[Getriebe] Je höher die Übersetzungskraft, desto höher die Drehzahlen, richtig?

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5 Antworten

Während die PS-Zahl eines Fahrzeuges bestimmend für dessen Endgeschwindigkeit ist, so ist das Drehmoment eine für die Beschleunigung des Fahrzeuges charakteristische Größe. 

Ist dieses Drehmoment groß, so kann pro Reifenumdrehung mehr Kraft auf die Strasse übertragen werden. Den Reifen kann man sich hier analog zu einer Wippe (bekannt aus dem Physikunterricht) mit einem Drehpunkt in der Mitte und einem Kraftangriffspunkt an der Oberfläche vorstellen. 

Zu beachten ist noch, dass das Drehmoment, welches der Motor eines Fahrzeuges liefert, nicht konstant ist, sondern bei zu hoher oder zu geringer Drehzahl abnimmt. Jeder Motor hat einen Drehzahlbereich, in dem er sein optimales Drehmoment hat

Die häufigste Aufgabe eines gleichmäßig-übersetzenden Getriebes ist die Anpassung einer gegebenen Eingangsdrehzahl, z. B. die Drehzahl von Elektromotoren, an eine geforderte Ausgangsdrehzahl, 

z. B. für ein Werkzeug. Beispiele: Motor des Rasierers an Drehzahl der Rundmesser oder Automotordrehzahl (6000/min) am Getriebeeingang soll am Getriebeausgang 1000/min haben (um andere Verhältnisse zu verwirklichen, haben Automobilgetriebe mehrere Gänge).

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Üblicherweise geht man vom Schnellen (Antriebswelle) ins Langsame (Abtriebswelle).

Je höher die Übersetzung, umso geringer die Drehzahl und umso höher das Drehmoment an der Abtriebswelle.

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Was genau meinst du mit Übersetzungskraft? Das Drehmoment am Getriebeausgang?

Bei den meisten Benzinmotoren ist es so, dass bis zu einer bestimmten Drehzahl das Drehmoment mit der Drehzahl steigt. Wenn man diese bestimmte Drehzahl erreicht hat, nimmt das Drehmoment wieder ab.

Es gibt aber z.B. große Schiffsmotoren, die unheimlich langsam laufen, aber ein riesiges Drehmoment haben.

Andersrum gibt es z.B. Motorradmotoren, die kein besonders hohes Drehmoment haben, aber durch die hohe Drehzahl trotzdem viel Leistung bringen.

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Kommentar von MarklinHD
23.06.2016, 14:58

Ich meinte das Übersetzungs-Verhältnis von dem Getribe (Eingang's und Ausgang's Welle)

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Ich versuch es mal einfach:

Eingehende Drehzahl ins Getriebe, mit weniger Drehzahl raus dafür mehr Kraft.

Eingehende Drehzahl ins Getriebe, mit mehr Drehzahl raus dafür weniger Kraft.

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Kommentar von Miete187
23.06.2016, 15:27

Und an was bastelst du...Modellbau oder Eisenbahn?

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Jede Getriebeübersetzung wandelt die Eingangsdrehzahl in eine Ausgangsdrehzahl. Gleichzeitig wird das Drehmoment umgekehrt proporrional gewandelt. D. h. bei Übersetzung ins Langsame wird das Drehmoment größer, je größer die Übersetzung ist. Beispiel 1. Gang am Fahrzeug erzeugt wenig Geschwindigkeit, aber hohes Anfahrmoment. Höherer Gang wird für höhere Geschwindigkeit benützt, aber erzeugt weniger Drehmoment. Deshalb braucht man bergauf einen Gang mir höherer Übersetzung

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