Wie ist der genauer Unterschied zwischen Dekohärenz und kopenhagener Deutung?

4 Antworten

Hallo LAURIsofie,

ein so grundlegender Unterschied besteht nicht so richtig, aber ich weiß, was du meinst.

-Die Kopenhagener Deutung sagt nur, dass die Unbestimmtheit und Wahrscheinlichkeitsrechnungen in der Quantenphysik nicht Ausdruck der Unvollständigkeit der Theorie sind, sondern ein grundlegendes Prinzip auf der quantenmechanischen Ebene, wobei sich Bohr und Heisenberg nicht in allen Punkten einig waren. Der Indeterminismus ist also naturell bedingt.

-Die Dekohärenz ist eigentlich was völlig anderes. Sie beschreibt nur das Verhalten quantenmechanischer Systeme bei Miteinbeziehung der Umgebung. Sie sagt, der Überlagerungszustand würde dadurch "gestört".

LG, Astroknoedel

hier ist es relativ einfach gehalten. vielleicht kannst du dir daraus ein paar ideen für eine noch einfachere darstellung für dein referat holen:

http://homepage.univie.ac.at/franz.embacher/Quantentheorie/Dekohaerenz/

"hier ist es relativ einfach gehalten."

Hmmm... Es setzt das grundsätzliche Verständnis der Wellenfunktion, des Superpositionsprinzips und des Rechnens mit Operatoren voraus.

Aber sonst hast Du recht - Superartikel!

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@DonDeSilva

ich habe mir gedacht von jemandem, der laute eigener aussage alle interpretationen der quantenmechanik versteht, kann man voraussetzen, dass er ein grundsätzliches verständnis der wellenfunktion hat.

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@Reggid

und dann hast du dir sicher gedacht: Der 8. Klässler kennt sich doch bestimmt mit Funktionalanalysis aus. xD

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@Cooky92

haha, ja also ich verstehe sie halt so weit wie man sie ohne rechnungen verstehen kann:) aber ich finde den artikel trotzdem extrem interssant, zum teil (ein kleines bisschen) kann ich die rechnugnen nachvollziehen, aber was bedeutet diese klammer mit dem knick drin? ich hab das schon öfters gesehen, aber nie wusste ich, was es bedeutet

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@LAURIsofie

Das ist ein Teilzustand der Wellenfunkton.

Du hast beispielsweise in der Schrödingergleichung eine Wellenfunktion und die besteht aus (Zustand A> und (Zustand>, jedoch ist die Wellenfunktion in dieser Gleichung immer die Unbekannte.

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  1. Katze und Giftampulle werden zusammen in einer Kiste verschlossen. Die Katze ist erst dann tot, sobald der Zustand der Katze untersucht wird.

  2. Max schreibt eine Physikarbeit und traut sich nicht, den Test anzuschauen und das Ergebnis zu überprüfen, weil die Chance sowohl auf eine schlechte als auf eine gute Note besteht. Die Note "existiert" erst, sobald Max den Test anschaut.

Widersprüche: Bei einer Note, die bereits im Klassenbuch eingetragen wurde bzw. die weitere Reaktionen auslöst (Frühwarnung, aufstieg nächste Schulstufe, etc.. ) oder bei einer vergifteten oder nicht vergifteten katze, ändert eine Untersuchung nichts an seinem Zustand? Alle biologischen Grundregeln lehren uns, dass etwas nicht gleichzeitig tot und lebendig sein kann, ganz egal ob wir die katze gerade beobachten oder nicht.

Versteht jemand meinen Gedankengang? Und muss man wirklich Profi in Quantenphysik sein, um dieses berühmte (also zufolge doch irgendwie logisch-sein müssende) Experiment zu verstehen?? Aufruf an alle Gelehrten da draußen, wer kann mir anhand von einem logischen Beispiel erklären, was es mit Schrödingers Katze auf sich hat?

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