Geschichtliche Frage zum Mittelalter (Investiturstreit, Kreuzzug, Papst)...

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Gregor VII. festigte die Macht Roms mit dem Sieg im Investiturstreit, durch diesen Umstand stieg die Macht Roms in den folgenden Jahrhunderten. Die Einsetzung von Bischöfen war ein ureigenes Recht der fränkischen Könige, die Praxis übertrug sich durch Karl den Großen auf alle seine Nachfolger, damit war nach dem Investiturstreit Schluss...

Urban II. wollte die Westkirche wieder mit der Ostkirche vereinen, dieser Aspekt war einer der Hauptgründe für den Aufruf zum Kreuzzug, sicher waren auch die Überfälle und Plünderungen auf Kirchen und Klöster ein Grund.

Auch hier ergibt sich Rückblickend eine Stärkung der Autorität der römischen Kirche. Gregors Position gegenüber Heinrich IV. kann aber mit der Gregors nicht verglichen werden, der Ausgang des Investiturstreites war eine glückliche für den Papst und hätte - bei einer besseren Position des Kaisers - auch ganz anders ausgehen können...

Wow! Danke :)

0

Ich denke nicht, dass die Machtfrage der Schlüssel zur Antwort ist. Das liegt zwar immer nahe, gerade im Mittelalter. Aber es trifft meistens nicht den Kern.

Nein.. Beim Kreuzzug ging es primär um die Verteidigung vor islamischen Heeren die in Europa eingefallen sind, da war der Papst nur Mittel zum Zweck

Ja, aber er will doch auch als Ziel das Christentum verbreiten...

0

@tony91: Das ist eine interessante Interpretation der KreuzZÜGE!

0

Was möchtest Du wissen?