Geht man als Taufpate eine lebenslange Verpflichting gegenüber seinem Patenkind ein ...

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Nach evangelischem Verständnis endet die Aufgabe des Taufpaten bei einer Säuglings- oder Kindestaufe mit der Religionsmündigkeit durch die Konfirmation. Ab diesem Zeitpunkt ist der oder die Heranwachsende für seine geistliche Entwicklung vollständig selbst verantwortlich.

die Antwort ist völlig richtig. Das Patenamt ist ein Amt das die Kirche (!) meist auf Vorschlag der Eltern einem Menschen überträgt, damit er die religiöse Erziehung bis zur Konfirmation und vollen Religionsmündigkeit begleitet. Darum ist auch die Mitgliedschaft in einer der Kirche der ACK (Arbeitsgemeischaft Christlicher Kirchen) zwingend notwendig. Aus der Kirche ausgetretene können darum das Patenamt nicht begleiten.

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Ein Taufpate ist ja hauptsächlich dazu da, im Notfall (sollte den Eltern mal etwas passieren) für seinen Patensohn / Patentochter da zu sein. Wenn diese/r 18 Jahre alt ist, kann er laut Gesetz auf sich selbst achten und somit bist du "raus"

Die Patenschaft hatte einen ernsthaften Gedanken, dass der Taufpate dem Paten hilft und zur Seite steht. Wer es ernst nimmt, sollte sich also überlegen, ob er diesem Anspruch gerecht werden kann. Die Patenschaft endet mit dem Tod - deinem oder seinem.

Nein, nicht lebenslänglich! Gedacht ist es, dass die Patenschaft bei der Konfirmation endet, weil das Patenkind dann ein vollwertiges Mitglied der Gemeinde wird und somit selber Taufpate werden kann. Dann braucht er keinen Taufpaten mehr.

also der grundsätzliche gedanke bezieht sich sicherlich darauf das kind oder den heranwachsenden ins erwachsenenleben zu begleiten. sprich erstmal bis zum 18 lebensjahr. fungiert ein pate aber als vertrauensperson so endet dieses verhältnis im besten fall nie, der pate wird immer als vertrauensperson in allen lebenslagen angesehen

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