Findet ihr das Leben lebenswert ohne Reichtum?

19 Antworten

Etwas "Großes" muss man nicht unbedingt kaufen - man kann es auch selbst machen. Und gerade das materialistische Denken, ist immer wieder vollkommen überbewertet. Abstrakte Dinge, die im Leben richtig glücklich machen, kann man sowieso nicht mit Geld erstehen.

Viel Geld zu besitzen ist einfach nur kontraproduktiv. Entweder hat man einen Beruf, in dem man richtig aufgeht und wenig verdient oder eben umgekehrt. Nur seltenst findet man beides gleichzeitig.

Der Mensch sollte sich mehr sozial engagieren und nicht immer nur an "Haste was, biste was" denken. Wichtig ist, dass er auch abseits der Karriereparameter als Mensch funktionieren kann.

Reichtum bekommt man nicht durch Arbeit. Man zählt in D als Single zur Oberschicht bei einem Nettolohn von 3400 Euro. Das sind ~6500 Brutto im Monat. Soviel verdient vielleicht ein Laborleiter bei der BASF (wieviele haben die? 20?). Oder hohe Beamte

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Sagen wir mal so: die Grundbedürfnisse (Wohnung, Arbeit, kulturelle Betätigung, Essen und Trinken) sollten abgedeckt sein. Menschen, die dort einen gravierenden Mangel haben, weil z.B. die Wohnung miserabel ist, sind vermutlich nicht ganz glücklich.

Solchen Menschen könnte ein wenig mehr Geld schon helfen.

Aber: Reichtum über die Grundbedürfnisse hinaus macht nicht unbedingt glücklicher. In zahlreichen Studien konnte dies gezeigt werden. Ich habe mal einen nicht unerheblichen Geldbetrag bekommen. Natürlich hatte ich mich drüber gefreut, aber dieses Gefühl hielt nur eine kurze Zeit an.

Nach kurzer Zeit ist nämlich auch das wieder normal.

Und auch wenn man sich was "Großes" kauft, freut man sich eine kurze Zeit, danach ist wieder alles beim Alten. Ist tatsächlich so. Man kann kein Glück kaufen.

Glück ist auch eine Einstellungssache. Aber niemand kann 24 h glücklich sein am Tag. Jeder Mensch (auch reiche Leute) kann mal schlecht drauf sein.

Es gibt Menschen die auf dem anderen Ende der Welt leben - ohne ein dickes Auto oder ein richtiges Dach über dem Kopf, und sie sind glücklicher als Menschen die 10 Autos und 10 Villen besitzen. Ich denke Geld trägt zum Glück schon bei, aber es ist nicht alles. Die meisten Menschen die viel Geld besitzen wissen nämlich meist auch nicht wohin mit dem Geld & sind auch nicht besonders glücklich. :)

Einige der bisherigen Antworten finde ich sehr gut. Generell geht es um die subjektive Zufriedenheit eines Menschen, die das eigene, individuelle Leben einem lebenswert, schön und erfüllt erscheinen lässt.

Das geht mit Reichtum nicht notwendig einher, sondern wird dann sogar eher unwahrscheinlich, wenn einem die Umstände des Reichtums zusätzliche Sorgen bereiten, etwa:

  • Sich um mehrere Eigentumswohnungen/-häuser kümmern zu müssen, obwohl man selbst nur eine/s bewohnt.
  • Als Inhaber eines Unternehmens Verantwortung für den Erfolg und Bestand der Firma zu haben und dabei ebenso Verantwortung für die Versorgung der Mitarbeiter und deren Familien zu tragen.
  • Als sehr wohlhabende Person in der Öffentlichkeit zu stehen und kaum wirkliche Privatsphäre zu haben.
  • Als schwerreiche Person in berechtigter Angst vor Entführung und Erpressung leben zu müssen und permanent Unsicherheit und Bedrohung ausgesetzt zu sein, weil selbst die eigenen Kinder ohne Bodyguards nicht in die Schule fahren oder nicht einfach mal shoppen gehen können.

Geht um Freude und Spaß. Und es gibt viele Wege das zu bekommen, Reichtum ist einer davon und/bzw. macht es leichter

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