Gelernte Sachen besser merken?

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8 Antworten

In einer TV-Sendung wurde diese Frage mal diskutiert. Dabei haben Wissenschaftler festgestellt, dass 20jährige im Durchschnitt etwa doppel so viel behalten wie 60jährige. Bei allen Gruppen nutzt auch vor allem Wiederholen zum richtigen Zeitpunkt noch sehr viel. Die erste Wiederholung sollte nach 3 Tagen stattfinden und die zweite dann wieder nach 1 bis 2 Wochen. Eine dritte und vierte Wiederholung bringt aber bei allen Gruppen nicht mehr viel, vor allem bei den Jüngeren. Das ist eher was für 80jährige.

Also Excel-Tabelle mit genauem Lernplantiming für die verschiedenen Fächer anlegen, lol !

Bei ganz schwierigen Sachen überlegt man sich genau, wie man das seinem Geliebten beibringen könnte, damit er das auch versteht und man ihn nicht enttäuscht.

Der Grund des Vergessens ist die Bedeutungslosigkeit des Schulstoffes. Du "lernst", weil Du gezwungen bist, zu lernen. Deshalb ist so schwer, sich den ganzen Plumperquatsch zu merken.

Es gibt sogenannte Mnemotechniken. mnemo ist griechisch und bedeutet merken. Es gibt verschiedene Techniken, die man in Abhängigkeit dessen was man sich merken will, anwendet. Am besten googlest Du mal nach dem Begriff.

Eine ehemalige Junioren Weltmeisterin in der Anwendung dieser Merktechniken ist Christiane Stenger. Es gibt einige Videos von ihr im Netz. Gregor Staub ist ein Schweizer, der ein ganzes Sammelsurium an Techniken zusammengestellt hat. Beide sagen übrigens, der Grund, sich mit den Mnemotechniken zu beschäftigen, war, dass sie sich in der Schule nichts merken konnten und infolgedessen "schlecht" waren.

Anfangs ist es ungewohnt, sich auf diese Art und Weise etwas zu merken. mit zunehmender Anwendung wird es aber leichter. Ich habe begonnen, mir Jahreszahlen und einige Vokabeln einzuprägen. Wenn ich mir einen Ritter im Fahrstuhl vorstelle, fällt mir sofort die Jahreszahl 1513 ein. Und wenn ich wissen will, was das Wort "dann" auf Spanisch heißt, denke ich an eine Ente. Das mögen jetzt "böhmische Dörfer" für Dich sein, aber wenn Du einige der Mnemotechniken kennst, verstehst Du, was gemeint ist.

Gruß Matti

Hallo, wie wäre es, wenn du dir von jedem Thema Zusammenfassungen schreibst? Die könntest du dann regelmässig mal wieder durchlesen, um das Gelernte aufzfrischen. Dinge bleiben leider nicht für ewig im Gedächtnis, wenn man sie einmal lernt und danach nie oder nur noch sehr selten braucht. Deshalb ist die einzige Möglichkeit sie im Kopf zu behalten, das Gelernte regelmässig zu wiederholen.

Hallo

Wann fängst du den mit dem lernen für eine Klassenarbeit an ? Einige Schüler lernen den Unterrichtsstoff kurz vor einer Klassenarbeit auswendig und vergessen es danach wieder.

Um das zu ändern, solltest du früh genug mit dem lernen beginen. Ich schaue mir meistens nach der Schule an, was wir an dem Tag gemacht haben.

WEnn du z. B in Mathe den Unterrichtsstoff soweit verstanden hast, könntest du immer wieder ein paar Übungsaufgaben machen. Aufgaben zu den einzelnen Unterrichtsthemen findest du genug im Internet.

Man sollte den Unterrichtsstof f (besonders in Mathe) nicht auswendig lernen, sondern verstehen und anwenden können.

Lerntipps:

Karteikarten: Du schreibst auf der einen Seite die Frage und auf der anderen Seite die Antwort. Durch das schreiben lernst du schon und mit den Karteikarten, kannst du dich dann selber abfragen.

Lernplakate: Den Unterrichsstoff auf einem Plakat übersichtlich darstellen, dieses Plakat an die Wand hängen und lernen

MindMap: Du könntest auch eine MindMap zum Thema erstellen. So hat man eine gute Übersicht über das Thema. In der MindMap stehen nur die wichtigsten Stichwörter bzw. Begriffe.

Einige lernen auch, indem sie sich zunächst das wichtigste im Text markieren und sich wichtige Informationen heraussschreiben, also eine Kurzzusammenfassung vom Thema schreiben.

Merksätze oder Eselsbrücken bilden

Anderen Vorträge über das Thema halten. Du könntest z. B deinen Freunden, Eltern oder Geschwister das Thema erklären.

Eine hilfreiche Internetseiten zum lernen ist: Abfrager.de

Du könntest auch mit Freunden zusammen lernen. So kann man sich gegenseitig helfen. Meistens sind ja einige besser in Sprachlichen Fächern und andere in Mathematik und Naturwissenschaft

Vielleicht helfen dir auch Videos weiter. Viele Themen werden sehr verständlich auf youtube oder oberprima.com erklärt

LG Micky

Durch pures Auswendiglernen allein bleibt das Gelernte vielleicht bis nach der Prüfung. Wenn man das, was man gelernt hat, auch versteht und entsprechend anwenden kann, sollte es eigentlich sitzen und nicht mehr vergessen gehen.

Auswendig lernen hilft in den wenigsten Fällen, wichtig ist zu verstehen warum und wie etwas funktioniert.

Wenn du in Mathe Formeln und Rechenwege auswendig lernst, wirst du sie nie verstehen. Am besten ist es, wenn du anhand von realen Bedinungen lernst. Beispielsweise wenn du Vektorrechnung lernen willst/musst, dann kannst du die Funktion eines Radars vor Augen haben...

Schreibe dir Rechenbeispiele und Textaufgaben auf, die du dann in eigenen Worten für dich selbst erklärst. Irgendwo abschreiben, Videos schauen und kommentarlose Rechnungn zu notieren bringt nicht viel.

Wenn du etwas jemand anderem erklären kannst, so das dieser es auch versteht, DANN hast du etwas gelernt.

Nicht erst kurz vor der Klassenarbeit lernen, sondern regelmäßig.

Man muss es immer wieder wiederholen.. Und in Mathe hilft es mir immer, wenn ich das was ich rechne, nachvollziehen kann. D.h wenn ich weiß warum ich es rechne..

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