Getrennt Sexualkunde?

Das Ergebnis basiert auf 38 Abstimmungen

Nicht trennen, weil 95%
Trennen, weil 5%

16 Antworten

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Nicht trennen, weil

Es ist auch wichtig dass heterosexuelle Schüler lernen dass Homosexualität, Bisexualität und Pan Sexualität völlig normal ist. In meiner alten Schule wurde dass auch zusammen gemacht.

Außerdem wäre eine Trennung nicht umsetzbar da sich dazu jeder Schüler und Schülerin als Hetero, Bi , Homo oder Pan outen müsste was man allerdings nicht verlangen kann.

Durch eine Trennung in Sexualitäten würde man auch so tun als ob Homosexualität und Bisexualität und Pan Sexualität nicht normal währen weil sie ja nicht im normalen Unterricht sondern separat behandelt werden.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung
Nicht trennen, weil

eine Trennung nur zu noch mehr Unverständnis führen würde. Ich wäre viel eher dafür das Thema ausführlicher zu behandeln und einen offenen Umgang damit zu fördern. Wenn jemand sich bei speziellen Themen nicht traut zu fragen, dann sollte immer das Angebot gemacht werden, dass im einzelnen zu besprechen.

Natürlich ist es für manche peinlich darüber zu sprechen, aber auch nur weil der Umgang mit dem Thema so vermittelt wird. Es ist etwas natürliches und so sollte man auch damit umgehen. Es nach Geschlechtern zu trennen würde nur noch mehr dazu führen, dass es Scham auslöst.

Nicht trennen, weil

Hallöchen

Aufklärung in Punkto Sexualität,-warum sollte man da so eine Grenze setzen???

Das würde ja wieder bedeuten,das man Menschen,die anders veranlagt sind irgendwie verbannt.

Und ich finde es wichtig,das man a l l e s ansprechen sollte

Das auch die,die Andere abwertend behandeln,oder es nicht verstehen wollen,ein Bild bekommen,das es keine Exoten sind,sondern sie es einfach nur in einer anderen Form(Neigung) ausleben

Vielleicht gäbe es dann auch endlich mehr Verständnis für alle Sexualitäten

Das miteinander zählt,-nicht das Gegen einander

 - (Schule, Sex, Biologie)
Trennen, weil

Aber nur teilweise:
Es hat sich gezeigt, dass teilweise getrennter Sexualkundeunterricht bzw. Workshops sinnvoll sind, weil die Situation weniger schambelastet ist und man freier sprechen kann, eventuell sollte auch die Lehrperson das entsprechende Geschlecht haben. Da können Diskussionen und Fragestellungen über die blosse körperliche Funktionsweise hinaus entstehen, die sonst unter Jugendlichen in einer Schulklasse nie stattfinden würden, wenn das andere Geschlecht anwesend ist.

Da es ja auch darum geht, die eigene Sexualität kennen und einschätzen zu lernen, würde ich nicht nach sexuellen Präferenzen, sondern tatsächlich nach Geschlecht getrennt unterrichten.

Teil einer zeitgemässen Sexualaufklärung ist auch das Behandeln von homosexuellen oder transsexuellen Themen.

Nicht trennen, weil

Alles für jede*n wichtig ist, schon allein, um die anderen Menschen und deren Probleme, Anforderungen und all das beim Sex verstehen zu können, auch, um mehr Offenheit zu erzielen

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