Fremder Mann im Haus?
Ihr liegt entspannt auf eurem Sofa, habt Kopfhörer an und hört deswegen nichts. Ihr pfeift euch gerade Süßigkeiten rein und plötzlich betritt ein Mann, den ihr noch nie gesehen habt, euer Zimmer.
Ihr beide seht euch verwirrt an. Der Mann sieht irgendwie nett aus, könnte aber auch einfach ein Perverser sein. Jedenfalls hat er aber eindeutig nichts in eurer Wohnung verloren.
Ihr wohnt übrigens allein und könnt nicht weglaufen, denn er steht in der Tür. Er scheint aber auch nicht näher zu kommen, sondern bleibt dort stehen. Er hat nichts in der Hand. Ihr seid euch sicher, dass eure Wohnung abgeschlossen war.
Wie reagiert ihr? Was sind eure ersten Worte an den Mann? Redet ihr überhaupt mit ihm?
Diese Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit, auch wenn sie wie ein Fiebertraum klingt.
5 Antworten
Ich nehme meine Glock 17 unter der Decke hervor und bedrohe ihn.
Ne. Ich wüsste ehrlich gesagt nicht was ich machen würde. Entweder ihn fragen was er hier zu suchen hat oder bei nem Angriff halt nen Gegenangriff starten.
Wobei ich wahrscheinlich bei nem größeren Mann keine Chance habe.. bei einem etwa gleich großen mehr, aber wird schwer.
Sonst ihn bitte meine Wohnung zu verlassen.
Was geht ist: Polizei anrufen und nichts sagen, Handy ganz leise. Die orten dich und kommen so schnell wie möglich. Aber nur wenn du dich nicht selbst gefährdest.
Darf man fragen wie die Situation ausgegangen ist?
Das hast du sogar selber erlebt.. 😮🫡
Ja. Stand nicht drin wie alt du warst, ist dennoch rechtlich nicht zulässig, einfach reinzukommen. Vor allem wenn die Person keine Befugnisse hat.
Vor allem dann nicht.. du bist alt genug und hast ein Recht auf Privatsphäre..
Bei so nem 17 Jährigen. Okay. Ja. Versteh ich noch. Aber 21 ist nicht mehr okay
Auch wenn die Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht, kann ich sie bei mir nicht vorstellen, denn meine Hunde würden keinen Fremden in´s Haus lassen.
Sollte - aus welchen Umständen auch immer - tatsächlich plötzlich jmd. in meinem Zimmer stehen, frage ich ihn, wie er in das Haus gekommen ist und was er bei mir will.
Bekomme ich keine schlüssige Antwort oder macht der Mann eine verdächtige Bewegung, liegt er blitzschnell auf dem Boden und hat ne "Acht" (Handschellen) an.
Der ist dann schon "reisefertig", wenn die Kollegen kommen.
Aggressiv vorgehen. Sicher ist sicher. Als Amateurboxer würde ich zunächst aufstehen, unschuldig mich nähern und eine Konversation starten und mitten drinnen ihm eine Faust ans Kinn verpassen aus kurzer Distanz, um seinen Kopf zum Schleudern zu bringen, was ihn ausser Gefecht setzen wird. Dann direkt Polizei und ggf. Krankenwagen / Notarzt anrufen und ihn im Auge behalten, - ggf. noch erste Hilfe leisten, wenn er sich den Kopf anschlägt.
Ich sage gar nichts sondern lasse Taten sprechen. Hab sowas schon erlebt und da hilft nur demjenigen so wehzutun dass er sich nie mehr auch nur in einem 300 meter radius meiner wohnung befinden möchte.
Mein Leben besteht aus bösen Überraschungen. Deshalb reagiere ich überhaupt nicht mehr und ich würde gar nichts sagen, wenn jemand in meiner Wohnung stünde. Es sei denn, ich werde körperlich angegriffen, dann gibt es kein Pardon.
Auch einfach zugucken, wenn der anfängt, Sachen mitzunehmen?
Grundsätzlich rede ich nicht mit Personen, die sich primitiv oder asozial verhalten. Das ist unter meiner Würde. Ich würde einen Einbrecher gelassen aus den Augenwinkeln beobachten und erst beim Näherkommen gegen die Schläfe boxen.
Dafür muss man wissen, dass das nicht wirklich meine Wohnung war, sondern eine Internatswohnung (Ne vom Betrieb angemietete Außenwohnung). Jeder Azubi hatte in meinem Betrieb einen Betreuer. Ich habe nicht aufgemacht (Hab die Klingel wegen der Kopfhörer nicht gehört), da hat sich der Betreuer einfach den Schlüssel vom Vermieter geholt, um nicht die Tür eintreten zu müssen. Hat sich halt Sorgen gemacht. Der Typ war aber überhaupt nicht mein Betreuer, hab mich daher auch am Anfang voll an meinen Süßigkeiten verschluckt vor Schreck und der musste auch lachen deswegen.
Hab ihn ängstlich gefragt wer er ist, da hat er mir das erklärt. Kann mich aber nicht mehr dran erinnern, warum der da war und nicht mein Betreuer. Aber ehrlich gesagt verstehe ich bis heute nicht, warum man einfach in die Wohnung geht, nur weil ich nicht aufmache. Kann ja sein, dass ich einfach nicht da bin?