zu messen. In einem weiteren Experiment sperrte er das sterbende Tier allerdings in einen hermetisch verschlossenen Glasbehälter. Das Gewicht blieb dabei gleich. Twining schloss, dass der Körper der Maus im Augenblick des Todes einen starken Flüssigkeitsverlust erlitt, der den Gewichtsabfall erklären würde. Da die Flüssigkeit nicht aus dem geschlossenen Behälter entweichen konnte, blieb auch das Gesamtgewicht gleich. Dies erklärte auch die Schwankungen des Gewichtverlustes in McDougalls Experimenten. Verschieden schwere Menschen mit unterschiedlichem Flüssigkeitshaushalt würden auch unterschiedlich viel Flüssigkeit verloren haben. McDougalls Experimente gelten heute als unwissenschaftlich, seine 21-Gramm-Hypothese spielt aber in der Popkultur nach wie vor eine Rolle.

http://de.wikipedia.org/wiki/Duncan_MacDougall

coool guten Wissensstand hast du das hat mir nun auch diese Illusion genommen .

( war jetzt nett gemeint ) ich mag nunmal keine Unwahrheiten

0

ich hab den film nicht gesehen aber ich glaube auch nicht das unsere seele gewicht hat und jeder Kørper verliert zudem unterschiedlich viel Flüssigkeit

Wäre schon deshalb Nonsens, weil die Menschen schon zu Lebzeiten unterschiedlich groß und schwer sind.

Man sollte nicht jeden Quatsch glauben. Je nach Umständen des Todes verliert ein Körper Flüssigkeit, auch durch Austrockenen und das ist sicher nicht eine bestimmte Menge von 21 Gramm. Ein Filmmärchen...

Ich galube auch nicht jeden Quatsch, daher ja meine Frage.

Und in dem Film wird exakt bei Eintritt des Todes vom Körperverlust von 21 Gramm gesprochen. Körperflüssigkeiten können es dann ja nicht sein. Oder sollte es eher philosophisch gemeint sein?

0
@HeymM

Eine Theorie eines einzigen Mannes, die er 1906 aufstellte und die unterdessen als "unwissenschaftlich" abgetan wurde. Und so etwas wird heute noch als Wahrheit verbreitet....

0

Ich denke, da wird drauf angespielt, dass die Seele 21 Gramm wiegt wenn ich richtig informiert bin. Das denk ich aber nicht, das sind vielmehr die Körperflüssigkeiten, die verloren gehen, da die Blase und der Schließmuskel im Po (´;D) nicht mehr funktionieren.

Wenn es Körperflüssigkeiten wären, würden es nicht bei jedem 21 Gramm sein.

0

Die Körperflüssigkeiten, welche dabei abgegeben werden, befinden sich dennoch auf der Waage und verschwinden ja nicht einfach, sprich das Gewicht der Ausscheidungen wird weiterhin mitgewogen.

0

Was möchtest Du wissen?