Geschlechterrollen in der Gesellschaft

6 Antworten

Es hat sich einfach in den Köpfen so festgesetzt... warum es überhaupt dazu kam.. hmm.. ich denke es ist, weil die Menschen früher sehr gläubig waren und viele die Bibel wörtlich genommen haben. Und da steht nun mal drin, dass der Mann mehr wert ist und die Frau dem Mann Untertan sein muss (also nicht so wörtlich aber zwischen den Zeilen schon). Meine Religionslehrerin hat uns erzählt (ihre Qulle kenne ich aber nicht (!)), dass z.B. viele Jünger von Jesus, die in der Bibel gennant werden, eigentlich Frauen waren und einfach zu Männern umgedichtet worden sind, damit Frauen kein Ansehen bekommen...

Aber wie gesagt, dass ist meine Theorie.. ob man das wirklich daran festmachen kann, weiß ich natürlich nicht.

Und wahrscheinlich spielt einfach schon mit rein, dass Frauen von Natur aus "weicher" sind.. wenn z.B. ein Baby weint, fällt es den meisten Frauen viel schwerer als Männern, das Baby nicht zu beachten. Wahrscheinlich gelten sie auch deshalb als das schwächere Geschlecht..

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Anscheinend ist es wohl wirklich etwas Übergebliebenes von damals, nur wundert es mich, warum sich das in die heutige Zeit festgesetzt hat und dass sich Menschen nicht davon lösen kann.

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@Atrame753

wenn man so erzogen wird, ist es sehr wahrscheinlich, dass man seine Kinder genauso erzieht!

Ich glaube es gibt kaum einen Jugendlichen der nicht irgendwann sagt oder zumindest denkt, dass er wenn er mal Kinder hat, seine Kinder ganz anders erziehen wird und ihnen mehr Freiheit geben wird.. Fakt ist aber, dass man wenn das Kind dann da ist, instinktiv auf das früh gelernte zurückgreift und das Kind ziemlich ähnlich erzieht, wie man selbst erzogen worden ist, selbst wenn man das nicht 100%ig vertritt.. so wird es damit wahrscheinlich auch gewesen sein.

Zudem war in vielen Ländern bis vor 100 Jahren auch verboten, dass Frauen wählen dürfen und sie hatten allgemein eine niedere Stellung. Hätten Eltern ihre Töchter dann feministischer erzogen, hätten die wahrscheinlich Probleme bekommen 1. einen Mann zu finden und 2. mit ihren Rechten zufrieden zu sein. Und welche Mutter wünscht sich schon, dass ihre Tochter mal im Gefängnis sitzen wird, weil sie z.B. vor dem weißen Haus für das Frauenwahlrecht demonstriert hat?

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Man gilt nicht als schwul. Diese rollenverteilung.ist ein uebergebliebenes leitbild von früher, alleine angela merkel beweist das gegenteil :).ich als junge kann zwar kochen, aber würde nie zuhause bleiben sondern arbeiten, mir wärs aber egal, wenn meine freundin auch arbeiten möchte. Dann soll sies tun

Das "schwul" war eher darauf bezogen, dass dies zumindest in meiner Umgebung einem zugeworfen wird, wenn man sich gegen diese Rollenverteilung richtet. Damit beziehe ich mir vor allem auf die Rollenverteilung im Haushalt. (Liegt wohl eher daran, dass ich "erst" 16 Jahre alt bin und die meisten wohl noch nicht so geistig reif sind..) - Mir ist natürlich klar, dass das rein gar nichts mit Homosexualität zu tun hat, aber so denken anscheinend die meisten (jüngeren) Menschen.

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Der Fachausdruck dafür lautet Gender: Gender bezeichnet die Erwartungen, die aufgrund des biologischen Geschlechts(sex) an das Verhalten und den Charakter eines Menschen gestellt werden.

Z.B. gibt es in unserer Gesellschaft das Gender "weiblich". Verbunden damit sind die Dinge, die du nennst: Kann sich um den Haushalt kümmern, freundlich, nett, sanftmütig, nicht wild.

Daneben gibt es dann das Gender "männlich": Führungsposition, wild, kann eher nichts im Haushalt.

Natürlich gelten diese Gender nicht überall. Sie sind immer von dem Umfeld abhängig, in dem man sich bewegt. Außerdem haben sie sich im Laufe der Zeit gewandelt.

Wenn dir diese Gender begegnen, dann also deshalb, weil du dich in einem entsprechenden Umfeld bewegst. In diesem Umfeld werden Menschen noch im Sinne solcher Geschlechterrollen(nichts anderes meint der Begriff Gender nämlich) erzogen.

Und gerade da liegt die Ursache dafür, dass solche Vorstellungen immer noch verbreitet sind: Weil die Menschen dazu erzogen werden, sie zu glauben. Und solange es noch Menschen gibt, die das tun, wird es auch diese Vorstellungen geben.

Und Geschlechterrollen an sich wird es wohl immer geben. Damit die aussterben, müsste die Menschheit nämlich aufhören, Menschen als "männlich" oder "weiblich" zu kategorisieren. Und ich glaube, wir sind uns einig, dass das wohl nicht passieren wird.

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