Gefangen in meinem Kopf. Wie kehre ich in die Realität zurück?

4 Antworten

Guten Tag. Zuerst einmal willkommen hier und du hast einen ersten richtigen , sehr wichtigen Schritt getan und das ist ganz stark von Dir. Du hast dich ehrlich offenbart. Das ist gut und nicht selbstverständlich und schämen musst du dich für nichts. Dein Leben ist aus den Fugen geraten und du hast dich verlaufen. Ich kenne das selbst sehr genau. Es fängt am mit Unruhe, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Gereiztheit usw. Ich lief in der Wohnung sinnlos umher und völlig planlos, nicht ich selbst usw. Ich sage dir, gehe umgehend zu deinem Hausarzt und lass dich zu einem guten Psychiater mit Zusatz Psychologe überweisen und verweise auf dringend. Du brauchst zuallererst Medikamente zur Beseitigung deiner nervösen Unruhe. Denn wenn du so weiter machst, ist dein ganzer Kreislauf früher oder später so geschwächt, das du zusammenbrichst. Eine gewisse Stabilität brauchst du aber für eine im zweiten Schritt dringend erforderliche Psychotherapie, möglichst stationär. Keine Tagesklinik. Du musst zur Besinnung kommen in Ruhe. Da ist dein jetziges Umfeld kontraproduktiv. Eine Neuausrichtung dauert und lohnt sich. Du bist jetzt dran, nur du. Keine Familie, keine Freunde und erst recht nicht Arbeit. Dazu bist du , und du weißt das selbst, nicht fähig . Das ist mein Rat an dich. Mache einen richtigen Schnitt. Es tut weh, aber du bist doch hier nicht allein. Ich und viele andere haben auch jeder seinen Rucksack zu tragen. Pass auf dich auf und dir nur das Beste.

Ich geb dir einen Namen (ich hoffe es gibt da was auf Deutsch), Vadim Seeland (Zeland Seland,..). Ich verspreche dir, das wird dir helfen. Er schreibt Bücher, mit denen man sozusagen die Realität beeinflussen kann, aber nur seine eigene. Also wie deine Gedanken sich auf deine Taten auswirken.

Dein Ding ist, dass du träumst, aber die Chancen nicht nutzt, die du bekommst. Du musst auch was tun. Wenn du es wirklich willst und auch öfter daran denkst und es dir ganz genau ausmalst, kommen die Chancen von alleine und du musst nur noch machen. Du denkst du musst immer mit einem Kampf was ändern. "Ok ich besiege den Schweinehund und mach dann was" "Ich muss auf leckeres Essen verzichten, um gut auszusehen und mal die Klappe halten damit X mich mag"

Sobald du merkst, dass du es mit offenen Armen entgegen nehmen sollst und auch kannst, wird alles viel viel leichter.

Versuch, das Buch von Seeland zu finden. Ich hörs sogar mit Hörbüchern auf YouTube, aber eben auf russisch.

hallo auch,

wenn existentielle Probleme drücken und man keinen Ausweg sieht, dann wirkt sich das auch automatisch negativ auf die Psyche aus.

Ich rate Dir, wenigstens einen berufs- und lebenserfahrenen Menschen aufzusuchen und Dir Wege aus der Existenznot heraus aufzeigen zu lassen. Das ist hier mir nicht möglich, weil zuviele Details erforderlich wären. Ein erfahrener Coach wäre jetzt ganz wichtig für Dich.

Was Du vermutlich brauchst sind z.B. neue Ideen sowie moralische Unterstützung. Solange Du nur in Deiner Wohnung auf- und abläufst, wird das nichts. Falls Du keinen lebens- und berufserfahrenen Coach kennst, wende Dich z.B. an das CiW in Würzburg. Dort kann Dir ein Coach oder ein Mentor vermittelt werden.

Alternativ empfehle ich Dir, Sozialarbeiter der Diakonie oder der Caritas Deiner Stadt aufzusuchen.

Depressionen: Wohnung durch Zwangsräumung Verloren, leben geht den Bach runter, gibt es eine Chance für einen Neuanfang?

Hallo,

ich weiß mir keinen Rat mehr. Ich weiß jetzt in einem klaren Moment das ich viel Bockmist gebaut habe, dazu muss ich sagen das ich nicht immer so klar denke (leide unter Depressionen schon seit Jahren, ohne Therapie) Ich bin letzes Jahr Oktober aus meiner Wohnung geflogen-/geflüchtet. Durch meine Depression bin ich Arbeitsunfähig (Sommer letzten Jahren wurde durch den Psychologischen Dienst der Arge eine Schwerbehinderung durch die Depression und diversen Verhaltensstörungen festgestellt.) Ich konnte in meiner Alten Wohnung nicht mehr leben, ich habe mich dort mehr totgestellt als alles andere. Tür klingelte (Hausmeister etc.) Ich stellte mich tot, in der alten Wohnung ist mit meinem damaligen Lebensgefährten einfach zu viel vorgefallen (Schläge etc) so das ich von 3-Räumen auch nur einen Wirklich nutzen konnte. Die Miete wurde trotz Vereinbarung mit dem Mieter das die Miete direkt an ihn gehen sollte auf mein Konto... So habe ich dann wohl in den Dunklesten Monaten meines Lebens beschlossen die Miete einzubehalten (Umzug in eine kleinere Wohnung wurde von der Arge abgelehnt) Derzeit Hause ich auf einer kleinen Luftmatratze in einer kleinen Küche. Ich bin dankbar wenigstens noch ein Dach über den Kopf haben zu dürfen, was aber wohl auch nicht mehr lange der Fall sein wird. Ich bin am ende, ich sitze mit 26 vor dem nichts, kein Job, keine Familie keine wirkliche Freunde.....Ich weiß nicht was ich als nächstes tun soll, weiß nicht wie ich mein Leben wieder auf die Reihe bekommen soll....Ich bin fertig und verzweifelt. Klar Arbeiten und Schulden ab bezahlen aber wer stellt einen schon ein ohne Festen Wohnsitz? Bitte keine weiteren Vorwürfe ich bin so schon am Ende und suche jeglich Rat wie ich als nächstes vorgehen sollte-kann. Ob es überhaupt noch eine Chance für eine wie mich gibt auf dieser Welt..... Liebe Grüße

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