Gefachtes Garn. Wer kennt sich aus?

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4 Antworten

Meinst du vielleicht diese Farbverlaufsbobbel mit Designergarn? Das wäre so das typische gefachte Garn (oder eben mehrfarbige Einzelfäden ohne Farbverlauf gewickelt, usw.). Wenn nicht grade ein Effektgarn mitläuft (Pompomgarn, Pailetten) sollte das auch für Anfänger machbar sein.

Gewickelt wird das aus Einzelfäden, die auf Konen sind, also sprich, der einzelne Faden ist schon recht dünn, aber die Nadelstärke ergibt sich ja durch die Menge der Einzelfäden, nur dass sie halt nicht wie bei "normalem Garn" verzwirnt sind, sondern nebeneinander liegen. Wenn du verzwirntes Garn Zuhause hast, kannst du ja mal ein Stück aufdröseln, da hast du evtl. dann eine Vorstellung, wie dünn ein Einzelfaden dann ist.

Wenn ein wärmendes Material (also keine Baumwolle/Seide z.B.) verwendet wurde und man mind. 4fädiges Garn nimmt, kann man auch warme Sachen damit häkeln oder stricken.

Wenn dir das Garn so gefällt, dann kaufe es doch :-). Der riesen Vorteil beim Häkeln ist ja, man kann ganz einfach wieder ribbeln und weitermachen. Ich würde nicht unbedingt mit dem billigsten Garn häkeln, auch nicht als Anfänger, denn mit solchen Garnen macht man sich teilweise den Start schwerer, als er sein müsste.

Gefachtes Garn ist reine Übungssache, man muss halt darauf achten, dass man immer alle Fäden erwischt, aber z.B. bei schlecht verarbeitetem (zu locker verzwirnten) Baumwollgarn ist der Frustfaktor deutlich höher, als bei gutem gefachten Garn. Und wenn man nicht gerade bei einer in Mode gekommenen Wicklerin kauft, ist ja auch dieses Garn durchaus erschwinglich.

Und wenn du nach 2 Reihen feststellst, dass es (noch) nichts für dich ist, ribbel auf, lass den Bobbel 2 Wochen liegen, übe erst mit was anderem und komm später drauf zurück.

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designer-garn hört sich teuer an. für anfänger würde ich was weniger kostspieliges empfehlen.

erstens wird man am anfang eher was kleineres, einfaches versuchen. und da wäre designer-garn nach meiner meinung "over-dressed"/ zu viel des guten.

zweitens kann man mit billigerem garn das machwerk ohne schlechtes gewissen weg werfen oder liegen lassen. es ist normal, dass man als anfänger das ein oder andere verhunzt.

drittens kann es schwieriger sein, mit "besonderen" garnen zu arbeiten. wenn das garn kein bisschen verdreht ist, ist die gefahr hoch, dass man "spießt", d.h. nicht alle fäden erwischt, schlaufen zieht usw.

garn sucht man sich nach nadelstärke heraus - es spielt dabei keine rolle, ob das garn aus mehreren fäden besteht oder nicht. mit stärke 3-4 kann man vieles machen. du würdest aber in der anleitung schauen, welches garn zu benutzen ist - sonst passt die anleitung nicht. 

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Kommentar von Isune
20.11.2016, 13:44

Ah ok wieder was gelernt, danke für die Antwort. Werd ich noch ein bissel üben müssen bevor ich mich an sowas trau^^ eine Frage hab ich noch ist das jetzt sowas wie Sockengarn?

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Ich arbeite nur noch mit gefachtem Garn.

Bei diesem Garn sind die einzelnen Fäden nicht ineinander verdreht.

Je nachdem, um wie viele Fäden es sich pro Knäuel handelt, kannst du von ganz feinen (2-fädig) bis hin zu dickeren Sachen (6- oder gar 8-fädig) machen.

Ich kaufe meine Wolle bei www.traumgarne.eu
Dort kannst du dir auch Wunschwicklungen machen lassen.

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Gefachtes Garn besteht meist aus einem Baumwoll/Polyacryl-Gemisch und ist daher für Socken eher ungeeignet.Man nimmt es eher für Halstücher oder auch mal für Oberteile oder Babydecken.Prinzipiell ist es nicht schwer zu verarbeiten,man muss nur darauf achten keinen der einzelnen Fäden zu verlieren und aufpassen dass man keine Fäden zieht.Für richtig wärmende Sachen finde ich es ebenfalls eher ungeeignet.Dann müsste das Garn schon sehr viele einzelne Fäden haben und damit wird es dann a) sehr unübersichtlich weil man immer mehr Fäden hat von denen man keinen verlieren darf und b) vermutlich auch sehr teuer.Denn je mehr Fäden umso höher der Preis

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